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Thursday, September 19, 2013

Banken-SICHERHEITS-Initiative 2014 oder später - Neuauflage der Bankeninitiative der 1990er Jahre

Autor thomas ramseyer
Wenn das SYSTEM gerettet wird, werden vorab die Banken gerettet. Die Sparer werden über die Klinge springen.

Wichtig bei all dem too-big-to-fail-Gebrabbel ist, dass es verschiedenen Leuten lediglich darum geht, die Banken bei einigen auch sich selbst zu retten.

Um die Rettung der Ersparnisse der Privaten (über CHF 100'000) kümmert sich niemand. Die Verbrämung mit der "SICHERHEIT" soll einen "breite Mehrheitsfähigkeit" herbeizaubern.

Die Finma jedenfalls will CHF 600 Milliarden Guthaben von Privaten für ein Bail-in der Banken opfern. http://www.finma.ch/e/Finma/publikationen/Documents/pos-sanierung-abwicklung-20130807-e.pdf

Es geht Bundesrat und Wirtschaftsführern NICHT um das Wohl der Bürger; diese werden just nach dem Beispiel Zyperns zur Kasse gebeten werden. Die Bereitschaft, zum Wohl des Ganzen (Systems) einige hunderttausend Bauern zu opfern, wird querbeet von links nach rechts vorhanden sein.

Bei Abwicklung einer Bank werden Bürger viermal geschröpft:
1) Als Steuerzahler

2) Als Mitglieder von Pensionskassen.

3) Als um ihre Ersparnisse beraubte Opfer.

4) Die Schulden - vorab die Hypothekarschulden - bleiben bestehen. Sie werden von den Banken eingefordert.
4.1) Hypothekarschuldner/Hausbesitzer werden exekutiert und verlieren ihre Liegenschaften.

Fakten
Die Forderungen der Bank bleiben bestehen.

Die Guthaben der Bürger gehen den Bach runter.

Die Liegenschaftenbesitzer werden exekutiert; sie verlieren ihre Häuser. Die Banken buchen die Liegenschaften ihrer Hypothekarschuldner zu Schnäppchenpreisen (1. Hypothek, ca 60% des Erwerbspreises) ein.

Dabei handelt es sich um einen Aktiventausch: Liegenschaften an Hypothken. Die Hypotheken nehmen um die Zunahme der Liegenschaften ab.

Vermögensbilanz zeigt auf; ohne augenwischerische Liegenschaften seit 2007 Treten am Ort
Die Vermögensbilanz der Privathaushalte der Schweiz zeigt auf, was den rund CHF 630 Milliarden Bargeld und Einlagen gegenüber steht; es sind CHF 657 Milliarden Hypothekarschulden.

Um die Situation der Haushalte aufzumotzen werden von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) seit einiger Zeit (ab 2007 rückwirkend) wegen des Finanzkrisen-Crashes die Liegenschaften zwecks Manipulation des finanziellen Wohlgefühls des Volkes mit aufgeführt. In früheren Jahrzehnten wurden die Liegenschaften immer weggelassen.

Ohne die Liegenschaften verfügte der Schweizerische Privathaushalt über Forderungen von CHF 1'987 Milliarden im Jahre 2007 bzw. CHF 1'981 Milliarden im Jahre 2011. Ohne die zwecks Wohlfühleffekt aus dem Hut gezauberten Liegenschaften stehen wir also nach 4 Jahren harter Arbeit gleich gut da. Ja wir haben sogar 6 Milliarden in den Sand gesteckt.

Der Einbezug der Position Liegenschaften suggeriert einen grösseren Reichtum. Es ist ausserdem der Reichtum einiger Weniger. Der grosse Haufen hat keine Häuser gebaut; ist also ärmer.



Zeitrahmen
Zur Zeit wird an der Initiative gearbeitet. Blocher schwingt sich mit aufs Trittbrett. Das Palaver beginnt.

Vor Ende 2015 wird nichts mehr passieren. Bis die Initiative vor das Volk gelangt vergehen Jahre.

(Blocher erwähnte neulich, dass grosse Firmen ihre Guthaben teilweise in Form von Bargeld horten. Er wird es wohl wissen und er weiss auch weshalb. Noten und Münzen sind gesetzliche Zahlungsmittel; Buchgeld ist lediglich auf das Vertrauen in das System gebaut. Wenn es wirklich hart auf hart geht, ist Bargeld Trumpf. Buchgeld wird zu dem, was es ist; ... Luft.)


