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Tuesday, December 30, 2008

Piratenjäger vor Somalia - Operation Atalanta - bundesrätliche Kriegsgurgeln in Bern

Autor Thomas Ramseyer
December 30, 2008
QUOTE
Deutschlands Korvettenkapitän Roland Vogler-Wander

"Schweizer Soldaten sind willkommen; die waren bisher immer bestens ausgebildet und verfügten über eine exzellente Ausrüstung!", so Korvettenkapitän Roland Vogler-Wander. "Möglichkeiten für Bern seien die Entsendung einer Sanitätseinheit zum operativen Hauptquaratier der Operation "Atalanta" in Djibouti. Ebenso sei ein Einsatz am Horn von Afrika durchaus denkbar. Die Fähigkeiten Schweizerischer Spezialeinheiten werden vom vom Marinesprecher anerkennend erwähnt.

Auszubildender schweizerischer Kapitän zur See Roger Witschi
"Der Einsatz von Schweizer Soldaten ist völliger Unsinn" sagt Roger Witschi - er absolviert das Studiums eines Kapitäns zur See an der Fachhochschule Oldenburg, Abschluss Herbst 2009 -, auszubildender Offizier. "Schweizer Soldaten haben auf einem zivilen Frachtschiff oder Tanker nichts zu suchen. Sie sind dafür nicht ausgebildet." Er weist ausdrücklich darauf hin, dass es für die Piraten umso lukrativer sei je mehr Europäer - Soldaten hin oder her - sich auf dem Schiff befinden.

Reedereien gegen Einsatz von Soldaten
Dem Vernehmen nach stellen sich Schweizerische Reedereien gegen einen Einsatz von Soldaten auf ihren Schiffen.

Hochrangiger Beamter des Aussendepartementes (EDA) der Schweiz
"Pro Monat würden nur zwei bis drei Schweizer Frachter die Gefahrenzone am Horn von Afrika passieren, weshalb Schweizer Soldaten auch Schiffe begleiten sollen, welche für die UNO unterwegs sind. Der Einsatz auf UNO-Schiffen sei der Preis, den die Schweiz für die Beteiligung an "Atlanta" bezahlen muss." Laut der Bundesverwaltung würden zehn bis zwanzig Berufssoldaten der Eliteeinheit AAD 10 nach Djibouti abkommandiert. Jeweils fünf bis sieben Mann würden dabei ein Schiff begleiten.
Im Extremfall sollen sie auch "tödliche Gewalt" anwenden.
UNQUOTE

Bemerkungen
Deutschland
Der vom Deutschen Korvettenkapitän erwähnte Sanitätseinsatz in Djibouti wird von der Landesregierung nicht in Betracht gezogen. Das EDA, Sprachrohr des Bundesrates, spricht lediglich von einem kombattanten Einsatz bis an die Zähne bewaffneter Kämpfer Schweizerischer Spezialeinheiten.

Schweizerische Reeder

Die ablehnende Haltung Schweizerischer Reedereien - sie wollen keine Armeeangehörige auf ihren Schiffen dulden - schliesst im Grunde genommen den bewaffneten Armeeeinsatz aus.

Schweizerische Landesführung (Bundesrat)
Dies lässt also den Schluss zu, dass sich der Bundesrat über den Umweg "wir müssen die Schweizerische Handelsflotte schützen" an möglichen Kampfhandlungen beteiligen möchte.

Der mögliche Vorwurf einer Neutralitätsverletzung wird mit dem Hinweis auf das Hintertürchen "Hilfeleistung" rechtlich abgesichert. Sollte es den Tatsachen ensprechen, dass die Parlamentarier der Schweiz über einen Auslandeinsatz der Armee nur mitbestimmen können, wenn der Waffengang länger als drei Monate dauert bzw. mehr als hundert Mann involviert sind, muss die Gewalt des Bundesrates diesbezüglich so schnell als möglich beschnitten werden.

Die beschriebene Regelung lässt für die Schweizerische Bevölkerung kompromittierende Handlungen der politischen Führung zu. Mitgegangen, mitgehangen.  

Neutralität der Schweiz wird je länger je löchriger.

Aussendepartement der Schweiz (EDA)
Gemäss einem EDA-Beamten wird die Anwendung "tödlicher Gewalt" im Extremfall nicht ausgeschlossen. (Der Amerikanische Begriff "lethal weapons" kann offenbar nicht verwendet werden. Dieser stellt den direkten Bezug zu einem die Gewalt verniedlichenden filmischen Heldenepos her, was die Ernsthaftigkeit der Unternehmung herunterspielen könnte.)
Was ein Einsatz tödlicher Waffen bedeuted, braucht wohl nicht näher erläutert werden. Die Drahtzieher der Piraten sind durchaus in der Lage, ihre Einheiten aufzurüsten.  

Unsere Soldaten werden in Leichen-säcken nach Hause zurückkehren.

