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Sunday, November 17, 2013

STEUERREFORM - das DREIPUNKTEPROGRAMM

Autor thomas ramseyer
PROGRESSION anpassen - ABZüGE abschaffen - ZULAGEN einführen
Progression
Wikipedia: Unter Steuerprogression versteht man das Ansteigen des Steuersatzes in Abhängigkeit vom zu versteuernden Einkommen oder Vermögen. Dabei gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, ob nur der Durchschnittsteuersatz[1] oder auch der Grenzsteuersatz[2] mit der Bemessungsgrundlage steigen sollte.

Abzüge
Die wichtigsten Abzüge sind von Kanton zu Kanton verschieden. Das Ausfüllen der Steuererklärung wird zu einem mehr als kniffligen Unterfangen. Vielfach wird dabei professionelle Hilfe - von Formularausfüllern für Bequeme bis zu gewieften Steueranwälten für noch Bequemere - benötigt. 

Zulagen
In der Schweiz kennen wir die Familienzulage. Die Arbeitnehmer erhalten die Kinderzulage zusammen mit den Lohnzahlungen. Der Arbeitgeber richtet die Kinderzulagen aus. Für weitergehende Zulagen muss der Nachweis des Geringverdienens erbracht werden.

Treiber Neid für Abstimmungskämpfe wird abgeschafft
Grundsatz: Anstelle von steuerbefreienden Abzügen werden fixe steuerbefreite Zuschüsse wie etwa Kinderzulage, Ausbildungszulage, Familienzulage, Haushaltzulage, Sparzulage u.ä.  ausgerichtet.

Vorteil
ALLE Steuerzahler erhalten gleich grosse Zuschüsse. Die Progression hat keinen Einfluss mehr auf die Besserstellung. (Abzüge im obersten Progressionsbereich erzielen die höchste Steuerersparnis)

Nachteil
Gefühlte Benachteiligung für gut Verdienende gegenüber dem aktuellen System. (Wird über die vorgeschlagene Anpassung der Progressionsskala ausgeglichen.)

Grundsatz
Besteuerung von Reallohnbezügen (sogenannte Incentives) wird abgeschafft. Besteuerung von Eigenmietwert wird abgeschafft. Abzug für Nebenkosten und Unterhalt von Liegenschaften wird abgeschafft.

Vorteil
Abschaffung von Sollzinsen, Nebenkosten und Unterhalt von Liegenschaft bringt Anreiz zum Abbau von Schulden. Die Eigenkapital/Fremdkapitalrelation von Banken wird verbessert. Sparrate wird wegen vermehrter Barzahlung verbessert. Der Trend zur Verschuldung der Privathaushalte wie in Amerika wird gebrochen. Schuldenfreiheit bringt Unabhängigkeit.

Bemerkung
Bei Mietliegenschaften (gewerblich) sind Sollzinsabzüge und Abzüge wegen Werterhaltung weiterhin zulässig. Also kommen die Mieter über die Liegenschaftenbetriebsabrechnung wie schon heute in den Genuss von Steuerabzügen wegen Sollzinsen und Werterhaltung)

Nachteil
Vorübergehende Verminderung der wirtschaftlichen Wachstumsrate. (Steuerausfälle wegen Eigenwohnraum fallen wegen gleichzeitiger Abschaffung Sollzinsabzug und anderen Abzügen wegen Liegenschaften nicht ins Gewicht.)

Progression
Die Progressionsskala wird angepasst. Dabei wird darauf geachtet, dass die durch den Staat erwirtschafteten Steuern insgesamt gleich gross bleibt. Die kalte Progression wird durch die Korrektur der Progressionsskala durch die Differenz durchschnittliche Lohnerhöhung abzüglich Inflationsrate ausgeglichen.

Vorteil
Keine Steuereinbussen zufolge Iteration anlässlich der Umstellung. Keine Steuereinbussen zufolge Reallohnerhöhungen.

Nachteil
Keine.

Fazit
Das Steuerwesen wird immens vereinfacht. Steueranwälte und Treuhänder für Private werden obsolet. Der Verwaltungsaufwand in den Steuerabteilungen wird optimiert. Die Unkosten der Privathaushalte und Steuerzahler wegen Steuererklärungsübungen verringern sich.

Empfehlung
Umsetzen. Bei genügender Aufklärung von Parlamentariern bzw. der Stimmberechtigten und somit der Steuerzahler wird die Vereinfachung des Steuerwesens trotz zu erwartendem Widerstand angenommen und durchgesetzt.

copyright  thomas ramseyer

Friday, September 20, 2013

BENZIN - BAHN - AVENIRSUISSE - setzt sich für Manipulation von Presse und Stimmbürgern ein - spannt sich vor den Karren von Abzockern und Bundesrat

Autor thomas ramseyer
AVENIRSUISSE - Manipulativ-SCHOCK
Loch gerät zum Löchlein
Ein Loch von sieben Milliarden Franken klafft ab 2015 in der Schweizer Strassenkasse. Das hat Verkehrsministerin Doris Leuthard jüngst zugegeben.

Ein Loch von 7 Milliarden Franken ist ein Löchlein von CHF 875.- pro Kopf  der Schweizerischen Bevölkerung
Angstmacherei aus Bundeshaus und "Think-Tank"
 

So will Denkfabrik Avenir Suisse den Verkehrskollaps verhindern
Steter Propaganda-Tropfen höhlt den Stein

Strategie: Volksverhetzung
Feindbild Autofahrer: Bahnfahrer

Feindbild Bahnfahrer: Autofahrer
Im Jahresabstand versucht sich Avenir in Meinungsbildung. Bezüglich Verkehr werden die Autofahrer gegen die Bahnfahrer mit tendenziösen Berichten dazu aufgehetzt, den Bundesrat in seinen obsoleten Bestrebungen zu unterstützen, die Preise verursachergerecht zu gestalten.
September 2013: Versuch von AvenirSuisse, die Presse zu manipulieren, um BAHNFAHRER gegen Autofahrer aufzuhetzen

Februar 2012: Versuch von AvenirSuisse, die Presse zu Manipulieren, um AUTOFAHRER gegen Bahnfahrer aufzuhetzen

Wer steht hinter avenirSuisse???