Fazit
1) Die Neuauflage der Bankeninitiative erhält mit der Bezeichnung Bankensicherheitsinitiative einen Drall Richtung Sicherheit. Das Volk soll in Sicherheit gewiegt werden.

Das Volk wird darüber im Unklaren gelassen, was im Falle der Abwicklung einer Bank mit ihrem Guthaben passiert. Es ist sich NICHT gewahr, dass es einmal mehr über den Tisch gezogen werden wird.

2) Die Einzigen, welche etwas unternehmen können sind die einzelnen Bürger. Sie können sofort damit beginnen, die Bilanzen der Banken zu verkürzen, indem sie ihre Schulden mit dem Abbau ihrer Ersparnisse zurückzahlen. Sie müssen auf Sachwerte setzen. Ein Haus behält seinen Wert; es ist und bleibt ein Haus.

Die Guthaben (CHF 600 Milliarden) lösen sich nach dem Willen der Regulatoren und der Staatsführung in Schall und Rauch auf.

Empfehlung
Die Bürger dürfen nicht auf die Banken"sicherheits"initiative warten. Sie müssen sofort und selber etwas unternehmen.

sofort
1) Wechsel der Bank; weg von den Grossbanken und anderen sich als Grossbank wähnende Banken zu Kleinbanken.

2) Noten horten.

mittelfristig
1) Schuldenabbau.

2) Volksinitiative zwecks Aenderung der Steuerpraxis zum Anreiz von Schuldenabbau. KEIN Abzug der Sollzinsen. KEINE Eigenmietwertbesteuerung.

Bemerkung
Da es offensichtlich nicht opportun ist, Anreize zum Schuldenabbau der Privaten mittels Aenderung der Steuerpraxis zu schaffen, muss dieser Anstoss wohl von unten kommen.

copyright  thomas ramseyer

Thursday, October 23, 2008

Politik: Beitritt EU - MIT vorgängigem Schuldenabbau

© Thomas Ramseyer
Beitritt zu EU: Szenario 2: MIT vorgängigem Schuldenabbau der Privathaushalte – mögliche Kausalkette
Beitritt zur EU - Uebernahme des Euro als Landeswährung
Aufgabe der Geldpolitik, kein Einfluss auf Geldmenge und Zinsssätze; die Schweizerische Nationalbank gerät zur Produzentin von Statistiken.
Zinsätze erhöhen sich um 1.2 % bis 2 %; sie passen sich Euro-Niveau an
Die Zinsmargen der Banken bleiben gleich.

Effekt Schuldenabbau der privaten Haushalte
Gemäss Statistik der Schweizerischen Nationalbank verfügen die Privathaushalte über Bargeld, Einlagen und Schuldtitel über nahezu CHF 560 Milliarden. Die Gesamtforderungen – inklusive jenen gegenüber Pensionskassen und Versicherungen – belaufen sich per Ende 2006 auf CHF 1'865 Milliarden. (Davon sind CHF 446 Milliarden Bargeld und Einlagen bzw. 113 Milliarden Schuldtitel) Demgegenüber stehen Verpflichtungen von CHF 604 Milliarden, wovon CHF 548 Milliarden Hypothekarschulden.

Abbau der Hypothekarschulden – Zunahme der frei verfügbaren Mittel

Die Hypothekarschulden von CHF 548 Milliarden werden graduell mittels Amortisationen durch Auflösung von Bargeld, Einlagen und Schuldtiteln eliminiert.

Die gleichzeitig erfolgenden Ablösungen der Hypotheken sowie der den Banken durch die Privathaushalte zur Verfügung gestellten Mittel führt zu einer Verkürzung der Bankbilanzen. Das für Konsum und Sparen (Ablösen von Hypotheken) frei verfügbare Einkommen der privaten Haushalte nimmt tendenziell zu.

