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Thursday, September 19, 2013

Banken-SICHERHEITS-Initiative 2014 oder später - Neuauflage der Bankeninitiative der 1990er Jahre

Autor thomas ramseyer
Wenn das SYSTEM gerettet wird, werden vorab die Banken gerettet. Die Sparer werden über die Klinge springen.

Wichtig bei all dem too-big-to-fail-Gebrabbel ist, dass es verschiedenen Leuten lediglich darum geht, die Banken bei einigen auch sich selbst zu retten.

Um die Rettung der Ersparnisse der Privaten (über CHF 100'000) kümmert sich niemand. Die Verbrämung mit der "SICHERHEIT" soll einen "breite Mehrheitsfähigkeit" herbeizaubern.

Die Finma jedenfalls will CHF 600 Milliarden Guthaben von Privaten für ein Bail-in der Banken opfern. http://www.finma.ch/e/Finma/publikationen/Documents/pos-sanierung-abwicklung-20130807-e.pdf

Es geht Bundesrat und Wirtschaftsführern NICHT um das Wohl der Bürger; diese werden just nach dem Beispiel Zyperns zur Kasse gebeten werden. Die Bereitschaft, zum Wohl des Ganzen (Systems) einige hunderttausend Bauern zu opfern, wird querbeet von links nach rechts vorhanden sein.

Bei Abwicklung einer Bank werden Bürger viermal geschröpft:
1) Als Steuerzahler

2) Als Mitglieder von Pensionskassen.

3) Als um ihre Ersparnisse beraubte Opfer.

4) Die Schulden - vorab die Hypothekarschulden - bleiben bestehen. Sie werden von den Banken eingefordert.
4.1) Hypothekarschuldner/Hausbesitzer werden exekutiert und verlieren ihre Liegenschaften.

Fakten
Die Forderungen der Bank bleiben bestehen.

Die Guthaben der Bürger gehen den Bach runter.

Die Liegenschaftenbesitzer werden exekutiert; sie verlieren ihre Häuser. Die Banken buchen die Liegenschaften ihrer Hypothekarschuldner zu Schnäppchenpreisen (1. Hypothek, ca 60% des Erwerbspreises) ein.

Dabei handelt es sich um einen Aktiventausch: Liegenschaften an Hypothken. Die Hypotheken nehmen um die Zunahme der Liegenschaften ab.

Vermögensbilanz zeigt auf; ohne augenwischerische Liegenschaften seit 2007 Treten am Ort
Die Vermögensbilanz der Privathaushalte der Schweiz zeigt auf, was den rund CHF 630 Milliarden Bargeld und Einlagen gegenüber steht; es sind CHF 657 Milliarden Hypothekarschulden.

Um die Situation der Haushalte aufzumotzen werden von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) seit einiger Zeit (ab 2007 rückwirkend) wegen des Finanzkrisen-Crashes die Liegenschaften zwecks Manipulation des finanziellen Wohlgefühls des Volkes mit aufgeführt. In früheren Jahrzehnten wurden die Liegenschaften immer weggelassen.

Ohne die Liegenschaften verfügte der Schweizerische Privathaushalt über Forderungen von CHF 1'987 Milliarden im Jahre 2007 bzw. CHF 1'981 Milliarden im Jahre 2011. Ohne die zwecks Wohlfühleffekt aus dem Hut gezauberten Liegenschaften stehen wir also nach 4 Jahren harter Arbeit gleich gut da. Ja wir haben sogar 6 Milliarden in den Sand gesteckt.

Der Einbezug der Position Liegenschaften suggeriert einen grösseren Reichtum. Es ist ausserdem der Reichtum einiger Weniger. Der grosse Haufen hat keine Häuser gebaut; ist also ärmer.



Zeitrahmen
Zur Zeit wird an der Initiative gearbeitet. Blocher schwingt sich mit aufs Trittbrett. Das Palaver beginnt.

Vor Ende 2015 wird nichts mehr passieren. Bis die Initiative vor das Volk gelangt vergehen Jahre.