Einsatz auf hoher See
Wer das Bild von den Marinesoldaten der deutschen Fregatte Karlsruhe im offenen Sturmboot vor Somalia betrachtet erkennt, dass sich hier sechs Jungs auf dem Präsentierteller befinden. Sie sind möglichen zu allem entschlossenen Angreifern wegen gänzlich fehlender Schutzvorrichtung hilflos ausgeliefert.
Piraten
Die Piraten werden bislang als Hasenfüsse wahrgenommen. In der Regel drehen sie ab, sobald ein Helikopter der UNO oder Boote der Marine in die Nähe kommen. Es haben sich auch schon welche kampflos ergeben, nachdem sie sich ihrer Waffen entledigt haben. Bislang ging es den kriminellen Elementen wohl nur ums Geld; die Besatzungen der Piratenschiffe tragen das Hemd näher als die Hosen. Sie sind nicht bereit zu sterben.

Fazit
Unvorhergesehenes
Es ist zu erwarten, das Unvorhergesehenes passiert. Innerhalb kurzer Zeit werden sich im Golf von Aden Kriegsschiffe aus Europa, dem mittleren Osten, Indien und China tummeln. Die Sprachen-vielfalt und die unterschiedlichen Mentalitäten werden verunmöglichen, dass die Kommando-strukturen unter Führung der Engländer einwandfrei funktionieren. Eine Koordination der Aktionen wird sich als ausserordentlich schwierig erweisen.

ChinaChina wird mit seinen 800 Mann auf drei Schiffen den Hauptharst stellen. Sie werden nach mehr als dreihundertjähriger Bewachung der eigenen Hoheitsgewässer ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen wollen.

Gefahr der Unterwanderung
Die grösste Gefahr stellt eine allfällige Unterwanderung der Piraten mit Elementen extremistischer Gesinnung dar.
Eine ideologische Veränderung, schwerere Bewaffnung gepaart mit Todesverachtung führen unter Umständen zu einer Eskalation der Situation am Horn von Afrika. Die Kontrolle kann nicht hergestellt noch gehalten werden.

Empfehlung
Lebensumstände am Horn von Afrika verbessern

Das Uebel muss an der Wurzel angepackt werden. Die Lebensumstände am Horn von Afrika und in den umliegenden Staaten sind in einem desolaten Zustand.

Menschenrechtsverletzungen - Beispiel Darfur im Sudan - sind allgegenwärtig Es gilt diese Länder ernst zu nehmen und sie als vollwertige Partner bei der Problemlösung mit einzubinden.

Keine militärische Intervention
Statt militärische Intervention müssen sämtliche involvierte Anrainerstaaten möglichst schnell mit der notwendigen Ausbildung und Infrastruktur zum Ausbau einer funktionierenden interstaatlichen autonom agierenden Küstenwache versorgt werden. Tatkräftig Unterstützung ist angesagt; kein verbales WischiWaschi!!

Aufbau der Wirtschaft
Parallel dazu muss langfristige Hilfe zum Aufbau einer prosperierenden Binnenwirtschaft geleistet werden.
Nur die wohlwollende, friedliche und ethisch einwandfreie Beilegung des Konfliktes mit tatkräftiger Unterstützung des reichen Nordens muss ins Auge gefasst werden.
Rassismus und Vorurteile müssen mittels Aufklärung und Transparenz aus der Welt geschafft werden.

IQ - Intelligence Quotient: a measure to benchmark different components of intelligence

Autor Thomas Ramseyer
December 4, 2008
Critical acclaim to the Intelligence Quotient (IQ)
I am very grateful having coincidently stumbeled upon the following website http://www.getiq.net/info.jsp, which to me is the most informative Page about IQ I have ever seen in the net !!

Comparison
Asia 196 to 82, Europe 102 to 98, Americas 97 to 72, World (first 15) Hong Kong 107 to United Kingdom 100

Questions:
1) Are IQ-Tests the same for the whole world?
If not, is the median (border 50% below, 50% above) defined by each country? If yes there should be a ranking of the tests as well.

Suggestions:
If the above applies, the IQ-estimates would differ even more; i.e. a country having a lower estimated IQ within its borders could upgrade in the world ranking if its educational system were of higher standard. 
Thus I suggest the implementation of ranking educational systems by country, region, continent and world.

3) SubSaharanAfrica to gradually pick up - IQ not shown in the stats
As SubSaharanAfrica is the continent to gradually pick up while becoming an important world economical factor (compare makro factors such as countries'economical balance sheets with the US owing to almost every country in the northern hemisphere) the whole african countries' IQ shall be measured and published as well. 

4) Sample test lacking significance
The sample tested lacks significance and cannot really reflect the whole population's IQ. A lot of tests are taken by means of the internet mainly.
Thus the number of PC-literates as well as illiterates (read and write) affect the results as well; e.g. I have spoken to a lot of poorly educated african people having a lot of common sense. I.e. a lot of them cut short to one sentence - thus showing their abilities (lot of street-wits) - referring to topics for which numerous so called educated people (mainly mainstream book-wits, naive, impressed by greedy quick-wits, struck with infantilism believing leaders of all sort) attend fourtnight courses - even getting diplomas - throughout developped countries to gear up for performing more street-wits.

