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Thursday, January 26, 2012

IGNORANZ - Brief vom 25. Januar 2012 an Professor Thomas Beschorner, Institut für Wirtschaftsethik

from: Thomas ramseyer-volkart tramseyer1999@gmail.com
to: Thomas Beschorner

date: 25 January 2012 21:05
subject: Re: Abbestellung Blog Alert
mailed-by: gmail.com


Lieber Herr Professor Beschorner

Was auch immer, in der Schweiz haben wir glücklicherweise Meinungsfreiheit sowie als auch Meinungsäusserungsfreiheit. Wir sind in einem freien Land. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich überhaupt keine finanziellen Interessenj. Niemand bezahlt mich, ich nehme kein Geld. Also kann ich mir im Gegensatz zur Mehrheit der Schweizer Arbeitnehmer aller Stufen erlauben, meine Meinung frei zu äussern. Ausserdem mache ich Sie darauf aufmerksam, dass es sich bei mir um jemanden handelt, der produktive Arbeit geleistet hat. Mein Geld habe ich weder vor einem noch hinter einem Rednerpültchen verdient.

Ich denke, dass mein Ton angebracht war, ist und bleiben wird. Ihre Reaktion zeigt auf, dass ich womöglich in ein Wespennest gestochen habe. Wo Rauch ist, ist auch Feuer.


Mit vorzüglicher Hochachtungf

Thomas Ramseyer

P.S. Ihr Ton, lieber Herr Professor, ist im Gegensatz zu meinem unangebracht. Mein Schreiben war sachlich und in höflichem Tone verfasst; die gängigen Regeln habe ich eingehalten. Sie jedoch sind nicht einmal in der Lage, minimalste Formen wie etwa Anrede und allgemeingültige Abschlüsse zu verwenden. Sollte ich Ihre Achillesferse getroffen haben, bitte ich Sie um Entschuldigung. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass es sehr oft besser ist, nicht seinen Bauch sonder seinen Kopf zu gebrauchen. (Dialektik für Anfänger, Kommunikation für Anfänger; Seminar Harry Holzheu besuchen). Korrespondenz scheint nicht gerade Ihre Stärke zu sein.




2012/1/25 Thomas Beschorner <
thomas.beschorner@unisg.ch>


Herr Ramseyer,


was erlauben Sie sich. Ich verbitte mir diesen überaus unangebrachten Ton gegenüber unserer Mitarbeiterin und gegenüber unserm Institut.



Thomas Beschorner
 
___________

Prof. Dr. Thomas Beschorner
Universität St.Gallen
Institut für Wirtschaftsethik
Tannenstrasse 19
CH-9000 St.Gallen

thomas.beschorner@unisg.ch

Tel.: +41 71 224 3143 (Büro)
mobil: +41 44 586 5704
Fax: +41 71 224 2881



http://www.iwe.unisg.ch


Sehr geehrte Frau Baur


Selbstverständlich werde ich Ihrem Wunsch entsprechen. Allerdings ist es befremdlich, dass sich das Institut für Wirtschaftsethik nichts daraus machen will, was mit Petroplus, deren Angestellte, mittlere Kader und Zulieferer, der Schweizerischen Nationalbank und ähnlichem geschehen wird. Ihre Auslegung von Ethik beschränkt sich wohl auf jene gewisse Ethik, welche Verwalungsräten und Direktionen vermittelt, wie sie Angriffen wegen unethischen Verhaltens geschickt aus dem Wege gehen können. Mein Blog sorgt für Transparenz bezüglich verschiedener Themata. Er enthält zum Beispiel Anleitungen zur Bilanzmanipulation und Bonusmanipulation (4 verschiedene Szenarien und deren Einfluss auf Bilanz, Erfolgsrechnung und Zukunft von Unternehmungen und vielem anderen mehr.


Ihr Hinweis, allfällige Interessenten würden Zeitungen und andere Medien selber auswählen hinkt.
ethik@unisg.ch nur für geschäftliche Korrespondenz zu verwenden hinkt, denn das Institut für Wirtschaftsethik führt m.E. überhaupt kein Geschäft. Bei Ihrem Institut handelt es doch wohl bloss um eine Pseudoinstitution, welche am Tropf von uns Steuerzahlern hängt. Allenfalls bezahlte Aufträge werden Sie wohl von zu Untersuchenden selbst bekommen. Es liegt wohl auf der Hand, dass ihr wohlwollendes Urteil zu der Auftraggeber Gunsten und Zufriedenheit ausfällt.

Ihr Institut muss zwingend bezüglich Berechtigung, Auftraggebern von Gutachten und die zu untersuchenden Vorkommnisse, Firrmen, Einzelverhalten unter die Lupe genommen werden. Möglicherweise werden in Ihrem Institut Steuergelder verschwendet und Studenten zu politischkriecherischem Verhalten erzogen. Alle möglicherweise vorhandenen Kanten werden mit grosser Wahrscheinlichkeit während derer Mitarbeit so lange geschliffen, bis sie zu tadellos rollende Billardkugeln geraten.


Mit vorzüglicher Hochachtung


Thomas Ramseyer

P.S. Uebrigens erachte ich es als Ihre zwingende Pflicht, sämtliche an das Instut gerichtete Briefe [Postregal] durch Sie zur Zirkulation gegeben werden. Bei Ihnen handelt es sich niemals um die Stelle, welche bestimmt, welche Briefe weitergereicht werden. Ich denke mal, Ihre Vorgesetzten, Frau Sekretärin, werden sich erstaunt zeigen und Sie in den Senkel stellen.