Autor Thomas Ramseyer
22. Januar 2009
Zu den weiteren Optionen gehörten die den Banken angebotene Repo-Geschäfte, also gedeckte Kredite mit einer bestimmten Laufzeit
Don Quijote attackiert Windmühle mit eingelegter Lanze auf Rosinante - Sancho Panza staunt an der Seitenlinie
"Schweizerische Nationalbank stellt der Wirtschaft zinsgünstige Liquidität grosszügig zur Verfügung - die Manager lehnen sich bequem zurück und zählen ihre Erbsen"
Bemerkungen
Was immer eine Zentralbank (SNB) macht; es kann sich nur um die Beeinflussung des Zinssatzes zu welchem sich die Banken gegen den Abtausch von ihren existierenden Aktiven bei den jeweiligen Zentralbanken refinanzieren können.
Zentralbanken (SNB) haben indessen überhaupt keinen Einfluss auf die von den Geschäftsbanken erhobenen Zinsmargen. Ebenso bleibt es jeder Bank selber überlassen, wem und ob - tiefe Refinanzierungssätze hin oder her - sie ihre Mittel gegen eine mehr oder minder risikogerechte Zinsmarge zur Verfügung stellen wollen. Sehr gut geeignet, die Konkurrenz in die Knie zu zwingen, um diese dann später zu einem Schundgeld zu übernehmen.
Wie ein Blick auf die Geldmengenstatistiken zeigt verharrt männiglich angstvoll an den Seitenlinien. Die von der Wirtschaft dringend benötigten Kredite bleiben aus. Firmen und auch die öffentliche Hand behelfen sich, indem sie ihren Verpflichtungen ganz einfach später nachkommen; gezwungenermassen übernehmen sie bankähnliche Funktionen.
Die Krux: Die Exekution eines säumigen Schuldners kann zu weiterem Dominoeffekt gereichen. Die fehlende Liquidität kann zum Zusammenbruch des gesamten Mikrokosmos führen. Von innovativen Jungunternehmern dringend benötigte Mittel - Ausnahme Synosia Biotech - werden schlichtwegs versagt. Die Erneuerungskraft unserer Wirtschaft wird von sich an irgendwelchen internen Richtlinien klammernden grünen Jungs in Kreditabteilungen von Banken kaltschneuzig aufs Spiel gesetzt.
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Instrumente zur Verfügung der Geldpolitik
Währungsswaps
Banken verkaufen der Zentralbank (SNB) ihre Devisenbestände (USD, EUR und andere) und kaufen diese gleichzeitig mit einem in der Zukunft liegenden Erfüllungstermin zurück. In der Preisdifferenz ist jeweils der zu bezahlende Zins enthalten.
Offenmarkttransaktionen
Banken verkaufen ihre eigenen Obligationenbestände an die Zentralbank (SNB)
Banken verkaufen ihre eigenen Devisenbestände an die Zentralbank (SNB)
Repo-Geschäfte (Repurchase Agreement)
Banken verkaufen der Zentralbank (SNB) sogenannte repofähige Wertpapiere (Obligationen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Kantone, Städte, Pfandbriefbank und Pfandbriefzentrale, also kein Ramsch). Dabei kaufen Banken diese gleichzeitig mit einem in der Zukunft liegenden Erfüllungstermin zurück. In der Preisdifferenz ist jeweils der zu bezahlende Zins enthalten.
Mindestreserve
Bei diesen handelt es sich um Mittel, welche von den Banken bei der Zentralbank (SNB) mindestens zinslos gehalten werden müssen. Wie der Name sagt, handelt es sich um eine MINDESTReserve. Nach oben existieren keine Limiten.
Banken unterhalten in sehr unsicheren Zeiten - wie heute bei fehlendem Vertrauen in das System und die Politik - grosse Liquiditätsbestände bei qualitativ herausragenden Adressen wie etwa Zentralbanken.
Der Vertrauensgrad der Banken in Wirtschaft und Politik kann von den Giroguthaben der Banken - ein Bestandteil der Zentralbankgeldmenge - unschwer abgelesen werden.
Lehrsatz
Auf welchem Niveau sich die Marktzinssätze auch immer befinden gilt der Lehrsatz: je höher die zinslos gehaltenen Gelder auf den Girokonti bei der Zentralbank (SNB) desto tiefer das Vertrauen der Finanzintermediäre in Wirtschaft, Finanz und Politik.