5) SSA people command cognitive thinking
It is my opinion that SubSaharanAfrica people (SSA) command cognitive thinking as well as social competence i.e. soft skills (street-wits). Fince ages they are taught by oral tradition.

By the way using geographical observations combined with the related hemispheres or countries' development conditions are suggested as well. 

Those are:
NorthWest (NW) (formerly referred to as the "West")
NorthEast (NE) (former communist countries)
NorthFarEast (NFE) (India, China, Northern Korea, Lagos, Vietnam, Thailand and others) to be defined)
South (S) (ASSZ(African South Sahel Zone), or black Africa)
SouthWest (SW) (SouthAmericas, MiddleAmericas)
SouthEast (SE) (Australia, Indonesia, NewZealand and others be defined)

Value added
Comparing IQ-Rankings as suggested to economic condititions and statuses as well as the educational systems, educational situations and demographics will release the awareness as to which countries, continents dispose of the potential needed to smoothen demographic thus economical factors in the future.

Thursday, December 18, 2008

0% Interest Rate for Central Bank Money

Author Thomas Ramseyer
Too much transparency does measures taken by the administration have no impact on economy

The backflip of the coin - transparency granted by media and education - as well as the one side of the coin - eight years' witnessing lying politicians - prevent the plebs from believing in the mantras of the administration taking over in january 2009 Erroneously the effect of the measure taken - forcing fed fund rates to zero - is interpreted wrongly

Finance community still believes that low fed fund interest rates trigger off cheap credits granted by commercial banks to firms to invest in infrastructure for instance. That is too easy; the higher the risks the higher the rates; thus growing margins. More important is the fact that liquidity only can be obtained by repurchase agreement activity on a level higher than the fed funds rate applying the primary credit rate at the federal system or at even higher levels from banks having enough GUTS and liquidity to put at stake.

The survivors have become most prudent and are clamping. Rules are being obeyed more strictly than ever. Still the whole pipeline from top to down and bottom up respectivly is being shaken by the situation given. At every turn FOR SALE markers shade the passer-by. In the streets aggressive desperate people offer goods and services just as carnival barkers. Daily news regularly announce the lay-off tsunami to grow. Durables remain on stock. At least food and beverage still is needed. Who knows for how long . . . . .

Just read your text book: The less consumption the more the layoffs. The more the layoffs the less the consumption. The less the consumption the less the confidence in the system. The less the confidence the higher the savings (if possible). The darker the outlook - because of highest transparency supplied by the media - the more reluctancy. And so on and on . . . the well known spiral has set off.

I believe the consumers to remember good old great grand mothers' advice not to live on credit at the mercy of some more or less greedy bonus-driven bank clerks or credit sharks. Thus back to the roots, save first not before after consuming. The golden rule of prosperity.

As well read:
http://ramseyervolkart.blog.ch/?s=economy%3A+special+purpose+vehicles
© Thomas Ramseyer
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Monday, December 8, 2008

Kreditstau vs Kreditklemme - unausgegorene Vorschläge zur Unterstützung von Volkswirtschaften

Autor thomas rameyer
Schlagworte . . . . .
aktuell – Zusammenzug aus zwei Seiten
Wirtschaftspresse
Kreditstau, Kreditklemme, Credit Crunch, strengere Kriterien zur Kreditvergabe, André Kormann: „Es gibt keine (sic!) Kreditklemme“ Qualität verbürgter Kredite gleichwertig zu hypothekarisch gesicherten Krediten, Interbankenhandel praktisch tot, Banken misstrauen einander, Berlin bekämpft Kreditstau, 500 Milliarden Euro Rettungspaket, Deutsche Bank als unabhängige Clearingstelle dazwischen geschaltet für Interbankgeschäft, Geldinstute hätten kein Risiko mehr, Senkung der Zentralbanksätze, Deutsche Regierung liebäugelt mit Nullzinssatz auf Einlagen der Banken, und so weiter.....

Ratlosigkeit, Verzweiflung und Gesundbeten
Solche Begriffe tauchen in einschlägigen Medien mehrfach und immer wieder auf. Die unausgegorenen, wirren und teilweise gegenläufigen Gedankensplitter – um viel mehr kann es sich hierbei nicht handeln - lassen die Ratlosigkeit ja die Verzweiflung durchscheinen, welche derzeitig in den Finanzkreisen grassiert. Vieles wird gesundbeterisch unter der Prämisse „Es kommt schon gut!“ geäussert.

Vertrauen in Grundfeste erschüttert
Das Vertrauen in das weltweite System ist hüben und drüben in deren Grundfeste erschüttert. Das Verhalten der Führungskräfte sowie als auch jenes der Spitzenpolitiker schlägt fast ohne Zeitverzögerung durch auf den einzig wahren Motor der Wirtschaft: die Nachfrager, Arbeitnehmer sprich Konsumenten.