Hypothekarschuld nicht kongruent verteilt

Da die Hypothekarschulden nicht kongruent zu den verfügbaren Anlagen verteilt sind, findet der Abbau nicht innerhalb von kurzer Zeit statt; den Privathaushalten muss ein Zeitraum von mindestens zehn Jahren eingeräumt werden

Bankerträge vermindert – Bilanzen verkürzt – Eigenmittel komfortabler
Die Erträge der Banken vermindern sich um die hieraus resultierenden Margenausfälle. Der Einfluss auf die Bankbilanzen unterscheidet sich je nach Bankengruppe (Hypothekaranteil/Sparanteil an der Bilanzsumme) erheblich. Kantonal- sowie Regionalbanken zum Beispiel refinanzieren ihre Hypotheken vielfach über mittel- bis längerfristige Darlehen bei den Pfandbriefinstituten (per 2006/07 Pfandbriefbank CHF 23 Milliarden, Pfandbriefzentrale CHF 24.1 Milliarden zusammen also mehr als CHF 47 Milliarden)

Die veränderten Eigenmittelerfordernisse tragen positiv zum Erfolg der Banken bei.

Brutto-Vermögen der Privathaushalte erleidet kleinere Verluste
Das dannzumalige Volksvermögen auf der Basis 2006 von netto CHF 1260 Milliarden verringert sich wegen steigender Zinsen schockartig je nach Duration der Anlagen um 4 % bis 10 % bzw. um CHF 50'000'000'000 bis CHF 126'000'000'000.
Bankerträge vermindert


Die wegen des Abbaus verminderten Kapitalanlagen der Privathaushalte – bei Banken per 2006 ungefähr CHF 1'000 Milliarden gehalten - führt zu zu einer graduellen Minderung der Bankerträge wie etwa Kommissionen, Courtagen, Depotgebühren Managementgebühren und Erfolgsbeteiligungen.

Weniger Spezialisten notwendig

Der Bedarf für Portfoliomanager, Clientrelationship Manager und andere verringert sich. Die zunehmende Ertragserosion muss durch anderes Geschäft ersetzt werden. Rationalisierungsmassnahmen wie zum Beispiel erhöhte Automatisierung, vorzeitige Pensionierungen wenn möglich und erneute Entlassungen unterstützen die Bemühungen zur Gewinnmaximierung der Banken.

Höhere frei verfügbare Mittel der privaten Haushalte

Die Entlastung der privaten Haushalte erhöht sich wegen Hypothekarschuldentilgung um ungefähr 3.8 % oder CHF 22 Milliarden pro Jahr oder um CHF 3'000.- pro Kopf. Diese stehen Konsum, Sparen sowie weiterer Schuldentilgung zur Verfügung.

Verlagerung von Bankarbeitsplätzen ins Ausland

Weil die graduelle Amortisation der Hypothekarschulden zehn Jahre dauert, gelingt es, die inländischen Ertragsausfälle im Ausland zu erzielen. Die Arbeitsplätze international tätiger Firmen verlagern sich teilweise ins Ausland. Vor allem inländisch orientierten Banken aber bleibt dieser Weg wegen fehlender Fähigkeiten verwehrt.
Neue Betätigungsfelder sowie Veränderung der demographischen Verhältnisse in ganz Europa tragen zum Ausgleich bei.

Dem Souverän (Arbeitnehmer/Konsument/Steuerzahler) wird die Rechnung präsentiert
Die höhere Zinslast der Unternehmungen hingegen wird wegen der Konkurrenzsituation zum Ausland über Rationalisierungen (Freisetzung von Personal), höhere Preise oder tiefere Löhne an die Arbeitnehmer bzw. Konsumenten weitergegeben. Dies führt zu einer teilweisen Minderung der für Konsum und Spartätigkeit verfügbaren Mittel.

Die Zinslast der Eidgenossenschaft steigt bei Neugeldaufnahmen – zufolge steigender Arbeitslosigkeit und tieferen Steuereinnahmen wegen des EU-Beitrittszinsschockes tendenziell um 1.2 % bis 2 %.

Der Ausfall von Steuererträgen (Zölle) wegen des Beitrittes führt wegen stabilen bis steigenden Zinsen vor dem Hintergrund zunehmender Verschuldung von Bund und Kantonen zu höheren Defiziten. Verminderungen der Staatsausgaben werden vehement bekämpft; neu abzuliefernde Beiträge an die EU belasten den Staatshaushalt ebenfalls.

Mehr Staatsschulden – höhere Steuern

Diese Zahlungen und Ausfälle werden durch Schulden sowie höheren Steuern – indirekte Steuern, Mehrwertsteuer, Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern kompensiert. Das frei verfügbare Vermögen der privaten Haushalte vermindert sich.