Fakten
Die Zentralbank stellt Liquidität lediglich zur Verfügung. Ob diese benutzt wird und somit der Wirtschaft zur Verfügung gestellt wird, bleibt ausschliesslich den Banken überlassen.
Die Gegenparteien der Zentralbanken (SNB) sind ausschliesslich die Banken, wenn nicht gar nur ein erlauchter Kreis von Gross- und grösseren Kantonalbanken. Weitere Marktteilnehmer werden jeweils zum Vorteil der Grossbanken von eben diesen aus dem Hinterhalt mit Liquidität dumpingartig regelrecht abgespritzt.
Die von dem Nichtbankensektor angehörigen Privatunternehmen unterhaltenen Girokonti bei der Nationalbank wurden von dieser schon vor Jahrzehnten aufgehoben.
Tenor damals: die Geldmengensteuerung findet lediglich im erlauchten Kreis der Banken statt.
Allen anderen bleibt der wirklich sichere Hafen in Krisenzeiten verschlossen; sie behelfen sich zunehmend mit sogenannten ReverseRepo-Geschäften. Dabei stellen die Nichtbanken den Banken liquide Mittel nur noch gegen die Hinterlage von repofähigen Obligationen wie etwa jene der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Verfügung.
Fazit
Die Braut steht da, ist ausstaffiert; nur wird sie nicht gefreit. (Leutwyler, damaliger Präsident der SNB hatte dies schon 1977 mit der Aussage "Wir haben die Gäule zur Tränke geführt, saufen müssen sie schon selber" kommentiert.)
Bezogen auf die traditionellen oberhalb aufgeführten Mittel zur Unterstützung der Wirtschaft in der Krise, ist die Schweizerische Nationalbank SNB ausgeschossen; sie hat ihre weitreichenden Raketen abgeschossen. Ob sie das Ziel erreichen ist fraglich.
Ausblick - nicht Remedur
Die Pfeile im Köcher - schwärzester AusblickNegativzinsen für Exzessguthaben - Einführung einer Maximalreserve
Bis anhin wird von den Banken eine auf deren Girokonti gehaltene zinslos geführte Mindestreserve eingefordert. Um die Finanzintermediäre zu zwingen, der Wirtschaft vermehrt Kredite zur Verfügung zu stellen, muss die Zentralbank alle über der einzuführenden Maximalreserve - sogenannte Exzessbestände - liegenden Giroguthaben mit einem Negativzins belegen.
Eindämmen von Notenbeständen
Flankierend dazu muss das Halten von Noten - Einführen einer Reservepflicht für physischen Banknoten - eingeschränkt werden können.
Reglementierung der Bestände kurzfristiger Obligationen
Das Halten von diskontfähigen Wertpapieren wie etwa kurzfristig laufende Obligationen wird reglementiert; es untersteht der Aufsicht der Zentralbank (SNB).
Konsum nur noch mit Kredit- Debitkarten
Das Konusmieren mittels Kredit- und Debitkarten muss gefördert werden; auch Privatpersonen ist es untersagt, physische Noten zu halten. (Wird mit dem Hinweis, die Kriminalität zu bekämpfen von der Bevölkerung ohne weiteres akzeptiert.)
Verbot von Besitz und Eigentum an Edelmetallen, Edelsteinen für Nichtöffentliche
Eigentum an physischem Gold, Platin, Silber und Edelsteinen zu Wertaufbewahrungszwecken wird der Bevölkerung und der Privatwirtschaft verboten.
Einführen von Negativzinsen
De facto existieren diese schon; im Tenderverfahren ausgegebene kurzfristige Schuldverschreibungen tragen schon Negativzinsen.
Zur Durchsetzung benötigte Mittel
Gesetzesänderungen und Einführung bzw. Verstärkung der Finanzpolizei, Abschaffung der Milizsysteme
All dies ist nicht neu. Zur Zeit wird solches Tun lediglich nicht erwartet.
Vor dem Hintergrund einer langandauernden weltweiten Krise - die sich in der Vergangenheit bewährenden Mittel werden versagen - kehren die Staaten vermehrt zu protektionistischenJeder ist sich selbst der nächste Massnahmen zurück.