Negative Berichterstattung dient als Magnet
Die negative Berichterstattung, traditionell als Magnet benutzt, wird von hinz und kunz in der Medienlandschaft bevorzugt. Die Informationsdichte flutet gleich einem Tsunami sämtliche Bevölkerungsteile, welche einen erleichterten Zugang (Fernsehen, Radio, Zeitungen) zu Informationen haben. Für die Leute von der Strasse, ist der Begriff „Nachrichtenbeschaffung“ schon lange unpassend. Der Begriff „Nachrichtenabwehr“ passte besser zu den aktuellen Verhältnissen.

Dialektik und Polarisierung dienen dem Grabenkampf
Unfaire Dialektik sowie Polarisierung – beides beliebte Mittel politischer Grabenkämpfe – verunsichern die Bevölkerung sämtlicher Stufen. Nichts kann mehr für bare Münze genommen werden. Der bei der Beurteilung jeglicher Beiträge mehr und mehr zur Regel Nummer 1 aufsteigende Leitgedanke „Geschlossene Lippen versiegeln die Lüge“, wird vermehrt angewendet werden müssen.

Transparenz dynamisiert Prozesse - positive sowie als auch negative
Wegen zunehmender Transparenz – schlechte Ereignisse werden kritisch öffentlich analysiert, zumeist negative die Arbeitnehmer/Konsumenten betreffende Rückschlüsse werden kommuniziert – ist die Bevölkerung lange nicht mehr so naiv und ignorant wie einige Jahre zuvor.

Medienleute schlagen Räder wie Paradiesvögel
Darsteller jeglicher Couleur gebärden sich in den Medien wie die Gockel und zeigen, dass sie die Textbücher gelesen haben; mit viel Wenn und Aber erlauben sie den Blick in die nähere Zukunft. Es geht ihnen nur darum, gesehen zu werden. Jede Aktion wird akribisch analysiert, interpretiert, belächelt, kommentiert, letztlich heruntergemacht. Der letzte soll wissen, dass die Schlaumeier von Politik, Wirtschaft und Presse die Unternehmung zu durchschauen vermögen. (UBS erhöht Sparzinssatz um 0.5% à à Pressezyniker werten dies als Verzweiflungsschritt zur Bekämpfung des Mittelablusses) Dies mag der Wahrheit entsprechen aber aufgrund derartigen Berichterstattung werden noch mehr verängstigte Bürger – Institutionen eingeschlossen - ihre Spar- und sonstige Guthaben von dieser Bank abziehen, um es jenen Instituten zu geben, welche bereits daran zu ersticken drohen.

Ueberforderte Banken und Unvermögen akzentuieren Kreditklemme
Wegen zunehmender Ueberforderung nutzniessender Banken kommt es schliesslich zum viel zitierten Kreditstau; die Liquidität ist zwar vorhanden, wird aber wegen zunehmenden Unvermögens nicht mehr in den Wirtschaftskreislauf eingeschleust. Verwaltungsräte, Geschäftsleitungen und Politiker fürchten Sorgfaltsplichtverletzungs- und Vertrauenschadenklagen der Aktionäre; den tatsächlich Risiko tragenden Patron gibt es nicht mehr.

Die dringend benötigten Mittel liegen brach.
  • Kreditstau
    Das Geld sei zwar vorhanden jedoch werden keine neuen Kredite vergeben. Vielmehr werden Kredite angesichts der Wirtschaftslage abgebaut.
  • Kreditklemme
    In der Kreditklemme befinden sich jene, welche vom Kreditstau betroffen sind; sie kriegen keine weiteren Kredite mehr, Kreditlinien werden gekürzt.
  • Credit Crunch
    siehe Kreditklemme

  • Kriterien zur Kreditvergabe
    Diese sind tatsächlich nicht verschärft worden. Sie werden lediglich konsequenter (nicht mehr so leichtfertig) angewendet. Der Effekt ist der selbe.

    Qualität von Bürgschaften

    Was ist eine Bürgschaft? Im Falle einer Bürgschaft ist der Kreditbeamte gehalten, den Bürgen nach den gleichen Kriterien zu beurteilen, wie der Kreditnehmer selber. Stichwort: Sicherheiten. Die Bürgschaft ist einem hypothekarisch gesicherten Kredit nur ebenbürtig, wenn auf des Bürgen Liegenschaft, Lebensversicherung, BVG-Guthaben und ähnliches zurückgegriffen werden kann.
  • Interbankenhandel
    Es wundert nicht, wenn sich Banken gegenseitig misstrauen. Gut klingende, grosse Namen sind schliesslich Sang und Klang los von der Bildfläche verschwunden, die UBS hat innerhalb von 18 Monaten ihre Eigenmittel (ca CHF 50 Mia.) einmal in den Sand gesetzt.
  • Berlin bekämpft den Kreditstau
    Wie denn das? Ein schieres Ding der Unmöglichkeit. Das Vertrauen ist weltweit weg gebrochen. Auf Befehl der Obrigkeit können keine Kreditinstitute verpflichtet werden Kredite zu sprechen. Ebensowenig können Unternehmungen zur Kreditaufnahme verdonnert werden. Die Basis Arbeitnehmer/Kunde/Konsument ist vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse schliesslich mehr und mehr verunsichert; sie sieht sich vor, will heissen spart.

