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Friday, November 8, 2013

UNIONSBüRGERSCHAFT - Ausplünderung der Schweizerischen Sozialwerke - EU-Schleichbeitritt

Ausplünderung der Sozialwerke
Auf gleichem Weg würden – via die sog. «Unionsbürgerschaft» der EU – die Schweizer Sozialwerke der Ausplünderung ausgesetzt.


Als Konsequenz aus der Personenfreizügigkeit wurde in der EU die Unionsbürgerschaft bereits institutionalisiert – als entscheidender Schlag «zur Überwindung nationalstaatlichen Denkens». Bereits seit einiger Zeit äussert die EU auch den Anspruch, die Unionsbürgerschaft auch auf die Schweiz auszudehnen, der ja – aus Sicht Brüssels – das «Privileg der Personenfreizügigkeit» längst zugestanden worden sei. Die Unionsbürgerschaft erklärt aber nicht bloss jeden Schweizer Pass zum EU-Pass, gewährt nicht bloss jedem Inhaber eines EU-Passes völlig freie Niederlassung auch in der Schweiz. Zum Recht auf freie Niederlassung dort, wo es ihm am besten gefällt, erhält der Unionsbürger auch das Recht, die vollen Sozialleistungen an jenem Ort zu beziehen, wo er sich eben niederzulassen beliebt.

Der Schweiz würden zwei Alternativen verbleiben: Sie könnte ihre vergleichsweise luxuriösen, im Vergleich mit den Sozialwerken in nahezu allen EU-Staaten finanziell noch recht komfortabel unterlegten Sozialwerke raschestmöglich auf EU-Niveau herunterschrauben. Das würde bedeuten, dass Millionen schweizerischer Beitragszahler, welche in diese Sozialwerke unter Umständen jahrzehntelang einbezahlt haben, auf einen Schlag eines sehr beträchtlichen Teils der ihnen verfassungsmässig zustehenden Guthaben und Renten beraubt würden – dank «höherem Recht», welches der EU-Gerichtshof gegen die Schweiz durchsetzen kann.
Die andere Alternative hiesse «Laisser-faire»: Man lässt die komfortablen Schweizer Sozialwerke von all jenen ungehindert melken, die deren Attraktivität erkannt haben – bis ziemlich rasch nichts mehr davon übrig bleibt. Die hiesigen Beitragszahler würden damit der Total-Ausplünderung ausgesetzt…

Herrliche Aussichten, nicht wahr? Aussichten für Bürgerinnen und Bürger, deren Landesregierung dem Ausverkauf der Souveränität des eigenen Landes verfallen ist.
ZITATENDE SCHWEIZERZEIT
Weiteres zum Thema
http://www.politnetz.ch/artikel/16579-unionsbuergerschaft-toedlich-fuer-unsere-sozialsysteme

http://de.wikipedia.org/wiki/Unionsb%C3%BCrgerschaft

Saturday, May 4, 2013

UBS kündigt Massenentlassung an: UBS feuert 10'000 Mitarbeiter (10'000 loyale Kunden)

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Reizende-Zahlen-zum-Jahresstart/story/13415654?track

ZITAT
Im November hatte die UBS angekündigt, dass die Bank ihr Personal um rund 10'000 auf rund 54'000 Stellen reduzieren will. Daran halte er fest, sagte der Konzernchef. 
ZITATENDE

Entlassene Arbeiter sind in der Regel auch treue Kunden ihres Arbeitgebers
15 5/8 % der Arbeiter in die Wüste schicken wird seine Auswirkung auf die Moral der verbleibenden UBS-Indianer haben. Auf diese knallharte Art und Weise spart Sergio Ermotti pro CHF 100'000 UNkosten pro Mitarbeiter CHF 1 Milliarde (CHF 1'000'000'000) pro Jahr.