Antwort: Offen die Wirtschaft, versteckt der Bundesrat.

Presse
Blick 20.09.2013: So will Denkfabrik Avenirsuisse den Verkehrscollaps verhindern

Fakten
1) Die Mehrheit der Benutzer von Strasse und Bahn sind Millionen von Arbeitnehmern/Konsumenten/Steuerzahlern der Unter- und der Mittelschicht.

2) Ueber die Benzinpreise existiert die Besteuerung nach dem Verursacherprinzip.
Bis heute werden nicht alle auf Benzin erhobenen Steuern zu Gunsten von Strassenunterhalt und Strassennetzausbau.

3) Beide Systeme werden durch die Steuerzahler subventioniert.

4) Die Vielverdiener sind wegen ihrer höheren Steuerlast für das "Kostenverursacherprinzip". Sie wollen weniger Steuern bezahlen.

5) Vielverdiener bewegen sich in den Teppichetagen als Sponsoren von AvenirSuisse auftauchender und anderer Grossfirmen. Sie unterstützen das Erarbeiten manipulatiever Erkenntnisse. Ja sie regen solche an.

6) AvenirSuisse ist offensichtlich den persönlichen Interessen von Topverdiener Mitgliedern der politischen Exekutiven verpflichtet. Die egozentrische Oberschicht will Mittel- und Unterschicht keinesfalls über ihre Steuerzahlungen subventionieren.

7) AvenirSuisse lässt in ihren Berichten das bei einer Steuer- bzw. Preiserhöhung des Verkehrs das künftige Konsumverhalten der mehrheitlich scharf kalkulierenden Mittel- und Unterschicht aus.

8) Die frei verfügbaren Mittel der Mehrheit der Bevölkerung werden vermindert. Mittel- und Unterschicht muss vermehrt verichten.

9) Die Oberschicht wird ihre Steuerersparnisse NICHT für vermehrten Konsum einsetzen. Das Wachstum der Volkswirtschaft geht zurück.

10) Allfällige Ankurbelungsmassnahmen des Bundes gehen wie gehabt in die Taschen von Tief- und Hochbau.

11) Von kritischen Würdigungen ist AvenirSuisse weit entfernt. Durch bewusste Auslassungen wird Presse, National- Ständerat und Bevölkerung desinformiert und manipuliert.

Fazit
Die von Bundesrat Leuthard angestrebten volkswirtschaftsschädlichen sind obsolet, weil die Benutzer der Infrastruktur die gleichen sind wie sämtliche Steuerzahler und Einwohner der Schweiz. Wir bezahlen sowieso alles und jeden, der in Bern, in Kantonen und Gemeinden für uns arbeiten.

Einziger Effekt bei allfälliger Einführung von Preiserhöhungen und Steuererhöhungen ist die Entlastung einer kleinen Minderheit zu Lasten der Mehrheit der Steuerzahler. Also die Umverteilung von unten nach oben.

Der Bundesrat wird zu seiner Zielerreichung seinen mit unseren Steuergeldern bezahlten 700-köpfige Kommunikations/Manipulationsapparat in Marsch setzen.

Empfehlung
1) Referendum ergreifen.

2) Aufklärung der breiten Bevölkerung über den wirklichen Hintergrund Umverteilung von unten nach oben.

3) Preiserhöhung im öffentlichen und privaten Verkehr bekämpfen und ablehnen.

4) Politische Animositäten vergessen; es geht um uns alle.

5) Die Volksparole lautet: sparen am richtigen Ort JA, am falschen Ort NEIN.

copyright  thomas ramseyer

Saturday, February 16, 2013

POLITIK - Unternehmenssteuerreform II - AUSFAELLE sollen durch Erbschafts- und Schenkungssteuer ausgeglichen werden - 111'400 ignorante Blinde haben schon unterschrieben

Autor thomas ramseyer
Fehler müssen korrigiert werden, sobald diese entdeckt werden. Einen Fehler mit einem anderen Fehler ausgleichen zu wollen, zeugt von grosser Ignoranz und reitet die Gesellschaft in immer tiefere Scheisse
Was immer der Bundesrat ausarbeitet, was immer er empfiehlt, was immer National- und Ständerat empfiehlt; es muss mit grosser Vorsicht genossen werden. Das Abstimmungsbüchlein ist halt eben doch nur ein Büchlein. Gemacht, das Volk zu bescheissen worden und immer wieder mal zu bescheissen. Deshalb stimmen wir mit den Füssen ab.

ZITAT
Die Steuerausfälle wegen der Unternehmenssteuerreform II wachsen in astronomische Höhen. Mehrere Tausend Unternehmen haben 1008 Milliarden Franken zur steuerfreien Ausschüttung angemeldet.
ZITATENDE

Bemerkung: tausende werden noch folgen. Und dies über Jahre hinweg. Nennwertsenkungen in einem ersten Schritt, Auszahlungen in einem zweiten Schritt.

ZITAT
Bis Ende 2012 wurden in der Schweiz mehr als eine Billion Franken Reserven aus Kapitaleinlagen zur steuerfreien Ausschüttung angemeldet. Das schreibt der Bundesrat in einer Antwort auf eine Anfrage von Nationalrätin Margret Kiener Nellen (SP/BE), über die der «Blick» heute Freitag berichtete (Artikel online nicht verfügbar). Zur steuerfreien Ausschüttung genehmigt worden sind bereits 923 Milliarden Franken.
ZITATENDE

Bemerkung: Reserven aus Kapitaleinlagen auszuschütten ist wirtschaftsschädigend. Es ist in etwa das Gleiche wie Aktienrückkäufe. Bevor die UBS zusammenbrach, hatte das Management ungefähr CHF 30 Milliarden ihrer Reserven dazu verwendet, riesige Aktienrückkaufsprogramme durchzuführen. Dies um die Boni der Führungsgilde zu manipulieren. 