    EUR 500 Milliarden (500'000'000'000) Rettungspaket

    Es hängt sehr stark davon ab, ob es sich hierbei um EUR 500 Milliarden Mittelzufluss oder lediglich um zu niedrigen Zinssätzen zur Verfügung gehaltene Fazilitäten handelt.
  • Fazilitäten
    Banken können sich nur erste Liquidität beschaffen, indem sie sich diese im Austausch gegen weniger liquide Bilanzpositionen beschaffen. Es handelt sich hierbei um einen erstklassig besicherten eher kurzfristigen Kredit. Repo sowie Foreign Exchange Swap. Die liquiden Mittel insgesamt verändern sich NICHT, lediglich deren Liquiditätsgrad. Bei der Weiterplazierung solcher Gelder werden schliesslich wieder die erwähnten restriktiven Kriterien zur Kreditvergabe (Credit Research) angewendet.

  • Geldinstitute
    Sie drohen wegen Kundenzugangs fast zu ersticken wegen des daraus entstehenden Mittelzuflusses. Sie verursachen wegen mangelnder Kapazitäten den vielzitierten Kreditstau. Sie legen die erhaltenen Spargelder/Festgelder in erstklassigen, festverzinslichen Anlagen wie etwa Bundesobligationen oder auch Reverse Repo Transaktionen an. Sie versuchen, sich mit den erwirtschafteten Zinsdifferenzen gesund zu stossen.

  • Deutsche Bundesbank als Clearingstelle
    Sind gemäss dem Vorschlag für Kredite innerhalb des Bankensystems vorgesehen .Kurzzeitig zwar, so jedenfalls beteuert „Berlin“; hundert Male kurzzeitig ergeben einmal langzeitig. Hier ist die Bonität der empfangenden Bank für die anlegende Bank kein Kriterium; die Gegenpartei ist die Deutsche Bundesbank. Die Bundesbank gehört dem Staat, der Staat sind die Bürger. Das Risiko wird letztlich auf die Schultern des Arbeitnehmers, Konsumenten, Steuerzahlers verlagert. Unter Umständen entstehen bei Ausfällen von Kredit nehmenden Banken weitere Staatsschulden zu Lasten der Nachkommen der gegenwärtigen Bevölkerung.

    Reverse Repurchase Agreement (Repo)

    Erstklassig besicherter Kredit/Kurzfristanlage. Hier werden als Sicherheiten so genannte Repo fähige Obligationen hinterlegt. Diese Papiere werden während der Repofrist in das Depot des Kreditgebers verschoben
  • Nullzinssatz auf Bankeinlagen bei der Zentralbank
    Diese Massnahme würde von mit billiger, tief verzinlicher Liquidität versorgten Banken mittels Kauf von Staatsobligationen, welche jederzeit via Reverse Repo Transaktionen zu Kassaliquidität umgewandelt werden kann, sicherlich elegant umschifft. Remedur böte letztlich nur das lächerliche Verbot, liquide Mittel in Staatsobligationen zu halten

    Tatsächlich

    Unausgegorene zu schnell vorgebrachte Vorschläge, welche die Verzweiflung der Führung erahnen lassen.
Wie soll hier der laufend in die Wüste geschickte Vereinzelte wieder Vertrauen aufbauen

copyright thomas ramseyer
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Friday, November 28, 2008

GLOBALISIERUNG gleich AMERIKANISIERUNG - Dollar als Allerweltswährung

Autor Thomas Ramseyer
Zunehmende Globalisierung entspricht schleichender Amerikanisierung

1) Dollar als Allerweltswährung

Geschichtliches
Es war ein Einfaches für die Bevölkerungen hüben und drüben, den US-Dollar als Welt- bzw. Leitwährung zu akzeptieren. Schliesslich sähe die Welt ohne den unter der Führung amerikanischer Streitkräfte organisierten und gebündelten Widerstand der Alliierten in der Schlussphase des Zweiten Weltkrieges ganz anders aus.

Nur die Vereinigten Staaten waren damals in der Lage, die notwendige Ausrüstung sowie die Logistik zu sichern.
Die Amerikanische Armee befand sich vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges seit Mitte Zwanziger Jahre in desolatem Zustand; sie wurde erst in den Dreissigern modernisiert und aufgerüstet. Zu Kriegsbeginn 1939 waren die USA noch nicht in der Lage, erfolgreich einzugreifen.

Verlässlichkeit des Wechselkurses USD gegenüber sämtlicher Währungen wegen des Goldstandards
In den USA war es der Bevölkerung verboten physisches Gold zu besitzen. Dazu berechtigt waren lediglich die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Goldvorräte fast aller Länder der Welt lagen damals in gut gesicherten Kellern irgendwo in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ein Haufen gehörte der Schweiz, ein anderer Deutschland, ein weiterer Frankreich u.s.w. In den jeweiligen Ländern wurden - und werden es auch heute noch - diese Bestände lediglich in den Büchern geführt.