Einfluss auf die Schweizerische Volkswirtschaft

Der Einfluss auf die Schweizerische Volkswirtschaft ist offensichtlich; eine Stagflation steht in Aussicht. (höhere Preise wegen höherer Unternehmerzinsen, höhere Steuern wegen Steuerausfällen, tiefere Löhne wegen Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Unternehmungen, kleinere Lohnsumme wegen vermehrter Freisetzung von Beschäftigten, deshalb tieferer Konsum wegen fehlender frei verfügbarer Mittel; Stagnation bei höherer Inflation)


Fazit:
Der Beitritt zur EU wird als  unumgänglich dargestellt; die Risiken für die Schweizer Privathaushalte werden ausgeblendet
Die Europäische Union zwingt die Schweiz zum Beitritt; sie hat die notwendigen Mittel dazu. Bereits heute passt sich die Schweiz den Gesetzen, Normen und Vorschriften der EU an. Die Schweiz wird mehr und mehr ins Abseits gedrängt; sie geht ihrer Freunde hüben (Deutschland) und drüben (USA) verlustig. Bilaterale Verhandlungen werden wegen der zunehmenden Anzahl Staaten, Sprachen und Mentalitäten innerhalb der EU immer aufwändiger. Die Kapazitäten der Schweizer Regierung sind deswegen und wegen Querelen innerhalb des Parlamentes mehr und mehr gebunden. Beitritt hin oder her; die Schweiz lässt so oder so Federn.

Ein Beitritt MIT vorgängigem zehn Jahre dauernden Hypothekarschuldenabbau ist demjenigen OHNE Abbau eindeutig vorzuziehen

Der Einfluss auf den Verlauf der Volkswirtschaft und die Privathaushalte fällt bei einem Beitritt MIT wesentlich moderater aus als bei einem Beitritt OHNE vorgängigen Schuldenabbau. Die vermehrte Unabhängigkeit der privaten Haushalte von den Banken birgt die Ausgangslage zu vermehrter Prosperität.

Sparen vor Konsumieren ist Remedur für marode Staatsfinanzen.
Das zunehmende Verschwinden des Mittelstandes wird verlangsamt mit grosser Voraussicht gestoppt.

Empfehlung:
Erhalten der Unabhängigkeit der Schweizerischen Nationalbank, beibehalten des Schweizerfrankens als Landeswährung

Verhinderung eines EU-Beitrittes OHNE vorgängigen Schuldenabbau

[Dennoch flankierende Vorbereitung auf allfälligen EU-Beitritt mit anschliessender Uebernahme des EURO als Landeswährung (Erhöhung der Flexibilität)]

Steuerliche Anreize – Abschaffung des Eigenmietwertes und Abschaffung des Sollzinsabzuges – zwecks Schuldenabbaus privater Haushalte schaffen

Aufklärung der Bevölkerung bezüglich der Konsequenzen erhöhter Zinsbelastung im Falle eines Beitrittes ohne vorgängigen Schuldenabbau

Gefahren:
Lobby der Banken und Versicherungen werden das Fallenlassen des Eigenmietwertes und der Sollzinsabzüge wegen des drohenden Schuldenabbaus mit allen Mitteln massiv bekämpfen.
 
Letzlich geht es um Zinsmargenerträge aus CHF 600 Milliarden sowie Kommissionen, Courtagen, Gebühren, Gewinnbeteiligungen aus CHF 1'600 Milliarden. Ausserdem gehen dem Bund Umsatzabgaben, dem Kanton Kantonale Gebühren sowie der Börse SWX Börsenabgaben verloren.

Die Mieter sind sich nicht bewusst, dass sie über die steigenden Zinsen und das Pensionskassenvermögen ebenfalls zur Kasse gebeten werden; einem Schuldenabbau stehen sie gleichgültig gegenüber. (Floriansprinzip)

Aus unterschiedlichen Motiven ziehen alle Parteien am selben Strick; ein Schuldenabbau soll verhindert werden. Keiner will verzichten.
Der Souverän wird erst gar nicht aufgeklärt und gefragt; er wird ignorant behalten.

Drohargumente:
kleinere Erträge, weniger Unternehmersteuern, weniger Arbeitsplätze, kleineres Steueraufkommen der Privathaushalte, Abbau der Leistungen des Staates, oder Erhöhung versteckter Steuern bzw. Mehrwertsteuersatz.


copyright Thomas Ramseyer
http://www.xing.com/profile/Thomas_Ramseyer5?sc_o=mxb_p

Politik: Beitritt EU - OHNE vorgängigen Schuldenabbau

© Thomas Ramseyer
Beitritt zu EU: Szenario 1: OHNE vorgängigen Schuldenabbau der Privathaushalte – mögliche Kausalkette
bei Uebernahme des Euro als Landeswährung
Schweizerische Nationalbank gerät zur Produzentin von StatistikenVerzicht auf Geldpolitik, kein Einfluss auf Geldmenge und Zinsssätze .
Zinsätze erhöhen sich um 1.2 % bis 2 %, sie passen sich dem EU-Niveau an.
Die Zinsmargen der Banken bleiben gleich.