Diese Mittel werden in der Krise fehlen und zum Zusammenbruch einer Reihe dieser heutzutage durch verrmeintlich "intelligente" Mänädscher geführten Unternehmungen führen. Der steuerzahlende Angestellte wird es ihnen danken.

ZITAT
Die jährlichen Steuerausfälle schätzt der Bundesrat auf 480 bis 600 Millionen Franken pro Jahr, wovon 200 bis 300 Millionen auf Kantone und Gemeinden entfallen. Bei der Präsentation der Rechnung 2012 des Bundes hat Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf am vergangenen Mittwoch Ausfälle in dieser Höhe für das letzte Jahr bekannt geben müssen.
ZITATENDE

Bemerkung: Für den Fehler von FDP-Alt-Bundesrat Merz ist der Gesamtbundesrat verantwortlich. Keiner von denen tut irgendetwas, was die Mehrheit der anderen nicht gutheissen würden. Wenn sie heute so tun, als ob dies nicht vorhersehbar gewesen ist, haben wir die falschen an der Landesspitze.

ZITAT
Die Unternehmenssteuerreform II ist 2008 mit 50,5 Prozent Ja-Stimmenanteil gutgeheissen worden. 2011 hat die Schweiz damit den Wechsel zum so genannten Kapitaleinlageprinzip vollzogen. Dieses erlaubt es Unternehmen, Kapitaleinlagen, die den Aktiennennwert übersteigen, an die Aktionäre zurückzuzahlen, ohne dass diese darauf Steuern entrichten müssen.
ZITATENDE

Bemerkung: Der Wechsel zum Kapitaleinlageprinzip - was immer dies auch sein mag - war ein Fehler; er muss rückgängig gemacht werden.

Kapitaleinlagen, welche den Aktiennennwert übersteigen, können steuerfrei an die Aktionäre zurückbezahlt werden. Wenn Kapitaleinlagen den Aktiennennwert nicht übersteigen, kann letzterer in einem ersten Schritt ganz einfach gesenkt werden.


ZITAT
Im Abstimmungsbüchlein hatte der Bundesrat geschätzt, dass der Systemwechsel zu Steuerausfällen von insgesamt 83 Millionen Franken beim Bund und etwa 850 Millionen Franken bei den Kantonen führen würde. In dieser Grössenordnung bewegen sich nun aber die jährlichen Ausfälle.  
ZITATENDE

Bemerkung: Dieser Fehler - dem Volk verklickert vom Bundesrat vertreten durch den damaligen FDP-Bundesrat Merz - muss korrigiert werden. Es geht nicht an, dass ein unter falschen Voraussetzungen wegen systematischer Desinformation des Bundesrates zu Stande gekommener Beschluss, auf ewig bestehen bleibt.

Empfehlung
1) Das Volk ergreift die Initiative und strengt die Korrektur des durch den Bundesrat entstandenen Fehlers an.

2) Der unsinnige Vorschlag, Erbschafts- und Schenkungssteuern auf Bundesebene einzuführen, muss abgelehnt werden.

3) Die Abzockerinitiative Minders wird angenommen.

copyright thomas ramseyer

Saturday, January 5, 2013

HYPOTHEKEN - Fallbeil über den Köpfen der Schweizer Bevölkerung - Abschaffung Eigenmietwert angesagt - Gegenvorschlag des Bundesrates MUSS vor das Volk gebracht werden - KEINE Bevorzugung der Alten

autor thomas ramseyer
Neuauflage Eigenmietwert/Abzüge dringend angezeigt - die Schweiz bereitet sich auf die Zukunft vor

Beitritt zur EU mit vorgängigen Schuldenabbau / 23.10.2008

Hypothekarschuld als Wachstumsbremse / 13.11.2008

Finanzkrise - Schuldenabbau zwingend / 19.09.2011

CHF 600 Milliarden Hypothekarschulden / 08.10.2011

Eigenmietwert Abstimmung - Resultat Googlesuche

Abbau Hypothekarschulden dringend angesagt 

Dokumentation EFD Abschaffung des Eigenmietwertes

ZITAT
Das Wichtigste in Kürze
Die Besteuerung des Eigenmietwertes ist seit langem umstritten. Die vom Hauseigentümerverband Schweiz (HEV) 2009 eingereichte Initiative "Sicheres Wohnen im Alter" möchte Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern im Rentenalter das einmalige Wahlrecht einräumen, den Eigenmietwert nicht mehr zu versteuern. Im Gegenzug dürfen die Schuldzinsen steuerlich nicht mehr geltend gemacht werden. Der Bundesrat lehnt diese Initiative ab, da sie zu einer Privilegierung von Wohneigentümern im AHV-Alter führt. In seinem indirekten Gegenvorschlag sprach er sich für die Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung für alle Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer aus. Der Gegenentwurf scheiterte in der Wintersession 2011. Zur Abstimmung kommt somit nur die HEV-Initiative.
ZITATENDE

Bemerkung
Es war zu erwarten, dass die HEV-Initiative scheitern musste. "Sicheres Wohnen im Alter" kam bei den jüngeren Stimmberechtigten NICHT gut an. Eine Umverteilung von den Jüngeren zu den Aelteren stand ins Haus.


Die Initiative muss im Sinne des Bundesrates zur Abstimmung gelangen.

Folgendes gelangt zur Anwendung
1) Gleichbehandlung ALLER Steuerzahler

2) Keine Eigenmietwertbesteuerung (privat genutztes Eigentum)

3) Keine Sollzinsabzüge

4) Keine Unkostenabzüge

5) Keine Abzüge wegen "Wertvermehrung/Werterhaltung"

6) Keine Abzüge wegen Unterhaltsarbeiten

7) Keine Abzüge wegen Einbaus alternativer Energieproduktion

Mieten kommerziell genutzter Liegenschaften werden selbstverständlich versteuert.