Goldstandard erlaubt USA Infrastruktur und Güter billig einzusammeln
Die Wechselkurse zum USD wurden aufgrund des Goldstandards auf einem künstlichen Niveau von über CHF 4 für 1 USD gehalten. Der Wechselkurs reflektierte das ungezügelte Verhalten Nordamerikas überhaupt nicht. 

Frankreich konvertiert Ueberschüsse in Gold
Als Europäische Staaten im Verlauf begannen, ihre aus Handelsbilanzüberschüssen entstandenen Dollarguthaben in Gold zu konvertieren, um dieses dann PHYSISCH nach Europa zu verschiffen, schafften die USA den Goldstandard vor dem Hintergrund schwindender Goldbestände in den Siebziger Jahren ganz einfach ab. Die Marktkräfte begannen zu spielen, was in einem vehementen Verfall der US-Dollarparität von ca CHF 4 auf unter CHF 1.45 gipfelte.

Off-USA Investoren desillusioniert - sie erwachen
Weil die aus ihrem jahrelangen Tiefschlaf aufgeweckten Investoren - diese halfen schon allzu lange mit, die Illusion des starken Dollars aufrecht zu erhalten - ihre USD-Guthaben gegen ihre Heimwährungen verkauften, entstand daraus ein riesenhafter Geldüberhang in den jeweiligen Ländern weil letztlich einzige Käufer die Zentralbanken waren. Die Zinssätze der Vorzeigestaaten Schweiz und Deutschland tauchten auf ein Vieljahrestief; Ausländer mussten in der Schweiz sogar Minuszinsen hinnehmen. Sie sollten davon abgehalten werden, Liquiditäts erhöhende Schweizerfrankenguthaben zu halten. In der Folge wurden ganz einfach Noten gehalten, welche die Tresore zu füllen begannen. Die Geldpolitik wurde den Zentralbanken also de facto entrissen.

Ringen um Macht der Geldpolitik
Es musste also eine Lösung gefunden werden, den Staaten und deren Zentralbanken die Macht über die Geldpolitik zurückzugeben und die Verhältnisse auf den Devisen- und Geldmärkten zu normalisieren.
Der Vorwand, die Exportwirtschaft zu stützen und zu erhalten, hatte die Zentralbanken der Schweiz und Deutschlands veranlasst, die serbelnde US-Währung zu stützen. Dies verursachte eine immense Aufblähung der Liquidität dieser Länder.

Carterbonds - Raubzug der USA auf europäisches Volksvermögen
Zusammen mit den USA schmiedeten die Zentralbanken der Schweiz und Deutschlands einen Plan, welcher vordergründig zur Sterilisierung der Ueberschussliquidität dienen sollte. In der Folge taten sich die USA unter der Mithilfe Europäischer Zentralbanken mittels den damals aufgelegten sogenannten milliardenschweren CarterBonds, Laufzeiten 2.5 bis 4.5 Jahre, an den Volkswirtschaften der Schweiz und Deutschlands gütlich. 

Illustration am Beispiel der Schweiz - "Abschöpfung überflüssiger Liquidität"
Die USA verschulden sich in Schweizerfranken auf einem Niveau von ungefähr CHF 1.50 pro USD, konvertierten diese Gelder in USD, um diese dann bei Ablauf in den Achzigern zu cirka CHF 2.80 bzw. CHF 2.40 pro USD zwecks Rückzahlung der CarterBonds zurückzukaufen. All dies unter dem Titel hilfreiches "Abschöpfen überflüssiger Liquidität" der Schweiz und Deutschlands.

USA erleichtern SNB um exorbitante USD 0.40 - CH-Währungsreserven nehmen ab
Bei durchschnittlich CHF 2.5 pro USD bei Rückzahlung sowie CHF 1.5 pro USD bei der Aufnahme erleichterten die USA die Schweizerische Volkswirtschaft um EINEN Franken pro USD oder anders herum 60 USCents reichten bei Rückzahlung, um die ensprechende Anzahl der zur Rückzahlung benötigten Schweizerfranken zu beschaffen. Die Währungsreserven der Schweiz nahmen also wegen diesen Transaktionen um 40 USCents pro USD der bei CHF 1.5 sterilisierten Schweizerfranken ab.

Augenwischerei europäischer Topmanager
Kapitalanleger und Firmen in Europa, welche ihre USD-Guthaben bei den Zentralbanken in Schweizerfranken bzw. Deutschmark umgetauscht hatten, erlitten lediglich Opportunitätsverluste, welche lapidar mit der Begründung Risiko-Optimierung kaschiert wurden. Institutionelle Anleger, welche die auf Schweizerfranken und Deutschmark lautenden CarterBonds zeichneten, erlitten - "Wir müssen unser Kapital sowieso in unseren Heimwährungen anlegen" (sic`!) - "überhaupt" keine Verluste.