Mit allem Drum und Dran verursachen diese Mitarbeiter durchschnittlich an die CH 200'000 Unkosten pro Jahr. Axel und Sergio sparen also 2'000'000'000 pro Jahr.

Augenwischerisch - Sozialverträglichkeit verträgt sich nicht mit Sozialwerken
Was immer gesagt wird - wie zum Beispiel der Hinweis auf Sozialverträglichkeit der Massnahmen - die Vernichtung von zehntausend Arbeitsplätzen ist Tatsache.

Das gehabte Programm wird in Marsch gesetzt. In einem ersten Schritt wird eine Vielzahl von Leuten der Pensionskasse überbürdet und verschwindet somit aus der Erfolgsrechnung der UBS.

Arbeiter, welche selber kündigen, werden nicht mehr ersetzt. Die restliche Belegschaft wird deren Arbeit kurzfristig übernehmen müssen. Stress, Mobbing, Intrige und Fehltage nehmen zu; die Leistungen nehmen ab. Weitere Fehler werden das Resultat beeinträchtigen.


Die gekündigten Arbeiter letztlich fallen RAV und Arbeitslosenkassen zur Last. Einige von ihnen werden auch zu Sozialfällen. Die Allgemeinheit bezahlt für die Fehler von Management und verschwenderischer Politikern.


Fazit
Der schon vor langer Zeit gestartete Abbau von Firmentreue schreitet fort. Es wird für die MitArbeiter noch schwieriger, sich mit ihren Arbeitgebern und Firmen zu identifizieren. Leute, welche für ihre Chefs durchs Feuer gehen würden gibt es schon lange nicht mehr.


copyright  thomas ramseyer

Friday, February 22, 2013

POLITIK - GESUNDHEIT - Praxiseröffnung kostet CHF 500'000; Behauptungen kaschieren wahres Uebel; UEBERTEUERTE MEDIKAMENTENPREISE der Pharmamultis

Autor thomas ramseyer 
Praxiseröffnungen dienen als Prügelknabe für seit Jahrzehnten überteuerte Medikamente
ZITAT
Bundesrat Berset zu Mehrkosten wegen Praxiseröffnung
2011 haben rund 1000 zusätzliche Ärzte eine Nummer bezogen, um über die Krankenkasse abrechnen zu können, 2012 waren es schon 2000. Zwar werden kaum alle diese Ärzte auch wirklich eine Praxis eröffnen. Schätzungen zeigen, dass jede neue Arztpraxis Mehrkosten von bis zu einer halben Million Franken für die obligatorische Krankenversicherung bedeutet. 1000 zusätzliche Ärzte kosten also 500 Millionen oder zwei Prämienprozente.

ZITATENDE

Fragen
1) Weshalb bedeutet jede neue Arztpraxis Mehrkosten von bis zu einer halben Million Franken für die Krankenversicherten?
2) Gibt es Praxiszuschläge?
3) Was ist in den Taxpunkten alles enthalten?
4) Können Aerzte mehr als die von den Krankenkassenmitgliedern bezogenen Leistungen verrechnen?
5) Was sind die Auswirkungen, wenn ein Arzt über seine eigene Nummer abrechnet?
6) Wer sind die famosen Schätzer, welche Neueröffnungen von Praxen als Kostentreiber orten?
7) Sind diese Schätzer von Pharmariesen wie etwa NOVARTIS bezahlt?

Bemerkungen
Die obligatorisch Krankenversicherten tun gut daran, die Mär von Mehrkosten zufolge Praxiseröffnungen ignorieren. Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass nicht die Arztdichte sondern die Gebrechen und Krankheiten zu Kosten im Gesundheitswesen führen. 

Der diffuse Hinweis auf Mehrkosten wegen Praxiseröffnungen soll vom tatsächlichen Uebel ablenken: die UEBERTEUERTEN MEDIKAMENTENPREISE.

Empfehlung
Forderung nach vermehrter Transparenz

copyright thomas ramseyer