Auswirkungen
a) Vereinfachung der Steuererklärung

b) Keine Ungerechtigkeiten (Bsp. Grossverdiener mit NULL-Einkommen wie weiland Filippo Leutenegger) zu Lasten der Mehrheit der Bevölkerung.

c) Anreiz zum vollständigen Schuldenabbau (auch Hypoheken im ersten Rang) wird geschaffen.

d) Verkürzung der Bankbilanzen. Verschlechterung des Zinsmargengeschäfts. Redimensionierung der Bankenlandschaft in der Schweiz. Abbau von mit überhöhten Kommissionen belasteten Vermögensbestandteilen (Fonds, Verwaltungsvollmachten, Sparversicherungen)

e) Zinsänderungsrisiko verkleinert sich; die Verletzlichkeit der Schweizerischen Bevölkerung bzw. Volkswirtschaft wird kleiner.

f) Mieter und Eigentümer werden gleichgestellt.

Fazit
1) Eine echte Arbitrage-Situation entsteht. Schlecht rentierende Anlagen werden aufgelöst, der Erlös zur Rückzahlung von Hypothekardarlehen verwendet.

Empfehlung

Initiative ergreifen und Vorlage zur Abstimmung bringen.

Prognose
Die Inititative wird mit komfortabler Mehrheit angenommen.


copyright thomas ramseyer

Thursday, November 10, 2011

Raiffeisen-Genossenschafter und Kunden ärgern sich über Vincenz

ZITAT
Vincenz ärgert sich über die Konkurrenz 
ZITATENDE

Autor Thomas Ramseyer 
Vincenz bleib bei deinem Leisten
Die ursprüngliche Idee der Raiffeisen Bewegung besteht darin, dass sich eine Region aus den Mitteln eben dieser Region refinanziert. Die Kunden der lokalen Raiffeisenbank sind gehalten, Genossenschafter zu werden; sie zeichnen Genossenschaftsanteile. Ausserdem wickeln sie sämtliche Bankgeschäfte über ihre  ab.

Aufgabe von Raiffeisen Schweiz (vorm. Schweizer Verband der Raiffeisenbanken) ist Koordination von Aktivitäten und Schaffung von Rahmenbedingungen für die Verbandsmitglieder. Raiffeisen Insitute sind genossenschaftlich organisiert; 1'700'000 Genossenschafter bestimmen letztlich über die Zukunft ihrer Raiffeisenbank.

Vincenz riskiert die Loyalität seiner Genossenschafter
Vincenz exerziert es vor; die Zusammenarbeit mit der Vontobelgruppe wird aufgebrochen. Vincenz will sich die Bank Sarasin zu einem Drittel einverleiben. Es liegt auf der Hand, dass Vincenz bereit ist, eben erst eingerichtete Kooperationen aufzuweichen beziehungsweise diese aufzulösen.

Sparheftzinsen auf NULL; Vincenz tritt die Loyalität seiner Kunden mit Füssen
Dieses Ansinnen zeigt besonders deutlich, wie bis anhin loyale Raiffeisen-Kunden eingeschätzt werden. Sie sollen lediglich als Kühe des Melkers Pierin fungieren. Ausserdem wird offenbart, dass sich Raiffeisen an der wegen der Bankenkrise sprudelnder Liquidität verschluckt hat. Neueröffnungen an von der Konkurrenz regelrecht bevölkerter Lagen scheinen zu Kostenfaktoren zu werden.

Vincenz von vergangener Zinsspanne verwöhnt; Rechnung ohne Wirt gemacht
Im Grunde genommen ärgert sich der Chef der Raiffeisen Banken über die landauf - landab angebotenen Hypothekarzinsmodelle. Teilweise bezahlen Hypothekarschuldner dem Vernehmen nach weniger als 1% p.a. Dies aufgrund der äusserst harten Konkurrenz. Vor dem Hintergrund der Tiefstzinsen verlieren die Banken ihre konservative Annäherung an die Vergabe von vermeintlich sicheren Hypothekarkrediten. Parallelen zu den späten Siebzigerjahren manifestieren sich. Die Schweizerische Bevölkerung wird dazu verführt, die Hypothekarkreditblase in aggressiver Manier zu vergrössern.

Vincenz macht Hypothekarschuldnern/Sparern den Entscheid zum Schuldenabbau leicht
Einerseits generieren die Sparer keine Erträge mehr aus ihren Ersparnissen. Es macht also keinen Sinn, solche zu halten.

Die tiefen Sollzinsen andererseits erlauben ausserordentlich geringe steuerliche Abzüge. Dem Eigenmietwert gegenüber gestellt sind diese Abzüge gar lächerlich. 

Die Retourkutsche: Hypothekarschuldner bauen ihre Ersparnisse und Hypothekarkredite ab
Die Sparer sind vielfach auch Hypothekarschuldner; vor dem Hintergrund der aktuellen Marktverhältnisse macht es KEINEN Sinn mehr Hypothekarschuldner zu bleiben.

Das Abbaupotenzial ist sehr gross; CHF 600 Milliarden Hypothekarkrediten stehen nahezu CHF 600 Milliarden Sparguthaben gegenüber.

Es liegt auch auf der Hand, Pensionskassenguthaben zur Finanzierung von Wohneigentum - dabei handelt es sich um Realgut - heranzuziehen. Pensionskassenmanagern entzogene Mittel verhindern deren risikoreiche Anlage nach den Grundsätzen moderner Portfoliotheorien.

Empfehlung
1) Angesichts der ins Haus stehender Häusermarkt-Krise bauen Hypothekarschuldner ihre Hypotheken ab. Sie eliminieren ihre Abhängigkeit von den Banken.

2) Die Steuerzahler schaffen den Eigenmietwert ab. Sie organisieren sich als Interessengemeinschaft oder unterstützen die Partei, welche ihr Vorhaben unterstützt.