Institutionelle Investoren mehr als ignorant
Die Ignoranz institutioneller Investoren, welche vermeintliche Risiken aus ihren Bilanzen und Erfolgrechnungen entfernten, erlaubte dieses Spiel der Zentralbanken. Ob des rasanten Kursverfalls des USDs sowie der dramatischen Berichterstattung vergassen die Europäer, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika ein USDollar immer noch ein USDollar war. 

Die erwirtschafteten Ueberschüsse hätten zum Kauf von Realgütern und zum Ausbau der Firmenpositionen in den USA verwendet werden können.

Thursday, November 27, 2008

AktienRückkauf - dient lediglich der "Zielerreichung" Return on Equity, der Basis für den BONUS

Autor Thomas Ramseyer
Aktienrückkaufsprogramme schaden der Eigenmittelbasis (Aktienkapital, Shareholders' Equity) sowie der Liquidität; Unternehmen werden zunehmend abhängiger von Kreditinstituten
Fortschreitende Amerikanisierung - Globalisierung - Ursache der mit Gier einhergehende Schwächung des Eigenkapitals (Shareholders' Equity)
Aktienrückkauf - Geschäftsleitungen verkennen Ernst der Lage
Geschäftsleitungen (CEO, CFO, CIO), welche erst heute im Spätherbst 2008 ihre laufenden Aktienrückkaufsprogramme sistieren - sie hätten dies schon mit dem vergleichsweise frühzeitig kommunizierten gewaltigen Volumen des UBS-Debakels tun sollen - verkennen die Wichtigkeit der Unabhängigkeit von Banken. 

Liquiditätsmangel führt zu Zusammenbruch
Mangelnde Liquidität ersten Grades kann den Zusammenbruch von Unternehmen provozieren. Beispiel: Oel- Baukrise der siebziger Jahre; KMU und Kleinunternehmen streckten wegen Debitorenausständen die Beine.

Hosensackbuchhalter in den Chefetagen
Jedes Mitglied der Geschäftsleitung, jeder Verwaltungsratsausschuss, jeder Verwaltungsrat, welche je ein Aktienrückkaufsprogramm ins Leben gerufen hat, liess sich von der Gier bonusgetriebener Manager bzw. schierem Unwissen zum Einverständnis verleiten. 

Hoher Bonus/tiefere Eigenmittel -  Bilanzen werden gefleddert
Solche Massnahmen schaden nicht nur dem Aktienkapital sondern auch dem Grad der ersten Liquidität. Hochliquide Mittel, Cash und leicht verwertbare Aktiven wie etwa Festgelder, Obligationen und Aktien, werden eingetauscht gegen tendenziell höhere Börsenkurse (auch diese eine Messlatte (Benchmark) für auszurichtende Bonuszahlungen).

Alles was von drüben kommt ist was auch immer
Die heutzutage zur Bestimmung des Marktwertes eines Unternehmens angewandte Methode abdiskontierter zukünftiger Erträgen, welche auf der Einschätzung zahlreicher Mainstream-Analysten fussen, schlägt die Investoren mit Blindheit. Euphorisch werden derartige Massnahmen begrüsst. Erwartete höhere Marktpreise (Marketvalue per share), höhere Erträge pro Aktie (Earnings per Share), höhere Dividenden pro Aktie (Dividend per Share), steuerfreie Kapitalherabsetzungen u.a.m. einhergehend mit tiefen Zinssätzen und erhöhten quartalsgemessenen volkswirtschaftlichen Wachstumsraten verursachen Positivismus ja Hysterie; jedermann gerät zum Spezialisten für Investitionen.

Anleitung zur Hebelwirkung von Erträgen bzw. Erhöhung von Bonuszahlungen bei Zielerreichung.

Ziel und Zielerreichung
Return on Equity (ROE), Marktwert pro Aktie (Börsenkurs, kurz P), Ertrag pro Aktie (Earnings per share, kurz EPS), Dividende pro Aktie (DPS).
Folgende Massnahmen werden zur Zielerreichung herangezogen:

Lehrsatz
Je grösser die Relation Fremdkapital zum Eigenkapitel (FK/EK) desto höher ROE, EPS, DPS, P, - alles Messlatten zwecks Festlegen der Boni - desto grösser die Bonuszahlungen

Einflussfaktoren
Diese Grössen können bekanntlich folgendermassen beeinflusst werden:

1) Höhere Eträge bei gleichem EK (Gewinne werden im EK behalten, erschwerend für Zielerreichung in Folgejahren, Nennwertherabsetzung kann letzterem entgegenwirken) - Bonus hoch -

2) Gleiche Erträge bei kleinerem EK
(Vorjahresgewinne werden für Aktienrückkaufsprogramme eingesetzt; vereinfacht die Zielerreichung im laufenden sowie in den Folgejahren) - Bonus hoch -

3) Höhere Erträge bei kleinerem EK
(Gewinne werden für Aktienrückkaufsprogramme eingesetzt, Manager werden zu Männern des Jahres gekürt, Leben auf Kosten der Zukunft, erschwert die Zielerreichung in den Folgejahren. Strategieanwendung kurz vor anstehendem Verlassen des Unternehmens anwenden) - Bonus sehr hoch -

4) Gleiche Erträge bei grösserem EK
(wird heutzutage leider nicht mehr praktiziert; Kapital auf Vorrat - auch wenn die Konditionen extrem günstig wären - wird nicht mehr generiert. Kapitalerhöhungen erfolgen nur noch der Not gehorchend, Eine auf Kontinuität ausgerichtete Planung kann hier wohl in Abrede gestellt werden) - Bonus tief , wohl das stärkste Argument, eine KE nur durchzuführen, wenn Notstand herrscht.