Die Unterstützung der Wirtschaft durch die Politik unterliegt nicht mehr einfach betriebswirtschaftlichen Grundsätze; nicht das günstigste Produkt (Mikroansatz) sondern das für die inländische Wirtschaftslage optimalste Produkt (Makroansatz) wird gewählt.
Einheimische Produkte und Dienstleistungen werden auch wenn sie mehr Kosten verursachen bevorzugt, um die Binnenkonjunktur verstärkt anzuheizen. Die Personenfreizügigkeit wird wieder vermehrt eingedämmt; mit zunehmender und andauernder Wirtschaftskrise wird es ein leichtes sein, dafür eine tragfähige Mehrheit zu finden.
Was schon immer war, wird jedem klar: Partner, Mitbewerber, Konkurrenten, Wettstreiter sind Gegner. Es galt schon immer, diese zum eigenen Vorteil zu bekämpfen.
Autarkie - soll nicht aufgegeben, sondern verstärkt werden
Die Auswirkungen des Gasstreites zwischen Russland und der Ukraine ist der Grund, der AUTARKIE wieder vermehrt Beachtung zu schenken. Was geschieht, wenn der Nachschub ausfällt? Wie sehen unsere Regale in den Läden aus, wenn alle ausländischen Produkte fehlen? Wie sehen unsere Lager aus, wenn alle inländischen Produkte nicht mehr ausgeführt werden können? Wo befinden sich unsere eigenen Produkte, wenn der Treibstoff ausfällt?
Wir werden frieren wie die Polen, wenn wir weiterhin von Oel und Gas abhängig bleiben. Dem uns zur Verfügung stehendem Wasser müssen wir Sorge tragen.
Der zunehmenden Kommerzialisierung von Wasser muss Paroli geboten werden. Wasser gehört der Allgemeinheit; es darf nicht abgegraben werden.
Demokratische Werte stehen weltweit auf wackligen Füssen
Ausserdem wird zur Zeit gerade wieder einmal vorgeführt, wie ein Land mittels totalem Embargo und Waffengewalt ohne weiteres in die Knie gezwungen werden kann. Sämtliche politischen Institutionen versagen, schwätzen bleibt halt schwätzen, allfällig verfasste Resolutionen werden bestenfalls gelesen, nicht befolgt, gehandelt indessen kann nicht werden. Wie denn auch!! Wie etwa würde eine Resolution denn durchgesetzt, wenn nicht mit Waffengewalt?
Der zu allem Entschlossene diktiert, die anderen versuchen die in den letzten fünfzig Jahren vermeintlich mühsam erkämpften und implementierten Spielregeln einzuhalten und lassen sich auf der Nase herum tanzen.
Demokratie
Konventionen - wie etwa die Genfer Konvention - , Menschenrechte und humanitäre Ansätze im Umgang mit Beteiligten, UNO, Rotes Kreuz, Roter Halbmond und all die anderen mit phantasievoll zusammengeschusterten Abkürzungen versehenen Unternehmungen werden offensichtlich nicht geschützt noch durchgesetzt; sie werden mit Füssen getreten.
Verhandeln wird als Schwäche ausgelegt. Human bedeutet Mensch; hierbei handelt es sich um die intelligenteste Spezies, welche die Schöfpung hervorgebracht hat.
Auf den Punkt gebracht: Ziel einer Spezies, welche auch immer, ist zu überleben ohne Rücksicht auf anderes und andere.
© Thomas Ramseyerhttp://www.xing.com/profile/Thomas_Ramseyer5
geopolitics - politics - economy - econometrics - central bank action - financial markets - spilling systems - doubted action - fraud
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Sunday, February 15, 2009
Kredite werden nicht gesprochen, sie werden nicht nachgefragt - Konsum kontraktiert - Leuthard rügt UBS, FINMA, Kantonalbanken und Raiffeisen
posted by
thomas ramseyer
ZITAT Tagesanzeiger vom 2.2.2008
Am WEF habe sich für sie der Eindruck bestätigt, dass eine sehr schwere Krise bestehe, sagt Leuthard weiter zu «Cash». Und: «Der Zugang zu Geld ist nicht nur schwieriger, sondern auch erheblich teurer geworden.»
Ob der Bund für die Kreditvergabe an Schweizer Unternehmen nicht Druck auf die UBS ausüben müsste, wird Leuthard weiter gefragt.