(Blocher erwähnte neulich, dass grosse Firmen ihre Guthaben teilweise in Form von Bargeld horten. Er wird es wohl wissen und er weiss auch weshalb. Noten und Münzen sind gesetzliche Zahlungsmittel; Buchgeld ist lediglich auf das Vertrauen in das System gebaut. Wenn es wirklich hart auf hart geht, ist Bargeld Trumpf. Buchgeld wird zu dem, was es ist; ... Luft.)


Fazit
1) Die Neuauflage der Bankeninitiative erhält mit der Bezeichnung Bankensicherheitsinitiative einen Drall Richtung Sicherheit. Das Volk soll in Sicherheit gewiegt werden.

Das Volk wird darüber im Unklaren gelassen, was im Falle der Abwicklung einer Bank mit ihrem Guthaben passiert. Es ist sich NICHT gewahr, dass es einmal mehr über den Tisch gezogen werden wird.

2) Die Einzigen, welche etwas unternehmen können sind die einzelnen Bürger. Sie können sofort damit beginnen, die Bilanzen der Banken zu verkürzen, indem sie ihre Schulden mit dem Abbau ihrer Ersparnisse zurückzahlen. Sie müssen auf Sachwerte setzen. Ein Haus behält seinen Wert; es ist und bleibt ein Haus.

Die Guthaben (CHF 600 Milliarden) lösen sich nach dem Willen der Regulatoren und der Staatsführung in Schall und Rauch auf.

Empfehlung
Die Bürger dürfen nicht auf die Banken"sicherheits"initiative warten. Sie müssen sofort und selber etwas unternehmen.

sofort
1) Wechsel der Bank; weg von den Grossbanken und anderen sich als Grossbank wähnende Banken zu Kleinbanken.

2) Noten horten.

mittelfristig
1) Schuldenabbau.

2) Volksinitiative zwecks Aenderung der Steuerpraxis zum Anreiz von Schuldenabbau. KEIN Abzug der Sollzinsen. KEINE Eigenmietwertbesteuerung.

Bemerkung
Da es offensichtlich nicht opportun ist, Anreize zum Schuldenabbau der Privaten mittels Aenderung der Steuerpraxis zu schaffen, muss dieser Anstoss wohl von unten kommen.

copyright  thomas ramseyer

Tuesday, March 26, 2013

ZYPERN - EU öffnet Büchse der Pandora - Kundenkonti werden geplündert - Konsequenzen für Sparer aller Herren Länder

Die Gegner des Atomkraftwerks Mühleberg haben sich am Donnerstag enttäuscht und schockiert über den Bundesgerichtsentscheid gezeigt. Energieministerin Doris Leuthard hingegen ist mit dem Urteil zufrieden.

siehe auch
Monday, February 25, 2013
POLITIK - SCHWEIZ - Atomkraftwerke anständig gewartete sind den KOHLEKRAFTWERKDRECKSCHLEUDERN Leuthards vorzuziehen - die Abhängigkeit von Gaslieferungen durch tausendkilometerlange Pipelines sind unrealistisch; das VERDRECKEN von Grundwasser, Seen und Flüssen in der Genferseeregion ebenfalls.
http://thomasramseyervolkart.blogspot.ch/2013/02/anstandig-gewartete-atomkraftwerke-sind.html

Tuesday, April 17, 2012
POLITIK - SCHWEIZ - Gaskra
ftwerke - Kohlekraftwerke
Energieminister steuert Dreckschleudergaskraftwerke an - sie setzt die Gesundheit der Einwohner der Schweiz aufs Spiel 

http://thomasramseyervolkart.blogspot.ch/2012/04/politik-schweiz-gaskraftwerke.html


Sunday, April 7, 2013
IEA - Gasgewinnung Genferseeregion - Hydraulic Fracturing VERDRECKT Trinkwasserreserven der Schweiz
Van der Hoeven will die Schweiz zwingen, mittels Erschliessung der Gasreserven durch hydraulischs Aufreissen der Felsformationen/hydraulische Risserzeugung in der Genferseeregion ihre Seen, ihr Grundwasser also ihre Trinkwasserreserven zu VERDRECKEN.
http://thomasramseyervolkart.blogspot.ch/2013/04/iea-gasgewinnung-genferseeregion.html


copyright  thomas ramseyer

Thursday, November 13, 2008

Finanzkrise: Hypothekarschuld privater Haushalte CHF 600 Milliarden erweisen sich als Wachstumsbremse