3) Zur Zielerreichung wählen sie politische Vertreter, welchen die Sorge um den steuerzahlenden Staatsbürger nicht nur ein Lippenbekenntnis ist.  

copyright Thomas Ramseyer

Thursday, October 23, 2008

Politik: Beitritt EU - MIT vorgängigem Schuldenabbau

© Thomas Ramseyer
Beitritt zu EU: Szenario 2: MIT vorgängigem Schuldenabbau der Privathaushalte – mögliche Kausalkette
Beitritt zur EU - Uebernahme des Euro als Landeswährung
Aufgabe der Geldpolitik, kein Einfluss auf Geldmenge und Zinsssätze; die Schweizerische Nationalbank gerät zur Produzentin von Statistiken.
Zinsätze erhöhen sich um 1.2 % bis 2 %; sie passen sich Euro-Niveau an
Die Zinsmargen der Banken bleiben gleich.

Effekt Schuldenabbau der privaten Haushalte
Gemäss Statistik der Schweizerischen Nationalbank verfügen die Privathaushalte über Bargeld, Einlagen und Schuldtitel über nahezu CHF 560 Milliarden. Die Gesamtforderungen – inklusive jenen gegenüber Pensionskassen und Versicherungen – belaufen sich per Ende 2006 auf CHF 1'865 Milliarden. (Davon sind CHF 446 Milliarden Bargeld und Einlagen bzw. 113 Milliarden Schuldtitel) Demgegenüber stehen Verpflichtungen von CHF 604 Milliarden, wovon CHF 548 Milliarden Hypothekarschulden.

Abbau der Hypothekarschulden – Zunahme der frei verfügbaren Mittel

Die Hypothekarschulden von CHF 548 Milliarden werden graduell mittels Amortisationen durch Auflösung von Bargeld, Einlagen und Schuldtiteln eliminiert.

Die gleichzeitig erfolgenden Ablösungen der Hypotheken sowie der den Banken durch die Privathaushalte zur Verfügung gestellten Mittel führt zu einer Verkürzung der Bankbilanzen. Das für Konsum und Sparen (Ablösen von Hypotheken) frei verfügbare Einkommen der privaten Haushalte nimmt tendenziell zu.

Hypothekarschuld nicht kongruent verteilt

Da die Hypothekarschulden nicht kongruent zu den verfügbaren Anlagen verteilt sind, findet der Abbau nicht innerhalb von kurzer Zeit statt; den Privathaushalten muss ein Zeitraum von mindestens zehn Jahren eingeräumt werden

Bankerträge vermindert – Bilanzen verkürzt – Eigenmittel komfortabler
Die Erträge der Banken vermindern sich um die hieraus resultierenden Margenausfälle. Der Einfluss auf die Bankbilanzen unterscheidet sich je nach Bankengruppe (Hypothekaranteil/Sparanteil an der Bilanzsumme) erheblich. Kantonal- sowie Regionalbanken zum Beispiel refinanzieren ihre Hypotheken vielfach über mittel- bis längerfristige Darlehen bei den Pfandbriefinstituten (per 2006/07 Pfandbriefbank CHF 23 Milliarden, Pfandbriefzentrale CHF 24.1 Milliarden zusammen also mehr als CHF 47 Milliarden)

Die veränderten Eigenmittelerfordernisse tragen positiv zum Erfolg der Banken bei.

Brutto-Vermögen der Privathaushalte erleidet kleinere Verluste
Das dannzumalige Volksvermögen auf der Basis 2006 von netto CHF 1260 Milliarden verringert sich wegen steigender Zinsen schockartig je nach Duration der Anlagen um 4 % bis 10 % bzw. um CHF 50'000'000'000 bis CHF 126'000'000'000.
Bankerträge vermindert


Die wegen des Abbaus verminderten Kapitalanlagen der Privathaushalte – bei Banken per 2006 ungefähr CHF 1'000 Milliarden gehalten - führt zu zu einer graduellen Minderung der Bankerträge wie etwa Kommissionen, Courtagen, Depotgebühren Managementgebühren und Erfolgsbeteiligungen.

Weniger Spezialisten notwendig

Der Bedarf für Portfoliomanager, Clientrelationship Manager und andere verringert sich. Die zunehmende Ertragserosion muss durch anderes Geschäft ersetzt werden. Rationalisierungsmassnahmen wie zum Beispiel erhöhte Automatisierung, vorzeitige Pensionierungen wenn möglich und erneute Entlassungen unterstützen die Bemühungen zur Gewinnmaximierung der Banken.

Höhere frei verfügbare Mittel der privaten Haushalte

Die Entlastung der privaten Haushalte erhöht sich wegen Hypothekarschuldentilgung um ungefähr 3.8 % oder CHF 22 Milliarden pro Jahr oder um CHF 3'000.- pro Kopf. Diese stehen Konsum, Sparen sowie weiterer Schuldentilgung zur Verfügung.

Verlagerung von Bankarbeitsplätzen ins Ausland

Weil die graduelle Amortisation der Hypothekarschulden zehn Jahre dauert, gelingt es, die inländischen Ertragsausfälle im Ausland zu erzielen. Die Arbeitsplätze international tätiger Firmen verlagern sich teilweise ins Ausland. Vor allem inländisch orientierten Banken aber bleibt dieser Weg wegen fehlender Fähigkeiten verwehrt.
Neue Betätigungsfelder sowie Veränderung der demographischen Verhältnisse in ganz Europa tragen zum Ausgleich bei.

Dem Souverän (Arbeitnehmer/Konsument/Steuerzahler) wird die Rechnung präsentiert
Die höhere Zinslast der Unternehmungen hingegen wird wegen der Konkurrenzsituation zum Ausland über Rationalisierungen (Freisetzung von Personal), höhere Preise oder tiefere Löhne an die Arbeitnehmer bzw. Konsumenten weitergegeben. Dies führt zu einer teilweisen Minderung der für Konsum und Spartätigkeit verfügbaren Mittel.

Die Zinslast der Eidgenossenschaft steigt bei Neugeldaufnahmen – zufolge steigender Arbeitslosigkeit und tieferen Steuereinnahmen wegen des EU-Beitrittszinsschockes tendenziell um 1.2 % bis 2 %.