Bei diesem Punkt wird die Wirtschaftsministerin dann deutlich und kritisiert die Kantonalbanken und die Raiffeisen harsch: «Ich würde da eher die Kantonalbanken und Raiffeisen in der Pflicht sehen. Die sitzen buchstäblich auf ihrem Geld. Dabei haben ja gerade die Kantonalbanken Bestimmungen in ihren Statuten, dass sie sich dem volkswirtschaftlichen Wohl annehmen müssen. Risikomanagement ist zwar wichtig, aber man darf es auch nicht auf der anderen Seite übertreiben und die Kreditkonditionen zu hoch ansetzen. So wird die Konjunktur erst recht abgewürgt.»
ZITATENDE
© Thomas Ramseyer-Volkart
http://www.xing.com/profile/Thomas_RamseyerVolkart
2. Februar 2009
Bemerkungen zum Kreditmarkt
Kantonalbanken und Raiffeisenbanken müssen nicht in die Pflicht genommen werden. Sind sie doch ohnmächtig.
Arbeitsplatzvernichtung . . . . . . .
Gegenwärtig werden tausende von Arbeitnehmern weltweit entlassen; Arbeitsplätze werden vernichtet. Bei Durchschnittkosten von CHF 300'000 pro Arbeitsplatz werden pro 1000 Entlassene Mitarbeiter CHF 300'000'000 pro Jahr eingespart. (bei 10'000 also CHF 3 Milliarden, usw.)
. . . . . . . ist auch der Abbau von loyalster Kundschaft
Wir vergessen dass Unternehmungen, welche auf diese Weise ihre Abläufe und Kosten restrukturieren, gleichzeitig auch 1000 oder ein Mehrfaches ihrer loyalsten Kunden vergraulen. Zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung, Arbeitslosenversicherung, gelangen dabei lediglich 70% - 80% der koordinierten Löhne zum Verbrauch in den Kreislauf.
Arbeitslosengelder kleiner als Saläre - Käufer beschränken sich aufs Wesentliche
Mit den Arbeitslosenkassengelder werden jedoch nur die notwendigsten Güter gekauft. Die zurückgebliebenen "glücklichen Ueberlebenden" sind durch die Ereignisse in unmittelbarer Nähe derart geschockt, dass sie sich auf die gute alte Tugend der Vorsicht besinnen; sie sparen.
Auswirkung auf die Volkswirtschaft
Die Volkswirtschaft erlahmt verstärkt. Weltweit brechen die Handelsströme ein. Wegen der mit üblicher Zeiterzögerung gelieferter Grundstoffe und Halbfabrikaten bauen die Unternehmungen aller Länder gezwungenermassen ihre Lager auf, die Produktion schwächt sich ab. Der Export bricht zusammen, die Handelsbilanz verkehrt sich ins Passive.
Fazit
Ohne Geld keine Käufer, ohne Käufer beschleunigter Lageraufbau, Lageraufbau vermindert Kapazitätsauslastung, Kapazitäten bestenfalls erneuert, aber kein Ausbau. Entwicklungen werden zurückgestellt.
Bemerkungen zur Geldmengensteuerung
Banken parkieren Liquidität - Abfluss aus Giroguthaben - in Staatspapieren und Geldmarktbuchforderungen
Dass die Banken auf billiger Liquidität hocken ist aus deren hohen Giroguthaben bei der SNB ersichtlich. Der Rückgang dieser Guthaben ist mit grosser Wahrscheinlichkeit durch die Zeichnung von Geldmarktbuchforderungen des Bundes bzw. dem Kauf von Obligationen der Schweizerischen Eidgenossenschaft bzw dem Verkauf von Fremdwährungen gegen Trearuy Bills and Bonds mit sehr kurzer Laufzeit.
Aufgrund gemachter Erfahrungen halten Banken hohe Kassenbestände
Das Vertrauen ist gebrochen
Die Banken können aufgrund heutiger Liquditätsvorschriften - es existiert nur das Instrument, die Minimalreserven der Banken - zinslos geführte Girokonti bei der SNB zu verringern oder erhöhen. Eine Verringerung hätte in der heutigen Zeit keinen Einfluss auf das Gebaren der Geschäftsbanken. Eine allfällige Erhöhung der Limite ist als Einrennen einer offenen Türe zu werten.