Brutto-Vermögen der Privathaushalte erleidet Verluste

Das Brutto-Volksvermögen – Liegenschaften nicht berücksichtigt - verringert sich wegen steigender Zinsen schockartig je nach Duration der Anlagen um 4 % bis 10 %. (CHF 74'000'000'000 bis CHF 186'000'000'000)

Zinslast der Privathaushalte erhöht sich um 30 bis 60 %

Die Zinslast der privaten Haushalte erhöhen sich wegen Hypothekar- und übrigen Schulden um 1.2 % bis 2 % oder bei Schulden von nahezu CHF 600'000'000'000 (sechshundert Milliarden Schweizerfranken) um
CHF 7'100'000'000 bis CHF 11'900'000'000 (sieben Milliarden einhundert Millionen bis elf Milliarden neunhundert Millionen Schweizerfranken) bzw.
CHF 900.- bis 1'600.- pro Kopf.
Anders ausgedrückt steigt die Zinslast bei einer Hypothek von CHF 500'000.- um satte CHF 5'200.- bis CHF 10'000.- was eine empfindliche Verminderung des zum Konsum und Sparen verfügbaren Einkommens bedeutet.

Stark verschuldete Privathaushalte verlieren Grundeigentum

Zu stark verschuldete Privathaushalte sehen sich ausserstande die Schuldzinsen zu begleichen. Sie werden gezwungen, ihr Eigentum zu veräussern. Der entstehende Druck auf die Liegenschaftenpreise zwingt die Banken, für aussstehende Hypothekarkredite vermehrt Amortisationen einzufordern. Auf das Hypothekargeschäft spezialisierte Banken – Regionalbanken, Sparkassen, Raiffeisenbanken, Kantonalbanken – sehen sich vermehrt in Schwierigkeiten. Von den Pfandbriefinstituten erlangte Kredite können wegen der Kongruenz zu den begebenen Anleihen nicht vorzeitig zurückbezahlt werden. Je nach Zinssituation verschärft sich das Ertragsploblem dieser Bankengruppe zusätzlich.

Bonität der Finanzinstitute beeinträchtigt

Der Einfluss des Liegenschaftenmarktes beeinflusst die Bonität gewisser Bankinstitute sowie als auch jene der Pfandbriefinstute. Deren Passivzinssätze verteuern sich.

Unternehmenszinsen überwälzt auf Konsumenten/Arbeitnehmer

Die höhere Zinslast der Unternehmungen werden wegen der Konkurrenzsituation zum Ausland über Rationalisierungen (Freisetzung von Personal), höhere Preise oder tiefere Löhne an die Arbeitnehmer bzw. Konsumenten weitergegeben. Dies führt zu einem weiteren Abbau der für Konsum und Spartätigkeit verfügbaren Mittel.

Arbeitslosigkeit – steigend Belastung des Bundes

Anhaltend höhere Arbeitslosigkeit führt zu einer höheren Belastung der Arbeitslosenkasse sowie des Bundes. Die Zinslast der Eidgenossenschaft steigt bei Neugeldaufnahmen – zufolge steigender Arbeitslosigkeit und tieferen Steuereinnahmen wegen des EU-Beitrittszinsschockes tendenziell um 1.2 % bis 2 %.
Der Ausfall von Steuererträgen (Zölle) wegen des Beitrittes führt wegen stabilen bis steigenden Zinsen vor dem Hintergrund zunehmender Verschuldung von Bund und Kantonen zu höheren Defiziten.

Kompensation von Steuerausfällen durch neue Steuern

Diese werden durch Schulden sowie höheren Steuern – indirekte Steuern, Mehrwertsteuer, Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern kompensiert. Einmal mehr wird das frei verfügbare Vermögen der privaten Haushalte vermindert.