Der Ausfall von Steuererträgen (Zölle) wegen des Beitrittes führt wegen stabilen bis steigenden Zinsen vor dem Hintergrund zunehmender Verschuldung von Bund und Kantonen zu höheren Defiziten. Verminderungen der Staatsausgaben werden vehement bekämpft; neu abzuliefernde Beiträge an die EU belasten den Staatshaushalt ebenfalls.

Mehr Staatsschulden – höhere Steuern

Diese Zahlungen und Ausfälle werden durch Schulden sowie höheren Steuern – indirekte Steuern, Mehrwertsteuer, Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern kompensiert. Das frei verfügbare Vermögen der privaten Haushalte vermindert sich.

Einfluss auf die Schweizerische Volkswirtschaft

Der Einfluss auf die Schweizerische Volkswirtschaft ist offensichtlich; eine Stagflation steht in Aussicht. (höhere Preise wegen höherer Unternehmerzinsen, höhere Steuern wegen Steuerausfällen, tiefere Löhne wegen Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der Unternehmungen, kleinere Lohnsumme wegen vermehrter Freisetzung von Beschäftigten, deshalb tieferer Konsum wegen fehlender frei verfügbarer Mittel; Stagnation bei höherer Inflation)


Fazit:
Der Beitritt zur EU wird als  unumgänglich dargestellt; die Risiken für die Schweizer Privathaushalte werden ausgeblendet
Die Europäische Union zwingt die Schweiz zum Beitritt; sie hat die notwendigen Mittel dazu. Bereits heute passt sich die Schweiz den Gesetzen, Normen und Vorschriften der EU an. Die Schweiz wird mehr und mehr ins Abseits gedrängt; sie geht ihrer Freunde hüben (Deutschland) und drüben (USA) verlustig. Bilaterale Verhandlungen werden wegen der zunehmenden Anzahl Staaten, Sprachen und Mentalitäten innerhalb der EU immer aufwändiger. Die Kapazitäten der Schweizer Regierung sind deswegen und wegen Querelen innerhalb des Parlamentes mehr und mehr gebunden. Beitritt hin oder her; die Schweiz lässt so oder so Federn.

Ein Beitritt MIT vorgängigem zehn Jahre dauernden Hypothekarschuldenabbau ist demjenigen OHNE Abbau eindeutig vorzuziehen

Der Einfluss auf den Verlauf der Volkswirtschaft und die Privathaushalte fällt bei einem Beitritt MIT wesentlich moderater aus als bei einem Beitritt OHNE vorgängigen Schuldenabbau. Die vermehrte Unabhängigkeit der privaten Haushalte von den Banken birgt die Ausgangslage zu vermehrter Prosperität.

Sparen vor Konsumieren ist Remedur für marode Staatsfinanzen.
Das zunehmende Verschwinden des Mittelstandes wird verlangsamt mit grosser Voraussicht gestoppt.

Empfehlung:
Erhalten der Unabhängigkeit der Schweizerischen Nationalbank, beibehalten des Schweizerfrankens als Landeswährung

Verhinderung eines EU-Beitrittes OHNE vorgängigen Schuldenabbau

[Dennoch flankierende Vorbereitung auf allfälligen EU-Beitritt mit anschliessender Uebernahme des EURO als Landeswährung (Erhöhung der Flexibilität)]

Steuerliche Anreize – Abschaffung des Eigenmietwertes und Abschaffung des Sollzinsabzuges – zwecks Schuldenabbaus privater Haushalte schaffen

Aufklärung der Bevölkerung bezüglich der Konsequenzen erhöhter Zinsbelastung im Falle eines Beitrittes ohne vorgängigen Schuldenabbau

Gefahren:
Lobby der Banken und Versicherungen werden das Fallenlassen des Eigenmietwertes und der Sollzinsabzüge wegen des drohenden Schuldenabbaus mit allen Mitteln massiv bekämpfen.
 
Letzlich geht es um Zinsmargenerträge aus CHF 600 Milliarden sowie Kommissionen, Courtagen, Gebühren, Gewinnbeteiligungen aus CHF 1'600 Milliarden. Ausserdem gehen dem Bund Umsatzabgaben, dem Kanton Kantonale Gebühren sowie der Börse SWX Börsenabgaben verloren.

Die Mieter sind sich nicht bewusst, dass sie über die steigenden Zinsen und das Pensionskassenvermögen ebenfalls zur Kasse gebeten werden; einem Schuldenabbau stehen sie gleichgültig gegenüber. (Floriansprinzip)

Aus unterschiedlichen Motiven ziehen alle Parteien am selben Strick; ein Schuldenabbau soll verhindert werden. Keiner will verzichten.
Der Souverän wird erst gar nicht aufgeklärt und gefragt; er wird ignorant behalten.

Drohargumente:
kleinere Erträge, weniger Unternehmersteuern, weniger Arbeitsplätze, kleineres Steueraufkommen der Privathaushalte, Abbau der Leistungen des Staates, oder Erhöhung versteckter Steuern bzw. Mehrwertsteuersatz.


copyright Thomas Ramseyer
http://www.xing.com/profile/Thomas_Ramseyer5?sc_o=mxb_p

Politik: Beitritt EU - OHNE vorgängigen Schuldenabbau

© Thomas Ramseyer
Beitritt zu EU: Szenario 1: OHNE vorgängigen Schuldenabbau der Privathaushalte – mögliche Kausalkette
bei Uebernahme des Euro als Landeswährung
Schweizerische Nationalbank gerät zur Produzentin von StatistikenVerzicht auf Geldpolitik, kein Einfluss auf Geldmenge und Zinsssätze .
Zinsätze erhöhen sich um 1.2 % bis 2 %, sie passen sich dem EU-Niveau an.
Die Zinsmargen der Banken bleiben gleich.

