Autor Thomas Ramseyer
1) Der Verwaltungsrat und das Management machen Ernst
Offensichtlich hat sich das Management dazu durchgerungen, längst beschlossenes bekanntzugeben; wie angekündigt werden über kurz oder lang sämtliche Raffinierien heruntergefahren und die Belegschaft nach Hause geschickt.
2) Verhandlung mit Banken lediglich ein Nebenkampfschauplatz - Finanzgemeinde und Arbeiter aufs Glatteis geführt
Bezüglich den "Verhandlungen" mit den Banken befinden sich die Verwaltungsräte und die Direktoren auf einem Nebenkampfschauplatz
3) Der Mist ist schon längst ausgeführt.
Es scheint beschlossene Sache zu sein, für Europa und die Schweiz wertvolle und strategisch wichtige Infrastruktur in deren Einzelstücke zu verhacken, um sie auf einem mehr als kleinem Markt zu verscherbeln. Möglichweise werden eben diese Anlagen mit Stumpf und Stil nach vormalige Mitglieder der Sowjet Union - e.g. Aserbeidschan - abgezügelt.
4) Die Braut wird aufgemotzt, bereit gemacht ihre angestammte Umgebung zu verlassen
Die Mitarbeiter/Innen werden freigestellt, ihre Arbeitsplätze und die gesamten Anlagen geputzt und gewienert, also schöngemacht. Drei der Raffinerien - die Produktion kam wegen Mangels an Erdöl bzw. wegen mangelndem Cashflow zum Erliegen - sie sind quasi zum Verkauf ausgeschrieben. Und dies in einem ausserordentlich widerlichen Umfeld.
5) Belegschaft und Gewerkschaft wehren sich mit den ihnen zur Verfügung stehenden demokratischen Mitteln.
Die allzuträgen Politiker werden aufgefordert, Massnahmen zum Ueberleben der sich in der Schweiz befindenden Raffinerien - überbrückende Finanzspritzen - ins Auge zu fassen.
6) Politik insgesamt zu träge, um adäquat zu reagieren. Allzuviel Palaver und fast irrwitzig erscheinende Versuche, politisch Kapital aus einem JA/NEIN zu schlagen, verzögern einen sinnvollen Entscheid
Es ist höchste Zeit etwas zum Wohle der Schweizerischen Infrastruktur - bei einem allfälligen Verkauf geht die Schweiz haufenweise Know-How, Erfahrung, Wissen und Fähigkeiten verlustig. Dem gilt Einhalt zu gebieten.
7) Unkonventionelles ist gefragt, um Schlimmes zu verhindern - kein Management Buy-Out sondern ein WORKERS BUY-OUT
Die Mitarbeiter der Petroplus und ihnen zugewandte Orte - in der Schweiz und anderswo ansässige Bürger/Einwohner - kaufen die Aktien der Gesellschaft regulär an der Börse. Sie lassen sich wie es gehört im Aktienregister eintragen. Sie werden ihr Stimmrecht AUF KEINEN FALL an die Management hörigen Banker abtreten; sie nehmen an der nächsten Generalversammlung teil, sie stimmen ab, bestimmen mit.
8) Finanzierung des Aufkaufs durch die Belegschaften
Eine Finanzierung ist nicht notwendig; es braucht KEIN "Kredit" zusammen gestellt werden. Vielmehr legt jederman und jede Frau ungefähr CHF 1'500 an; jedes Individuum erwirbt 1000 Aktien.
Zur Zeit notiert diese Aktie - samt und sonders wollen sie loswerden - auf einem Niveau zwischen CHF 1.20 und CHF 1.70. Die gesamte Petroplus hat zur Zeit - Schlusskurs vom 20.Januar 2012 einen Gesamtarkwert von CHF 140 Millionen (CHF 140'000'000). [8 Millionen Schweizer können PETROPLUS erwerben. Dies sind lediglich CHF 17.50 pro Person oder andersrum 12.5 Aktien Petroplus zu CHF 1.40. Das notwendige Kapital die ausgefallene Kreditlinie zu ersetzen, wird in Form von neu auszugebenden Aktien, frisches AKTIENkapital aus dem Markt genommen. Die Verbreiterung des Aktienkapitals fördert die dringend notwendige Unabhängigkeit von Banken. Von Obligationenanleihe sehen die Mitarbeiter zwingend ab. Die Achillesferse - Abhängigkeit von Banken, ja auch von den Zentralbanken - gehört vergangenen Zeiten an.
9) Aktie Petroplus eine Option - der Kauf einer solchen Aktie ist exorbitant gescheiter als das Geld nach Konstanz oder sonstwohin zu tragen.