© Thomas Ramseyer
Kreditengpass: Szenario: Nach graduellem Schuldenabbau der Privathaushalte – mögliche Kausalkette

Effekt erzwungener Schuldenabbau der privaten Haushalte

Gemäss Statistik der Schweizerischen Nationalbank verfügen die Privathaushalte über Bargeld, Einlagen und Schuldtitel über nahezu CHF 560 Milliarden. Die Gesamtforderungen – inklusive jenen gegenüber Pensionskassen und Versicherungen – belaufen sich per Ende 2006 auf CHF 1'865 Milliarden. (Davon sind CHF 446 Milliarden Bargeld und Einlagen bzw. 113 Milliarden Schuldtitel) Demgegenüber stehen Verpflichtungen von CHF 604 Milliarden, wovon CHF 548 Milliarden Hypothekarschulden.

Stagnation bzw. Verminderung der frei verfügbaren Mittel - Abbau der Hypothekarschulden

Die Hypothekarschulden von CHF 548 Milliarden werden graduell mittels Amortisationen durch Auflösung von Ersparnissen wie Bargeld, Sparkonti und Schuldtiteln (Obligationen, Kassaobligationen) sowie Anlagen in Fonds und Aktien Rückkauf von Lebensversicherungen, Bezug von Guthaben der zweiten und dritten Säule oder durch Konsumverzicht eliminiert. Es ist aber auch möglich, dass die Banken dem inländischen Kreditmarkt gegenüber restriktiver werden.

Da alle Länder mit entwickelten Volkswirtschaften in der Klemme sitzen, wird über die Zinssätze - letztlich der Preis für Kapital - die noch verfügbare Liquidität angezogen. Dies wiederum bringt eine Aufwertung der umliegenden Währungen bzw. eine Abwertung der Heimwährung mit sich.

Die gleichzeitig erfolgenden Ablösungen der Hypotheken sowie der den Banken durch die Privathaushalte zur Verfügung gestellten Mittel führt zu einer Verkürzung der Bankbilanzen.

Das für Konsum und Sparen (Ablösen von Hypotheken) frei verfügbare Einkommen und die Ersparnisse der privaten Haushalte nimmt tendenziell ab. Nach Abschluss der lange andauernden Entschuldung kommt dann die Umkehrung dieses Prozesses in Gang.

Hypothekarschuld nicht kongruent verteilt

Da die Hypothekarschulden nicht kongruent zu den verfügbaren Anlagen verteilt sind, findet der Abbau nicht innerhalb von kurzer Zeit statt; den Privathaushalten muss ein Zeitraum von mindestens zehn Jahren eingeräumt werden. Dieses Verhalten verursacht eine Stagnation oder gar ein Schrumpfen des Volkseinkommens. Im Zusammenhang damit bringt die hohe Nachfrage nach flüssigen Mitteln eine Stagflation mit sich.

Bankerträge vermindert – Bilanzen verkürzt – Eigenmittel komfortabler

Die Erträge der Banken vermindern sich um die hieraus resultierenden Margenausfälle. Der Einfluss auf die Bankbilanzen unterscheidet sich je nach Bankengruppe (Hypothekaranteil/Sparanteil an der Bilanzsumme) erheblich. Kantonal- sowie Regionalbanken zum Beispiel refinanzieren ihre Hypotheken vielfach über mittel- bis längerfristige Darlehen bei den Pfandbriefinstituten (per 2006/07 Pfandbriefbank CHF 23 Milliarden, Pfandbriefzentrale CHF 24.1 Milliarden zusammen also mehr als CHF 47 Milliarden)

Die veränderten Eigenmittelerfordernisse tragen positiv zum Erfolg der Banken bei.