Brutto-Vermögen der Privathaushalte erleidet Verluste

Das Brutto-Volksvermögen – Liegenschaften nicht berücksichtigt - verringert sich wegen steigender Zinsen schockartig je nach Duration der Anlagen um 4 % bis 10 %. (CHF 74'000'000'000 bis CHF 186'000'000'000)

Zinslast der Privathaushalte erhöht sich um 30 bis 60 %

Die Zinslast der privaten Haushalte erhöhen sich wegen Hypothekar- und übrigen Schulden um 1.2 % bis 2 % oder bei Schulden von nahezu CHF 600'000'000'000 (sechshundert Milliarden Schweizerfranken) um
CHF 7'100'000'000 bis CHF 11'900'000'000 (sieben Milliarden einhundert Millionen bis elf Milliarden neunhundert Millionen Schweizerfranken) bzw.
CHF 900.- bis 1'600.- pro Kopf.
Anders ausgedrückt steigt die Zinslast bei einer Hypothek von CHF 500'000.- um satte CHF 5'200.- bis CHF 10'000.- was eine empfindliche Verminderung des zum Konsum und Sparen verfügbaren Einkommens bedeutet.

Stark verschuldete Privathaushalte verlieren Grundeigentum

Zu stark verschuldete Privathaushalte sehen sich ausserstande die Schuldzinsen zu begleichen. Sie werden gezwungen, ihr Eigentum zu veräussern. Der entstehende Druck auf die Liegenschaftenpreise zwingt die Banken, für aussstehende Hypothekarkredite vermehrt Amortisationen einzufordern. Auf das Hypothekargeschäft spezialisierte Banken – Regionalbanken, Sparkassen, Raiffeisenbanken, Kantonalbanken – sehen sich vermehrt in Schwierigkeiten. Von den Pfandbriefinstituten erlangte Kredite können wegen der Kongruenz zu den begebenen Anleihen nicht vorzeitig zurückbezahlt werden. Je nach Zinssituation verschärft sich das Ertragsploblem dieser Bankengruppe zusätzlich.

Bonität der Finanzinstitute beeinträchtigt

Der Einfluss des Liegenschaftenmarktes beeinflusst die Bonität gewisser Bankinstitute sowie als auch jene der Pfandbriefinstute. Deren Passivzinssätze verteuern sich.

Unternehmenszinsen überwälzt auf Konsumenten/Arbeitnehmer

Die höhere Zinslast der Unternehmungen werden wegen der Konkurrenzsituation zum Ausland über Rationalisierungen (Freisetzung von Personal), höhere Preise oder tiefere Löhne an die Arbeitnehmer bzw. Konsumenten weitergegeben. Dies führt zu einem weiteren Abbau der für Konsum und Spartätigkeit verfügbaren Mittel.

Arbeitslosigkeit – steigend Belastung des Bundes

Anhaltend höhere Arbeitslosigkeit führt zu einer höheren Belastung der Arbeitslosenkasse sowie des Bundes. Die Zinslast der Eidgenossenschaft steigt bei Neugeldaufnahmen – zufolge steigender Arbeitslosigkeit und tieferen Steuereinnahmen wegen des EU-Beitrittszinsschockes tendenziell um 1.2 % bis 2 %.
Der Ausfall von Steuererträgen (Zölle) wegen des Beitrittes führt wegen stabilen bis steigenden Zinsen vor dem Hintergrund zunehmender Verschuldung von Bund und Kantonen zu höheren Defiziten.

Kompensation von Steuerausfällen durch neue Steuern

Diese werden durch Schulden sowie höheren Steuern – indirekte Steuern, Mehrwertsteuer, Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern kompensiert. Einmal mehr wird das frei verfügbare Vermögen der privaten Haushalte vermindert.

Einfluss des EU-Beitrittes auf die Schweizerische Volkswirtschaft

Der Einfluss eines EU-Beitrittes OHNE vorherigen Schuldenabbau der privaten Haushalte auf die Schweizerische Volkswirtschaft ist offensichtlich; eine Stagflation steht vorerst, später möglicherweise eine Deflation, in Aussicht. (höhere Zinslast der Privathaushalte, höhere Preise wegen höherer Zinsen, höhere Steuern wegen Steuerausfällen, tiefere Löhne wegen Konkurrenzfähigkeit der Unternehmungen, kleinere Lohnsumme wegen vermehrter Freisetzung von Beschäftigten, deshalb tieferer Konsum wegen fehlender frei verfügbaren Mitteln; Stagnation bei vorerst höherer Inflation später Deflation mit all deren Konsequenzen)

copyright Thomas Ramseyer
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POLITIK - SCHWEIZ - Beitritt EU - die Folge des Referendum gegen Personenfreizügigkeit

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Erfolg Referendum gegen Personenfreizügigkeit – dem Willen verschiedener Politiker, letztlich der EU beizutreten, muss Paroli geboten werden

SVP, Toni Brunner, beabsichtigt Referendum zu Ergreifen
Ein Erfolg des Referendums gegen die Personenfreizügigkeit würde die bilateralen Verhandlungen scheitern lassen, so Bundesrätin Leuthard. Der Beitritt zur EU wäre somit unumgänglich.
Der Beitritt zur EU ist zu früh für die Schweiz; diese ist gegenwärtig nicht europakompatibel. Einige Politiker sind derselben Meinung; andere nicht.

Die jeweils während dieses Thema betreffenden Diskussionen angeführten Begründungen schiessen jedoch weit am Ziel vorbei.

Die Stimmbürger müssen den Beitritt zur EU verhindern werden.


Vordergründig Vorgetragenes verbirgt die einem Beitritt inhärenten wirklich ans Leder gehenden Tatsachen.
Der volle Beitritt zur EU wird zur Zeit und auch in den nächsten zehn Jahren mit allen Einwirkungen auf die schweizerische Volkswirtschaft zu einem finanziellen Fiasko für die Bevölkerung führen. Die Wachstumsraten werden zurück gehen; es ist möglich, dass das Bruttosozialprodukt schrumpft.

Fakten – Fokus Abschaffung des Eigenmietwertes/Abschaffung Abzugsfähigkeit Hypothekarzinsen
Um die Europakompatibiltät zu verbessern ist es zwingend notwendig, die Schulden der privaten Haushalte abzubauen.