Aktionäre, welche Aktien zwischen CHF 1.20 und CHF 1.80 erwerben, werden ihr Geld NIEMALS verlieren. Der Wert der Gesellschaft ist mindestens dreimal soviel Wert wenn die Raffinierien wieder produzieren.
10) Für die von Arbeitslosigkeit bedrohten Belegschaften - rund 2500 Mitarbeiter, sämtliche Kader eingeschlossen - ohne viel Lärm - es wäre Lärm um fast nichts - einzel jeweils 1000 Aktien an der Börse erwerben.
1000 Aktien je 2500 Mitarbeiter zu CHF 1.40 gereichen zu zirka CHF 3.5 Millionen (CHF 3'500'000). Hierbei handelt es sich um 2.5% des ausstehenden Aktienkapitals. Man rechne: 2000 Aktien, 3000 Aktien. Diese brauchen wegen der Masse von Anlegern bei erreichen einer impliziten Limite von 5% nicht an die SIX-Swiss exchange gemeldet zu werden.
11) An der Generalversammlung erscheinen die freigestellten, aber auch die noch beschäftigten Mitarbeiter - nun Aktionäre - aus ganz Europa
um sich aktiv an der Gestaltung der nächsten fünf bis zehn Jahre zu beteiligen. Die Mitarbeiter stellen die notwendigen mit gesundem Menschenverstand Leute zwecks Wahl in den Verwaltungsrat zur Verfügung. Wegen der Generalversammlung vorgelegen Pläne, Strategie und Taktiken werden diese Leute im Verwaltungsrat Einsitz nehmen. Zur Wiederwahl gestellte "alte" Verwaltungsratsmitglieder werden ausgetauscht; wie Figura zeigt ist es höchste Zeit, solche Massnahmen zu ergreifen.
12) Eine Prä-Generalversammlung wird einberufen - unkonventionelle Massnahmen werden ergriffen
Diese ca zwei Wochen vor der Generalversammlung stattfindende Aktionärsversammlung diskutiert anstehende Vorschläge bezüglich einer prosperierenden Zukunft von Petroplus und beschliesst, warum, für welche Sache und für wen sie ihre Stimme abgeben werden.
Fazit
Der Einfluss auf den Verwaltungsrat und somit die Zukunft der Arbeitsplätze häng zu einem grossen Anteil von der Zahl kapitalistisch kämpfender Mitarbeiter, Bürger und Einwohnern ab. Auf jeden Fall wird das Echo in den Medien gewaltig sein. (2500 Leute haben in einer Turnhalle oder im Hinterzimmer des Bären nicht genügend Platz)
Dringliche Anweisung
Jeder einzelne kann handeln. Jeder einzelne und jede einzelne ist gehalten NICHT auf die Zeit verschleissenden Prioritäten setzenden Politiker in Bern und anderswo zu warten. Jeder einzelne beginnt am Montag mit dem Kauf von 1000 Aktien: keine Limiten in der Nähe des erwarteten Preises ansetzen. Zur Absicherung gegen ein allfälliges Ueberschiessen (negative Ueberraschung) die Kauflimite weit über dem gegenwärtigen Marktniveau - nicht höher als CHF 1.95 - festzulegen.
Das Ding kann niemals in die Hose gehen. Die Möglichkeiten sind folgende:
a) Der Worker OUT-BUY gelingt.
Verwaltungsratsmitglieder der "neuen" Generalversammlung nehmen Einsitz im Verwaltungsrat. Die mittel- bis langfristige Strategie wird umgesetzt. (Weiteres Kapital zu generieren wird kein Problem sein. Unvorhergesehenes weil Unkonventionelles wird zum Erfolg verhelfen.
b) Uebernahmeofferte aus dem Ausland, z.Bsp. Aserbeidschan
Eine Uebernahmeofferte vor der Generalversammlung wird abgegeben; der Uebernahmepreis wird mindestens CHF 5.-- pro Aktie betragen; der Einstandswert wird sich verdreifachen.
c) Petroplus wird in Stücke gerissen und nach und nach verkauft.
Der Liquidationserlös wird einiges über CHF 1.60 liegen.
Der Liquidationserlös wird einiges über CHF 1.60 liegen.
Schlussbemerkung
Wir hören auf mit Diskutieren, wir handeln unverzüglich!
Strategie
Nigerias Bevölkerung - nicht etwa die Politiker - verhelfen Petroplus und sich selber zum Durchstart
copyright Thomas Ramseyer
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SIX-Swiss Exchange Marktinformationen PETROPLUS N (PPHN)
1) Heatmap - (Erdöl unten rechts doppelklicken, senkrechter schmaler Streifen rechts ist Petroplus
1) Heatmap - (Erdöl unten rechts doppelklicken, senkrechter schmaler Streifen rechts ist Petroplus
2) Petroplus' announcments and information
alles über PETROPLUS - dreisprachige Internet Site der Petroplus
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