Brutto-Vermögen der Privathaushalte erleidet Verluste

Das dannzumalige Volksvermögen auf der Basis 2006 von netto CHF 1260 Milliarden verringert sich wegen steigender Zinsen sowie des Verkaufsdruckes je nach Duration der Anlagen um 4 % bis 10 % bzw. um CHF 50'000'000'000 bis CHF 126'000'000'000.

Bankerträge vermindert

Die wegen des Abbaus verminderten Kapitalanlagen der Privathaushalte – bei Banken per 2006 ungefähr CHF 1'000 Milliarden gehalten - führt zu zu einer graduellen Minderung der Bankerträge wie etwa Kommissionen, Courtagen, Depotgebühren Managementgebühren und Erfolgsbeteiligungen.

Weniger Spezialisten notwendig

Der Bedarf für Portfoliomanager, Clientrelationship Manager und andere verringert sich. Die zunehmende Ertragserosion muss durch anderes Geschäft ersetzt werden. Rationalisierungsmassnahmen wie zum Beispiel erhöhte Automatisierung, vorzeitige Pensionierungen wenn möglich und erneute Entlassungen unterstützen die Bemühungen zur Gewinnmaximierung der Banken.

Höhere frei verfügbare Mittel der privaten Haushalte

Die Entlastung der privaten Haushalte erhöht sich im späteren Verlauf wegen Hypothekarschuldentilgung um ungefähr 3.8 % oder CHF 22 Milliarden pro Jahr oder um CHF 3'000.- pro Kopf. Diese stehen später Konsum, Sparen sowie weiterer Schuldentilgung zur Verfügung. Der Aufschwung ausgehend von einer gesundeten Basis findet wieder zunehmend statt.

Verlagerung von Bankarbeitsplätzen ins Ausland

Weil die graduelle Amortisation der Hypothekarschulden zehn Jahre dauert, gelingt es, die inländischen Ertragsausfälle im Ausland zu erzielen. Die Arbeitsplätze international tätiger Firmen verlagern sich zum Teil ins Ausland. Vor allem inländisch orientierten Banken aber bleibt dieser Weg wegen fehlender Fähigkeiten verwehrt.

Neue Betätigungsfelder sowie Veränderung der demographischen Verhältnisse in ganz Europa tragen zum Ausgleich bei.

Dem Souverän (Arbeitnehmer/Konsument/Steuerzahler) wird die Rechnung präsentiert

Die höhere Zinslast der Unternehmungen hingegen wird wegen der Konkurrenzsituation zum Ausland über Rationalisierungen (Freisetzung von Personal), höhere Preise oder tiefere Löhne an die Arbeitnehmer bzw. Konsumenten weitergegeben. Auch dies führt zu einer Verminderung der für Konsum und Spartätigkeit verfügbaren Mittel.

Die Zinslast der Eidgenossenschaft steigt bei Neugeldaufnahmen – zufolge steigender Arbeitslosigkeit und tieferen Steuereinnahmen wegen des Zinsschockes tendenziell um 1.2 % bis 2 %.

Der Ausfall von Steuererträgen - Kontraktion der Märkte führt wegen steigender Zinsen vor dem Hintergrund zunehmender Verschuldung von Bund und Kantonen zu höheren Defiziten. Verminderungen der Staatsausgaben werden vehement bekämpft.

Mehr Staatsschulden – höhere Steuern

Diese Zahlungen und Ausfälle werden durch Schulden aber auch durch höhere Steuern – indirekte Steuern, Mehrwertsteuer, Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern - kompensiert. Das frei verfügbare Vermögen der privaten Haushalte vermindert sich.

Einfluss auf  Schweizerische Volkswirtschaft

Der Einfluss auf die Schweizerische Volkswirtschaft ist offensichtlich; eine Stagflation steht in Aussicht. (höhere Preise wegen höherer Unternehmerzinsen, höhere Steuern wegen Steuerausfällen, tiefere Löhne wegen Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Unternehmungen, kleinere Lohnsumme wegen vermehrter Freisetzung von Beschäftigten, deshalb tieferer Konsum wegen fehlender frei verfügbarer Mittel; Stagnation bei höherer Inflation)

Fazit:
Es ist unumgänglich, den Schuldenabbau durch geeignete Massnahmen zu forcieren. Dies ergibt die Grundlage zu einem späteren Aufschwung.

