Search This Blog

Showing posts with label Mindestlohn. Show all posts
Showing posts with label Mindestlohn. Show all posts

Friday, May 16, 2014

MINDESTLOHN CHF 4'000 - FAZ vergleicht Aepfel mit Birnen

Thomas Ramseyer shared FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung's photo.

Wenn Deutsche von CHF 4000 Mindestlohn sprechen, so haben sie keine Ahnung, worum es sich handelt. Brutto?? oder Netto??, Medium, seignant oder à point?? Wenn ein Deutscher sagt, seine Wohungsmiete umfasse 30% seines Monatslohnes, so meint er damit 30% von 31%, also 10% von seinem Monatssalär. Krankenkasse und verschiedenes Anderes werden von den 69% bezahlt. Ein Deutscher hat also in der Regel keine Ahnung, wohin seine 69% tatsächlich fliessen. Er hat sein Verständnis für Lohn auf seinen Nettolohn reduziert; er ist naiv gemacht worden von seiner Regierung. Er soll nicht einmal mehr bestimmen, wohin der Deutsche Dampfer fährt.

Also: wenn eine Kaltmiete in Deutschland 600 EUR beträgt, so sind dies 30% vom Nettosalär von EUR 2000. Diese wiederum ist das Nettosalär von 31% des Bruttosalärs von EUR 6'451. Der Gegenwert in Schweizerfranken sind also also satte CHF 7'935.

Zum Vergleich müssen also IMMER entweder die Bruttolöhne oder die Nettolöhne nach Steuern, Krankenkassenprämien und ähnlichem herangezogen werden.

Für entsetzte Deutsche: Deutsches EUR Jahresnettosalär * 100 / 31 * 1.23 = CHF Bruttosalär. Dann ausrechnen, was letzlich unter dem Strich übrigbleibt.

Hinweis. Eine 4.5 Zimmerwohnung ca. 100 m2 kostet im Kanton Zürich ungefähr CHF 2000. Neuerstellte Wohnungen in dieser Grösse kriegt man NICHT unter CHF 2'400.--, was EUR 1'951 ausmacht.

Lesen... denken.... sacken lassen... Meinung abgeben...
Gilt auch für smarte Professoren.....
Am Sonntag stimmen die Schweizer ab: Sollen sie 22 neue Kampfflugzeuge anschaffen? Und vor allem: Wollen sie einen Mindestlohn in Höhe von 4000 Franken einführen? Letzteres wahrscheinlich nicht. Zum Glück. http://www.faz.net/-gqg-7p84p
Like · ·
  • George Nigg Gilt for allem Für Professoren!
    3 hrs · Like · 1
  • Thomas Ramseyer Professoren erstellen Gutachten im Auftrag von Lobbyisten, Politikern, Administratoren und anderen, von welchen sie finanziell abhängig sind.
    3 hrs · Like · 1
  • George Nigg Brillant deine Ausführungen Thomas! Gratuliere!
    3 hrs · Like · 1
  • Thomas Ramseyer Vielfach sind die Resultate von den Auftraggebern "bestellt". Es geht lediglich darum, dem Bericht einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben. Es heisst nicht umsonst, dass das Resultat die Auswahl des Datenkranzes bestimmt.

    Mit den "Modellen" halten
    sie es auch so. Das Resultat wird festgelegt. Dann werden die Daten ausgewählt, dieses zu unterlegen. Nach intensiven Backtests erfolgt die Feineinstellung (Finetuning)... Wenn das Modell dann in der Zukiunft irgendwann versagt, wird ganz einfach weiter getunt.... bis das Ding wieder im Lot ist.....

    Beispiel: Prognosemodelle von Banken, BAK und KOF...
    Statistik: die Statistiker eliminieren die sogenannten "Ausreisser", damit (Gaussche Glocke) das Hystogramm eine saubersanfte Normalverteilung suggeriert.

    Die Ausreisser - unter Brüdern Fattrails genannt - zeigen im Grunde genommen das wirkliche Risiko auf; die Grundwellen, welche das System erschüttert.

    Während Crashs 1987, 1994, 1998, 2003, 2008, 2010 gab es diverse statistische Ausreisser, welche in den sogenannten Fattails - für statistische Zwecke eliminiert - ihren Niederschlag fanden.

    Die Eliminierung der Ausreisser wird von Professoren im Fach Statistik gelehrt...... Am liebsten haben diese Leute - die Banker aber auch - wenn die beobachteten Abweichungen möglichst klein sind. Dies wird dann jeweils ein "kleines" Risiko - Volatilität ist Risiko - genannt. Ausreisser bringen die Konzepte durcheinander.

