from: Thomas ramseyer-volkart tramseyer1999@gmail.com
to: Thomas Beschorner
date: 25 January 2012 21:05
subject: Re: Abbestellung Blog Alert
mailed-by: gmail.com
Lieber Herr Professor Beschorner
Was
auch immer, in der Schweiz haben wir glücklicherweise Meinungsfreiheit
sowie als auch Meinungsäusserungsfreiheit. Wir sind in einem freien
Land. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich überhaupt keine finanziellen
Interessenj. Niemand bezahlt mich, ich nehme kein Geld. Also kann ich
mir im Gegensatz zur Mehrheit der Schweizer Arbeitnehmer aller Stufen
erlauben, meine Meinung frei zu äussern. Ausserdem mache ich Sie darauf
aufmerksam, dass es sich bei mir um jemanden handelt, der produktive
Arbeit geleistet hat. Mein Geld habe ich weder vor einem noch hinter
einem Rednerpültchen verdient.
Ich
denke, dass mein Ton angebracht war, ist und bleiben wird. Ihre
Reaktion zeigt auf, dass ich womöglich in ein Wespennest gestochen habe.
Wo Rauch ist, ist auch Feuer.
Mit vorzüglicher Hochachtungf
Thomas Ramseyer
P.S.
Ihr Ton, lieber Herr Professor, ist im Gegensatz zu meinem
unangebracht. Mein Schreiben war sachlich und in höflichem Tone
verfasst; die gängigen Regeln habe ich eingehalten. Sie jedoch sind
nicht einmal in der Lage, minimalste Formen wie etwa Anrede und
allgemeingültige Abschlüsse zu verwenden. Sollte ich Ihre Achillesferse
getroffen haben, bitte ich Sie um Entschuldigung. Ich möchte auch darauf
hinweisen, dass es sehr oft besser ist, nicht seinen Bauch sonder
seinen Kopf zu gebrauchen. (Dialektik für Anfänger, Kommunikation für
Anfänger; Seminar Harry Holzheu besuchen). Korrespondenz scheint nicht
gerade Ihre Stärke zu sein.
2012/1/25 Thomas Beschorner < thomas.beschorner@unisg.ch>
Herr Ramseyer,
was
erlauben Sie sich. Ich verbitte mir diesen überaus unangebrachten Ton
gegenüber unserer Mitarbeiterin und gegenüber unserm Institut.
Thomas Beschorner
___________
Prof. Dr. Thomas Beschorner
Universität St.Gallen
Institut für Wirtschaftsethik
Tannenstrasse 19
CH-9000 St.Gallen
thomas.beschorner@unisg.ch
Tel.: +41 71 224 3143 (Büro)
mobil: +41 44 586 5704
Fax: +41 71 224 2881
http://www.iwe.unisg.ch
Sehr geehrte Frau Baur
Selbstverständlich
werde ich Ihrem Wunsch entsprechen. Allerdings ist es befremdlich, dass
sich das Institut für Wirtschaftsethik nichts daraus machen will, was
mit Petroplus, deren Angestellte, mittlere Kader und Zulieferer, der
Schweizerischen Nationalbank und ähnlichem geschehen wird. Ihre
Auslegung von Ethik beschränkt sich wohl auf jene gewisse Ethik, welche
Verwalungsräten und Direktionen vermittelt, wie sie Angriffen wegen
unethischen Verhaltens geschickt aus dem Wege gehen können. Mein Blog
sorgt für Transparenz bezüglich verschiedener Themata. Er enthält zum
Beispiel Anleitungen zur Bilanzmanipulation und Bonusmanipulation (4
verschiedene Szenarien und deren Einfluss auf Bilanz, Erfolgsrechnung
und Zukunft von Unternehmungen und vielem anderen mehr.
Ihr Hinweis, allfällige Interessenten würden Zeitungen und andere Medien selber auswählen hinkt. ethik@unisg.ch
nur für geschäftliche Korrespondenz zu verwenden hinkt, denn das
Institut für Wirtschaftsethik führt m.E. überhaupt kein Geschäft. Bei
Ihrem Institut handelt es doch wohl bloss um eine Pseudoinstitution,
welche am Tropf von uns Steuerzahlern hängt. Allenfalls bezahlte
Aufträge werden Sie wohl von zu Untersuchenden selbst bekommen. Es liegt
wohl auf der Hand, dass ihr wohlwollendes Urteil zu der Auftraggeber
Gunsten und Zufriedenheit ausfällt.
Ihr
Institut muss zwingend bezüglich Berechtigung, Auftraggebern von
Gutachten und die zu untersuchenden Vorkommnisse, Firrmen,
Einzelverhalten unter die Lupe genommen werden. Möglicherweise werden in
Ihrem Institut Steuergelder verschwendet und Studenten zu
politischkriecherischem Verhalten erzogen. Alle möglicherweise
vorhandenen Kanten werden mit grosser Wahrscheinlichkeit während derer
Mitarbeit so lange geschliffen, bis sie zu tadellos rollende
Billardkugeln geraten.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Thomas Ramseyer
P.S.
Uebrigens erachte ich es als Ihre zwingende Pflicht, sämtliche an das
Instut gerichtete Briefe [Postregal] durch Sie zur Zirkulation gegeben
werden. Bei Ihnen handelt es sich niemals um die Stelle, welche
bestimmt, welche Briefe weitergereicht werden. Ich denke mal, Ihre
Vorgesetzten, Frau Sekretärin, werden sich erstaunt zeigen und Sie in
den Senkel stellen.