Remedur
Instrumentarium der SNB wird erweitert - Limiten für Höchstguthaben weren eingeführtNicht nur Mindestguthaben - Limiten für Höchstguthaben - Negativzinsen für Exzedenten
Dagegen angehen könnte die SNB, indem diese Limiten nach oben festlegt. Alle Exzedenten müssten mit einem kräftigen Negativzins belegt werden.
Der Bezug zusätzlicher Noten - mit dem Horten von Noten werden Negativzinsen unterlaufen - gegen Giroguthaben wird verhindert.
Residualgrösse Geldumlaufgeschwindigkeit
Mit der Residualgrösse "Geldumlaufgeschwindigkeit" wird von Volkswirten Unerklärliches betitelt. Der Geldmengenmultiplikator wird basierend auf der Notenbankgeldmenge errechnet. Die Notenbankgeldmenge besteht aus den Giroguthaben der Banken sowie die bei der Schweizerischen Nationalbank verbleibenden Noten. Die Verwendung der Noten im Umlauf entzieht sich der Kontrolle der SNB.
Liquidität kann von Privathaushalten manipuliert werden
Die im Markt vorhandene Liquidität kann also von ausserhalb des rapportierenden Bankensystems beeinflusst werden. Das Vorgehen ist ganz einfach: ein Teil der Privathaushalte wie Private, Industrie und andere Finanzmarktteilnehmer verwandelt seine bei Banken und Post liegenden Kontoguthaben in Noten. Diese werden im Verlauf eingekellert und somit der vorhandenen Liquidität entzogen; die Residualgrösse Geldumlaufgeschwindigkeit wird verlangsamt.
Die der Notenbankgeldmenge entzogenen Noten werden mittels Offenmarkttransaktionen, Diskont, Fremdwährungsswaps und Repo-Transaktionen durch Giralgelder ersetzt. Die abgezogenen Noten werden mit neu gedruckten Noten ersetzt. Effekt: der Gesamtbetrag in Noten nimmt zu.
Regierungen, welche ihre Noten nie durch neue Noten ersetzen, kennen die Bestände nicht
Immerhin hat die Schweizerische Nationalbank diesen Gesamtbetrag an Noten (Noten im Publikum, Noten in der Notenbankgeldmenge) vollkommen unter Kontrolle.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) kennt die Grösse der umlaufenden Noten im Gegensatz zu Staaten wie etwa die Vereinigten Staaten von Amerika, welche seit Jahrzehnten die gleichen unveränderten Noten in Umlauf setzen. Solcher Staaten Noten entziehen sich der Kontrolle und dem Zugriff der Zentralbank.
Stärkstes Instrument zur Kontrolle der Notenbankgeldmenge . . . . .
. . . . ist die Abschaffung von Bargeld. Das Bargeld in Form von Noten wird abgeschafft. Das Plublikum bezahlt mit Debitkarten; Kreditkarten werden abgeschafft. Kredite werden nur gegen von den Regulatoren definierte Realguteinlagen gewährt.
Empfehlung
1) Noten abschaffen -> Kontrolle über Notenbankgeldmenge sicher gestellt
2) Kreditkarten abschaffen; eine weitere Finanzblase entsteht nicht
3) Debitkarten zum Einkauf einsetzen; zuerst sparen, dann konsumieren, die Privathaushalte bauen die Verschuldung ab.
Auswirkung
Die Volkswirtschaft stellt sich auf eine neue Grundlage. Das weltweite Wachstum der Volkswirtschaften ist Geschichte; nur Länder mit wachsender Bevölkerung erleben ein Wachstum der Volkswirtschaft.
Länder mit stagnierender Bevölkerung nehmen zuerst eine Wachstumsverlangsamung, dann eine Stagnation und letztlich eine Verminderung der volkswirtschaftlichen Grössen hin. Solche Länder verzehren ihre Ersparnisse.
Die Basis zu nachhaltigem Wachstum der globalen Volkswirtschaft ist bei mit langfristigem Horizont vorsichtigem Agieren der Führung sicher gestellt.
copyright thomas ramseyer
http://www.xing.com/profile/Thomas_Ramseyer5
Am WEF habe sich für sie der Eindruck bestätigt, dass eine sehr schwere Krise bestehe, sagt Leuthard weiter zu «Cash». Und: «Der Zugang zu Geld ist nicht nur schwieriger, sondern auch erheblich teurer geworden.»