    Man will schliesslich ein kleines Risiko in Kauf nehmen

Sunday, July 21, 2013

SCHWEIZ - ARMUT - MINDESTLOHN - AVENIR SUISSE auf dem Holzweg: reales Volkseinkommen pro Kopf irreführend

Avenir Suisse nimmt eine marktwirtschaftliche Sichtweise ein und orientiert sich an einem klassischen liberalen Weltbild. Avenir Suisse wird von mehr als 100 Unternehmen und Persönlichkeiten aus allen Branchen und Regionen der Schweiz unterstützt und ist von diesen abhängig.
http://de.wikipedia.org/wiki/Avenir_Suisse

Völlig klar, dass sich Avenir Suisse gegen einen Mindestlohn von lumpigen CHF 4'000.-- stellen muss. Die Hand zu beissen, welche einen füttert, gehört sich nicht.

http://www.avenir-suisse.ch/29105/verteilung/
ZITAT
Langfristig ist das Wachstum eines Landes für das Wohlergehen der untersten Einkommensschichten wichtiger als die Verteilung der Einkommen. Auch in dieser Hinsicht schneidet die Schweiz gut ab. Pro Kopf hat das reale Volkseinkommen seit 1998 um 17,7% zugenommen. Von diesem Wachstum haben alle profitiert, die ärmeren Haushalte prozentual sogar stärker.
ZITATENDE

Bemerkung
Der Passus, das Wachstum eines Landes wäre für das Wohlergehen der untersten Einkommensschichten wichtiger als die Verteilung der Einkommen, ist zynisch. Wachstum des Landes meint Wachstum des Sozialproduktes. Die Steigerung des realen Volkseinkommens von 17.7% pro Kopf ist ein irreführendes Mass, welches die Verteilung des Volkseinkommens ganz und gar nicht reflektiert.
ZITAT
Noch mehr Umverteilung und Markteingriffe führen hingegen in einen Teufelskreis. Eine solche Politik schwächt die Anreize zu arbeiten, zu sparen und zu investieren und bremst damit das Wachstum. – Und es entsteht neuer «Umverteilungsbedarf».
ZITATENDE

Bemerkung
Es kümmert die 700'000 an oder unterhalb der Armutsgrenze Dahinvegetierenden nicht gross, ob das Bruttosozialprodukt aus den Näten platzt. Die Vorteile aus dem entstehenden Wachstum gehen vollumfänglich in die Taschen einiger Weniger. Ausserdem wird dieses Wachstum durch hochbezahlte Immigranten und wegen deren Konsum (z. Bsp. Wohnungsmarkt) erziehlt. Die Verhältnisse der 700'000 ändern sich nicht. 

Ein Mindestlohn von CHF 4'000.--/Monat bzw. CHF 22.--/Stunde ist angebracht. Der im Aufsatz von AvenirSuisse beschriebene Teufelskreis ist wohl auf dem Schreibtisch eines Oekonometrikers - nicht eines Oekonomen - entstanden. Die angestrebten Mindestlöhne werden den Anreiz zu arbeiten erhöhen, sie führen zu vermehrtem Konsum, auch zu Ersparnissen und bremsen das Wachstum NICHT. Ausserdem erhöhen sich die Bildungschancen einer breiteren Bevölkerung.

Presse - Beiträge
Das Thema Armut in der Schweiz lässt die Emotionen hoch gehen bei den Blick.ch-Lesern. Viele sind nicht erstaunt, dass so viele Menschen in unserem Land mit sehr wenig Geld auskommen müssen.
http://www.blick.ch/news/schweiz/bald-gibts-nur-noch-arm-oder-reich-id2378255.html

Die aktualisierte Statistik betreffend der Armutsgefährdung lässt aufhorchen. Die Schweiz steht relativ weit vorne. Fast jede siebte Person soll betroffen sein.
http://www.blick.ch/news/politik/jeder-7-schweizer-von-armut-bedroht-id2376925.html

Wer kaum Geld hat, leidet häufiger unter gesundheitlichen Problemen als andere. Von Armut betroffene Personen verzichten auch öfter auf den Besuch beim Arzt.
http://www.blick.ch/news/schweiz/armut-macht-krank-und-erschwert-gang-zum-arzt-id2374649.html

Mindestlohninitiative
Eidgenössische Volksinitiative 'Für den Schutz fairer Löhne (Mindestlohn-Initiative)'
http://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis399.html

http://www.mindestlohn-initiative.ch/

GOOGLE-Anfrage "Mindestlohninitiative"

Falger: Altersvorsorge - Erschreckende~Aussichten

copyright  thomas ramseyer