Einfluss des EU-Beitrittes auf die Schweizerische Volkswirtschaft

Der Einfluss eines EU-Beitrittes OHNE vorherigen Schuldenabbau der privaten Haushalte auf die Schweizerische Volkswirtschaft ist offensichtlich; eine Stagflation steht vorerst, später möglicherweise eine Deflation, in Aussicht. (höhere Zinslast der Privathaushalte, höhere Preise wegen höherer Zinsen, höhere Steuern wegen Steuerausfällen, tiefere Löhne wegen Konkurrenzfähigkeit der Unternehmungen, kleinere Lohnsumme wegen vermehrter Freisetzung von Beschäftigten, deshalb tieferer Konsum wegen fehlender frei verfügbaren Mitteln; Stagnation bei vorerst höherer Inflation später Deflation mit all deren Konsequenzen)

copyright Thomas Ramseyer
http://www.xing.com/profile/Thomas_Ramseyer5?sc_o=mxb_p

POLITIK - SCHWEIZ - Beitritt EU - die Folge des Referendum gegen Personenfreizügigkeit

© Thomas Ramseyer
Erfolg Referendum gegen Personenfreizügigkeit – dem Willen verschiedener Politiker, letztlich der EU beizutreten, muss Paroli geboten werden

SVP, Toni Brunner, beabsichtigt Referendum zu Ergreifen
Ein Erfolg des Referendums gegen die Personenfreizügigkeit würde die bilateralen Verhandlungen scheitern lassen, so Bundesrätin Leuthard. Der Beitritt zur EU wäre somit unumgänglich.
Der Beitritt zur EU ist zu früh für die Schweiz; diese ist gegenwärtig nicht europakompatibel. Einige Politiker sind derselben Meinung; andere nicht.

Die jeweils während dieses Thema betreffenden Diskussionen angeführten Begründungen schiessen jedoch weit am Ziel vorbei.

Die Stimmbürger müssen den Beitritt zur EU verhindern werden.


Vordergründig Vorgetragenes verbirgt die einem Beitritt inhärenten wirklich ans Leder gehenden Tatsachen.
Der volle Beitritt zur EU wird zur Zeit und auch in den nächsten zehn Jahren mit allen Einwirkungen auf die schweizerische Volkswirtschaft zu einem finanziellen Fiasko für die Bevölkerung führen. Die Wachstumsraten werden zurück gehen; es ist möglich, dass das Bruttosozialprodukt schrumpft.

Fakten – Fokus Abschaffung des Eigenmietwertes/Abschaffung Abzugsfähigkeit Hypothekarzinsen
Um die Europakompatibiltät zu verbessern ist es zwingend notwendig, die Schulden der privaten Haushalte abzubauen.

Begründung – Fokus Zinsdifferenz 1.2 % bis 2 %
Die Zinsdifferenz für zehnjährige Staatsanleihen der Schweiz zu Deutschland betrug seit Einführung des Euro in der EU zwischen 1.2 % und 2 %. Es ist unschwer abzuschätzen, dass der einem Beitritt zur EU folgender Beitritt zur Währungsunion eine Zinserhöhung von bis zu 2 % zur Folge haben wird.

Dies gilt auch für privaten Haushalte. Die der Bevölkerung jeweils vorgekaukelten Zahlen bezüglich Lebenshaltungskosten – diese würden auf gleichem Niveau verharren – sind angesichts deren Wohnsituation nicht relevant.

Die privaten Haushalte sind mehrheitlich Mieter; der Anteil an Wohneigentümern ist verhältnismässig klein. Die meisten Objekte, vor allem die seit 1990 erstellten, sind wegen der möglichen von den Einkommen abzüglichen Schuldzinsen bis zu 80 % belehnt. (Aufgrund der erfolgten Korrekturen heben die Schuldzinsen den Eigenmietwert nicht vollständig auf; Vorteil für den Fiskus)

Fakten – Politik: Beitritt EU

Ein Beitritt zur EU im Verlauf der Zeit wird unumgänglich sein.
Schon heute mit all den existierenden und zu erwartenden Erweiterungen sind ein Grossteil der Ressourcen der Landesregierung mit unzähligen bilateralen Verhandlungen gebunden. Die EU wird die Schweiz zum Beitritt zwingen. Bereits heute passt diese sich EU-Gesetzen und Vorschriften an. Sie hat je länger weniger Zeit und ausserdem die Möglichkeiten Druck auf die kleine Schweiz auszuüben.