Ob der Bund für die Kreditvergabe an Schweizer Unternehmen nicht Druck auf die UBS ausüben müsste, wird Leuthard weiter gefragt.
Bei diesem Punkt wird die Wirtschaftsministerin dann deutlich und kritisiert die Kantonalbanken und die Raiffeisen harsch: «Ich würde da eher die Kantonalbanken und Raiffeisen in der Pflicht sehen. Die sitzen buchstäblich auf ihrem Geld. Dabei haben ja gerade die Kantonalbanken Bestimmungen in ihren Statuten, dass sie sich dem volkswirtschaftlichen Wohl annehmen müssen. Risikomanagement ist zwar wichtig, aber man darf es auch nicht auf der anderen Seite übertreiben und die Kreditkonditionen zu hoch ansetzen. So wird die Konjunktur erst recht abgewürgt.»
ZITATENDE
© Thomas Ramseyer-Volkart
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2. Februar 2009
Bemerkungen zum Kreditmarkt
Kantonalbanken und Raiffeisenbanken müssen nicht in die Pflicht genommen werden. Sind sie doch ohnmächtig.
Arbeitsplatzvernichtung . . . . . . .
Gegenwärtig werden tausende von Arbeitnehmern weltweit entlassen; Arbeitsplätze werden vernichtet. Bei Durchschnittkosten von CHF 300'000 pro Arbeitsplatz werden pro 1000 Entlassene Mitarbeiter CHF 300'000'000 pro Jahr eingespart. (bei 10'000 also CHF 3 Milliarden, usw.)
. . . . . . . ist auch der Abbau von loyalster Kundschaft
Wir vergessen dass Unternehmungen, welche auf diese Weise ihre Abläufe und Kosten restrukturieren, gleichzeitig auch 1000 oder ein Mehrfaches ihrer loyalsten Kunden vergraulen. Zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung, Arbeitslosenversicherung, gelangen dabei lediglich 70% - 80% der koordinierten Löhne zum Verbrauch in den Kreislauf.
Arbeitslosengelder kleiner als Saläre - Käufer beschränken sich aufs Wesentliche
Mit den Arbeitslosenkassengelder werden jedoch nur die notwendigsten Güter gekauft. Die zurückgebliebenen "glücklichen Ueberlebenden" sind durch die Ereignisse in unmittelbarer Nähe derart geschockt, dass sie sich auf die gute alte Tugend der Vorsicht besinnen; sie sparen.
Auswirkung auf die Volkswirtschaft
Die Volkswirtschaft erlahmt verstärkt. Weltweit brechen die Handelsströme ein. Wegen der mit üblicher Zeiterzögerung gelieferter Grundstoffe und Halbfabrikaten bauen die Unternehmungen aller Länder gezwungenermassen ihre Lager auf, die Produktion schwächt sich ab. Der Export bricht zusammen, die Handelsbilanz verkehrt sich ins Passive.
Fazit
Ohne Geld keine Käufer, ohne Käufer beschleunigter Lageraufbau, Lageraufbau vermindert Kapazitätsauslastung, Kapazitäten bestenfalls erneuert, aber kein Ausbau. Entwicklungen werden zurückgestellt.
Bemerkungen zur Geldmengensteuerung
Banken parkieren Liquidität - Abfluss aus Giroguthaben - in Staatspapieren und Geldmarktbuchforderungen
Dass die Banken auf billiger Liquidität hocken ist aus deren hohen Giroguthaben bei der SNB ersichtlich. Der Rückgang dieser Guthaben ist mit grosser Wahrscheinlichkeit durch die Zeichnung von Geldmarktbuchforderungen des Bundes bzw. dem Kauf von Obligationen der Schweizerischen Eidgenossenschaft bzw dem Verkauf von Fremdwährungen gegen Trearuy Bills and Bonds mit sehr kurzer Laufzeit.
Aufgrund gemachter Erfahrungen halten Banken hohe Kassenbestände
Das Vertrauen ist gebrochen
Die Banken können aufgrund heutiger Liquditätsvorschriften - es existiert nur das Instrument, die Minimalreserven der Banken - zinslos geführte Girokonti bei der SNB zu verringern oder erhöhen. Eine Verringerung hätte in der heutigen Zeit keinen Einfluss auf das Gebaren der Geschäftsbanken. Eine allfällige Erhöhung der Limite ist als Einrennen einer offenen Türe zu werten.