Zunehmender weltweiter Protektionismus zwingt die Schweiz vermehrt in die Isolation. Die Staaten investieren vermehrt in deren inländische Infrastruktur. Ein Beitritt zur EU - insbesondere die Aufgabe der monetären Unabhängigkeit wegen einer allfälligen Uebernahme des Euro als Währung - kommt für die Schweiz nicht in Frage.

Die Schweizerische Nationalbank SNB und somit die Schweizerische Volkswirtschaft muss ihre Unabhängigkeit bewahren. Bereits heute passt sich die Schweiz den Gesetzen, Normen und Vorschriften der EU an. Auch wenn die Schweiz mehr und mehr ins Abseits gedrängt wird und ihrer Freunde hüben (Europa) und drüben (USA) verlustig geht sowie bilaterale Verhandlungen wegen der zunehmenden Anzahl Staaten, Sprachen und Mentalitäten innerhalb der EU immer aufwändiger werden, muss sie vermehrt autark werden.

Um einen späteren Wirtschaftsaufschwung nach einem vorgängigen zehn Jahre dauernden Schuldenabbau (insbesondere Hypothekarschulden) zu ermöglichen, müssen durch eine Aenderung der aktuellen Steuerpraxis Anreize gesetzt werden.

Der Einfluss auf den Verlauf der Volkswirtschaft und die Privathaushalte fällt bei einem Schuldenabbau über die Zeit wesentlich moderater als OHNE vorgängigem Schuldenabbau. Die vermehrte Unabhängigkeit der privaten Haushalte von den Banken birgt die Ausgangslage zu vermehrter Prosperität im Zeitverlauf.

Sparen vor Konsumieren ist Remedur für marode Staatsfinanzen, Staatsschuld und die Privatverschuldung.

Das zunehmende Verschwinden des Mittelstandes wird auf diese Weise verlangsamt mit grosser Voraussicht gestoppt.

Empfehlung:
1) Erhalten der Unabhängigkeit der Schweizerischen Nationalbank, beibehalten des Schweizerfrankens als Landeswährung

2) Steuerliche Anreize – Abschaffung des Eigenmietwertes und Abschaffung des Sollzinsabzuges – zwecks vermehrten Schuldenabbaus privater Haushalte schaffen

3) Aufklärung der Bevölkerung bezüglich der Konsequenzen erhöhter Zinsbelastung wegen zunehmenden Gerangels um die noch verfügbare Liquidität.

Chancen:
Länder mit zunehmenden Ueberschüssen investieren vermehrt in den alten Volkswirtschaften.

Gefahren:
Die Lobby der Banken und Versicherungen werden das Fallenlassen des Eigenmietwertes und der Sollzinsabzüge wegen des drohenden Vermögensabbaus mit allen Mitteln massiv bekämpfen.

Letzlich geht es um Zinsmargen- und Kommissionserträge aus CHF 600 Milliarden sowie Courtagen, Gebühren und Gewinnbeteiligungen aus einem Vermögen von CHF 1'600 Milliarden. Dem Bund gehen Umsatzabgaben, dem Kanton Kantonale Gebühren sowie der Börse SWX Börsenabgaben verloren.

Die Mieter indessen sind sich nicht bewusst, dass sie über die steigenden Zinsen und das Pensionskassenvermögen ebenfalls zur Kasse gebeten werden; einem Schuldenabbau der Hausbesitzer stehen sie gleichgültig gegenüber. (Floriansprinzip)

Aus unterschiedlichen Motiven ziehen alle Parteien am selben Strick; ein Schuldenabbau soll verhindert werden. Wegen mangelnder Einsicht will keiner verzichten.

Der Souverän wird erst gar nicht aufgeklärt und gefragt; er wird ignorant behalten.

Drohargumente:
kleinere Erträge, weniger Unternehmersteuern, weniger Arbeitsplätze, kleineres Steueraufkommen der Privathaushalte, Abbau der Leistungen des Staates, oder Erhöhung versteckter Steuern bzw. Mehrwertsteuersatz.

copyright Thomas Ramseyer
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