Begründung – Fokus Zinsdifferenz 1.2 % bis 2 %
Die Zinsdifferenz für zehnjährige Staatsanleihen der Schweiz zu Deutschland betrug seit Einführung des Euro in der EU zwischen 1.2 % und 2 %. Es ist unschwer abzuschätzen, dass der einem Beitritt zur EU folgender Beitritt zur Währungsunion eine Zinserhöhung von bis zu 2 % zur Folge haben wird.

Dies gilt auch für privaten Haushalte. Die der Bevölkerung jeweils vorgekaukelten Zahlen bezüglich Lebenshaltungskosten – diese würden auf gleichem Niveau verharren – sind angesichts deren Wohnsituation nicht relevant.

Die privaten Haushalte sind mehrheitlich Mieter; der Anteil an Wohneigentümern ist verhältnismässig klein. Die meisten Objekte, vor allem die seit 1990 erstellten, sind wegen der möglichen von den Einkommen abzüglichen Schuldzinsen bis zu 80 % belehnt. (Aufgrund der erfolgten Korrekturen heben die Schuldzinsen den Eigenmietwert nicht vollständig auf; Vorteil für den Fiskus)

Fakten – Politik: Beitritt EU

Ein Beitritt zur EU im Verlauf der Zeit wird unumgänglich sein.
Schon heute mit all den existierenden und zu erwartenden Erweiterungen sind ein Grossteil der Ressourcen der Landesregierung mit unzähligen bilateralen Verhandlungen gebunden. Die EU wird die Schweiz zum Beitritt zwingen. Bereits heute passt diese sich EU-Gesetzen und Vorschriften an. Sie hat je länger weniger Zeit und ausserdem die Möglichkeiten Druck auf die kleine Schweiz auszuüben.

Schon seit geraumer Zeit wird zunehmend Druck auf die Schweiz ausgeübt. Sie wird verunglimpft; es geht wohl darum, Geschäfte in die EU abwandern zu lassen. Dabei gerät vorab der lukrative Finanzsektor mehr und mehr in den Fokus anderer Staaten.

Der Staat, Politiker sämtlicher Parteien sowie sämtliche Organe sind aufgefordert, Anreize zum Abbau der Hypothekarschulden zu schaffen. Die kleinere Verschuldung der privaten Haushalte – diese als Ende der Werstschöpfungskette sind als einzige nicht in der Lage, die höheren Zinsen weiterzugeben – wird den voraussehbaren Zinsschock im Falle eines Beitritts mindern und ein volkswirtschaftliches Fiasko verhindern helfen.

Anlässlich der Abstimmung im Jahre 2004 wurde den Wählern der vorgeschlagene, die Hypothekarschulden abbauende Weg schlichtweg und absichtlich vorenthalten.

Effekt für private Haushalte bei Aufhebung Eigenmietwert und Hypothekarzinsabzug

Das Wegfallen des Schuldzinsabzuges führt zu folgenden Ertrags-Arbitragesituationen
  1. Hypothekarzinssatz vs Sparheftzinssatz
    (Sparthefte liquide ohne Kapitalverlust)
  2. Hypothekarzinssatz vs Festgelder
    (Festgelder liquide; innerhalb von kurzer Frist verfügbar ohne Kapitalverlust)
  3. Hypothekarzinssatz vs Säule A3
    Steuereffekt eingeschlossen
    (A3-Kontoguthaben illiquide ohne Kapitalverlust, andere Arten von Anlagen mit möglichem Kapitalverlust)
  4. Hypothekarzinssatz vs Kassaobligationensatz
  5. Hypothekarzinssatz vs Obligationenrenditen
    (je nach Qualität liquide; Kapitalgewinn oder –verlust möglich)
  6. Hypothekarzinssatz vs Performance der Anlagefonds
    (liquide – Rücknahme oder Börse; Kapitalgewinn oder –verlust möglich: hohe
    Verwaltungskosten)
  7. Hypothekarzinssatz vs Performance Aktien
    (liquide – börsenkotiert; Kapitalgewinn oder –verlust möglich: bei Verwaltung durch
    Banken hohe Verwaltungskosten)
Vorteile für Privathaushalte
Verminderte Abhängigkeit von Banken und der Wirtschaftslage
(Hypotheken sind je nachdem kündbar oder bei Ablauf zur Rückzahlung fällig. Die gängige Praxis, Hypotheken als Schulden ohne Verfall zu werten, könnte sich als Bumerang erweisen)

Kein Margentransfer von privaten Haushalten zu Banken (in der Regel werden die Margen ungeachtet des Zinsniveaus nicht verändert; sie bleiben gleich!)

Nachteile für Privathaushalte

Gefühlter verminderter Reichtum; Sensiblisierung zum Arbitragedenken notwendig.

Fazit für Privathaushalte

Die verminderten Hypothekarschulden und somit die kleinere Zinslast federn die beim EU-Beitritt zu erwartende Zinssatzerhöhung von 1.2 % bis 2 % ab; der Schock hat eine wesentlich kleinere negative Einwirkung auf die Schweizerische Volkswirtschaft.

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Statistik Quelle SNB
Bestände der Forderungen und Verpflichtungen der privaten Haushalte in Mio.CHF
Quelle: SNB, Finanzierungsrechnung der Schweiz




2004 2005 2006
1. Forderungen



Bargeld und Einlagen
409'949 435'371 446'446
Schuldtitel
131'030 108'511 112'999
Aktien
209'372 232'793 258'960
Anteile an Kollektivkapitalanlagen
158'995 184'141 210'000
Ansprüche gegenüber



Versicherungen und Pensionskassen
694'672 754'909 794'086
Strukturierte Produkte
.. 30'343 42'931

Total Forderungen


1'604'019

1'746'066

1'865'422

2. Verpflichtungen




Total Kredite
547'963 569'621 595'513
davon Hypotheken
500'927 524'239 548'142
übrige Kredite
47'036 45'382 47'371
sonstige Verpflichtungen
5'894 7'960 8'546
Total Verpflichtungen
553'857 577'580 604'058

3. NETTOFINANZVERMOEGEN


1'050'162

1'168'486

1'261'363