Remedur
Instrumentarium der SNB wird erweitert - Limiten für Höchstguthaben weren eingeführtNicht nur Mindestguthaben - Limiten für Höchstguthaben - Negativzinsen für Exzedenten
Dagegen angehen könnte die SNB, indem diese Limiten nach oben festlegt. Alle Exzedenten müssten mit einem kräftigen Negativzins belegt werden.
Der Bezug zusätzlicher Noten - mit dem Horten von Noten werden Negativzinsen unterlaufen - gegen Giroguthaben wird verhindert.
Residualgrösse Geldumlaufgeschwindigkeit
Mit der Residualgrösse "Geldumlaufgeschwindigkeit" wird von Volkswirten Unerklärliches betitelt. Der Geldmengenmultiplikator wird basierend auf der Notenbankgeldmenge errechnet. Die Notenbankgeldmenge besteht aus den Giroguthaben der Banken sowie die bei der Schweizerischen Nationalbank verbleibenden Noten. Die Verwendung der Noten im Umlauf entzieht sich der Kontrolle der SNB.
Liquidität kann von Privathaushalten manipuliert werden
Die im Markt vorhandene Liquidität kann also von ausserhalb des rapportierenden Bankensystems beeinflusst werden. Das Vorgehen ist ganz einfach: ein Teil der Privathaushalte wie Private, Industrie und andere Finanzmarktteilnehmer verwandelt seine bei Banken und Post liegenden Kontoguthaben in Noten. Diese werden im Verlauf eingekellert und somit der vorhandenen Liquidität entzogen; die Residualgrösse Geldumlaufgeschwindigkeit wird verlangsamt.
Die der Notenbankgeldmenge entzogenen Noten werden mittels Offenmarkttransaktionen, Diskont, Fremdwährungsswaps und Repo-Transaktionen durch Giralgelder ersetzt. Die abgezogenen Noten werden mit neu gedruckten Noten ersetzt. Effekt: der Gesamtbetrag in Noten nimmt zu.
Regierungen, welche ihre Noten nie durch neue Noten ersetzen, kennen die Bestände nicht
Immerhin hat die Schweizerische Nationalbank diesen Gesamtbetrag an Noten (Noten im Publikum, Noten in der Notenbankgeldmenge) vollkommen unter Kontrolle.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) kennt die Grösse der umlaufenden Noten im Gegensatz zu Staaten wie etwa die Vereinigten Staaten von Amerika, welche seit Jahrzehnten die gleichen unveränderten Noten in Umlauf setzen. Solcher Staaten Noten entziehen sich der Kontrolle und dem Zugriff der Zentralbank.
Stärkstes Instrument zur Kontrolle der Notenbankgeldmenge . . . . .
. . . . ist die Abschaffung von Bargeld. Das Bargeld in Form von Noten wird abgeschafft. Das Plublikum bezahlt mit Debitkarten; Kreditkarten werden abgeschafft. Kredite werden nur gegen von den Regulatoren definierte Realguteinlagen gewährt.
Empfehlung
1) Noten abschaffen -> Kontrolle über Notenbankgeldmenge sicher gestellt
2) Kreditkarten abschaffen; eine weitere Finanzblase entsteht nicht
3) Debitkarten zum Einkauf einsetzen; zuerst sparen, dann konsumieren, die Privathaushalte bauen die Verschuldung ab.
Auswirkung
Die Volkswirtschaft stellt sich auf eine neue Grundlage. Das weltweite Wachstum der Volkswirtschaften ist Geschichte; nur Länder mit wachsender Bevölkerung erleben ein Wachstum der Volkswirtschaft.
Länder mit stagnierender Bevölkerung nehmen zuerst eine Wachstumsverlangsamung, dann eine Stagnation und letztlich eine Verminderung der volkswirtschaftlichen Grössen hin. Solche Länder verzehren ihre Ersparnisse.
Die Basis zu nachhaltigem Wachstum der globalen Volkswirtschaft ist bei mit langfristigem Horizont vorsichtigem Agieren der Führung sicher gestellt.
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