Schon seit geraumer Zeit wird zunehmend Druck auf die Schweiz ausgeübt. Sie wird verunglimpft; es geht wohl darum, Geschäfte in die EU abwandern zu lassen. Dabei gerät vorab der lukrative Finanzsektor mehr und mehr in den Fokus anderer Staaten.

Der Staat, Politiker sämtlicher Parteien sowie sämtliche Organe sind aufgefordert, Anreize zum Abbau der Hypothekarschulden zu schaffen. Die kleinere Verschuldung der privaten Haushalte – diese als Ende der Werstschöpfungskette sind als einzige nicht in der Lage, die höheren Zinsen weiterzugeben – wird den voraussehbaren Zinsschock im Falle eines Beitritts mindern und ein volkswirtschaftliches Fiasko verhindern helfen.

Anlässlich der Abstimmung im Jahre 2004 wurde den Wählern der vorgeschlagene, die Hypothekarschulden abbauende Weg schlichtweg und absichtlich vorenthalten.

Effekt für private Haushalte bei Aufhebung Eigenmietwert und Hypothekarzinsabzug

Das Wegfallen des Schuldzinsabzuges führt zu folgenden Ertrags-Arbitragesituationen
  1. Hypothekarzinssatz vs Sparheftzinssatz
    (Sparthefte liquide ohne Kapitalverlust)
  2. Hypothekarzinssatz vs Festgelder
    (Festgelder liquide; innerhalb von kurzer Frist verfügbar ohne Kapitalverlust)
  3. Hypothekarzinssatz vs Säule A3
    Steuereffekt eingeschlossen
    (A3-Kontoguthaben illiquide ohne Kapitalverlust, andere Arten von Anlagen mit möglichem Kapitalverlust)
  4. Hypothekarzinssatz vs Kassaobligationensatz
  5. Hypothekarzinssatz vs Obligationenrenditen
    (je nach Qualität liquide; Kapitalgewinn oder –verlust möglich)
  6. Hypothekarzinssatz vs Performance der Anlagefonds
    (liquide – Rücknahme oder Börse; Kapitalgewinn oder –verlust möglich: hohe
    Verwaltungskosten)
  7. Hypothekarzinssatz vs Performance Aktien
    (liquide – börsenkotiert; Kapitalgewinn oder –verlust möglich: bei Verwaltung durch
    Banken hohe Verwaltungskosten)
Vorteile für Privathaushalte
Verminderte Abhängigkeit von Banken und der Wirtschaftslage
(Hypotheken sind je nachdem kündbar oder bei Ablauf zur Rückzahlung fällig. Die gängige Praxis, Hypotheken als Schulden ohne Verfall zu werten, könnte sich als Bumerang erweisen)

Kein Margentransfer von privaten Haushalten zu Banken (in der Regel werden die Margen ungeachtet des Zinsniveaus nicht verändert; sie bleiben gleich!)

Nachteile für Privathaushalte

Gefühlter verminderter Reichtum; Sensiblisierung zum Arbitragedenken notwendig.

Fazit für Privathaushalte

Die verminderten Hypothekarschulden und somit die kleinere Zinslast federn die beim EU-Beitritt zu erwartende Zinssatzerhöhung von 1.2 % bis 2 % ab; der Schock hat eine wesentlich kleinere negative Einwirkung auf die Schweizerische Volkswirtschaft.

copyright Thomas Ramseyer
http://www.xing.com/profile/Thomas_Ramseyer5

Statistik Quelle SNB
Bestände der Forderungen und Verpflichtungen der privaten Haushalte in Mio.CHF
Quelle: SNB, Finanzierungsrechnung der Schweiz




2004 2005 2006
1. Forderungen



Bargeld und Einlagen
409'949 435'371 446'446
Schuldtitel
131'030 108'511 112'999
Aktien
209'372 232'793 258'960
Anteile an Kollektivkapitalanlagen
158'995 184'141 210'000
Ansprüche gegenüber



Versicherungen und Pensionskassen
694'672 754'909 794'086
Strukturierte Produkte
.. 30'343 42'931

Total Forderungen


1'604'019

1'746'066

1'865'422

2. Verpflichtungen




Total Kredite
547'963 569'621 595'513
davon Hypotheken
500'927 524'239 548'142
übrige Kredite
47'036 45'382 47'371
sonstige Verpflichtungen
5'894 7'960 8'546
Total Verpflichtungen
553'857 577'580 604'058

3. NETTOFINANZVERMOEGEN


1'050'162

1'168'486

1'261'363