5) Höhere Erträge werden durch Kostensenkungsprogramme
Rationalisierung, Technisierung, Freisetzen von Arbeitskräften (Ausnutzen von Fluktuationen, Streichungen von Stellen, Weiterbildungsbeiträge kürzen), Beschneiden von Marketingmassnahmen - realisiert.

Alle beschriebenen Massnahmen (NachUnsDieSintflutStrategie) schaden der zukünftigen Entwicklung wegen Reduktion bzw. Stagnation der Eigenmittel (Shareholders' Equity) der Firma.

Feststellung
1) Auswirkungen auf unsere Managementkultur
Symptom der durch fortschreitende Amerikanisierung verursachten Kurzlebigkeit und Gier der heutigen Zeit: Resultate, Ziele und Ausblicke müssen quartalsweise bekanntgegeben werden.

2) Pimping up the brides
Viel Zeit wird vergeudet, die Ausweise herzurichten. Schieres ME-TOO wird als vor dem Hintergrund einer sauberen Recherche, zum Beispiel Abwehr feindlicher Uebernahmen, gefällter Management-Entscheide kaschiert.
3) Weniger Aktien/höhere Kurse - EPS, ROE und Bonus
Ultimatives Ziel: steigende Aktienkurse begründet worauf auch immer und überrissene Boni. Mitarbeiter werden nach Belieben eingestellt und gefeuert, Arbeitsplätze werden vernichtet. (Bsp. 10'000 gefeuerte Angestellte gipfeln in einer Ersparnis von ca EUR 1.5 Milliarden (EUR 1'500'000'000).

4) Die Menschlichkeit geht vor die Hunde
Zynisch hinter vorgehaltener Hand formuliert: jeder der nicht feuert, muss von allen guten Geistern verlassen sein. Dies tut heutzutage das zum HR verkommene Personalbureau.  

Human Rescources, Human Capital (kurz Commodity) sind kaltes Grausen verursachende Begriffe.

© Thomas Ramseyer
https://www.xing.com/profile/Thomas_Ramseyer5 

Wednesday, November 26, 2008

SIX Swiss Exchange - neue Platform wird vorgestellt !!!

Thomas Ramseyer
SIX Swiss Exchange stellt der Oeffentlichkeit - auch dem Privatanleger - einen immensen Schatz an Informationen und Know-How zur Verfügung

Das hässliche schwarze Entlein mausert sich zum prächtigen weissen Schwa
Lange erwartet; endlich hier .....
1) Stakeholder wiederentdecken SIX Swiss Exchange WebSite
Die von Anlagespezialisten - Portfoliomanager, Pensionkassenmanager, Finanzabteilungen - seit Jahren links liegen gelassene WebSite der SIX Swiss Exchange (vormals SWX oder Schweizer Effektenbörse) kann ab heute vermehrt ins Zentrum der Beachtung gerückt werden. 

2) Ungeahnter Fundus
Letztlich der Quell aller Informationen über an der Börse gehandelte Werte lässt die SIX Swiss Exchange nun aktuellste Marktinformationen und auch Anlegerwissen zum Vorteil sämtlicher Marktteilnehmer sprudeln. 

3) Enduser - die Leute auf der Strasse -  sicher auf Eises Glätte
Die wirklich Wichtigsten, Privatanleger, Mitglieder paritätischer Kommissionen - nämlich jene, welche die ureigensten Bedürfnisse der Bevölkerung abdecken, im Bankerjargon "Enduser" genannt - werden von der SIX Swiss Exchange mit grosser Sorgfalt über das eisglatte Parkett des Investierens geführt.

Der am 19. November 2008 erschienen Pressemitteilung der SIX Swiss Exchange ist nichts beizufügen. Mir bleibt nur, zu empfehlen, die brandneue WebSite der SIX Swiss Exchange aufzusuchen.
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ZITAT
Medienmitteilung
Direkt am Puls des Marktes: 
Die neue Webseite der SIX Swiss Exchange
Grosses Informationsangebot für professionelle und private Anleger

Am 19. November 2008 erscheint die Webseite der SIX Swiss Exchange im neuen Design und mit nützlichen Tools und Features. Unter http://www.six-swiss-exchange.com/index_de.html erhalten Anleger – professionelle und neu auch private – neben einer modernen Optik fundiertes Finanzwissen, kompakte Wirtschaftsnews, aktuelle Börsenkurse, neutrale Informationen zu Unternehmen und Anlageprodukten sowie umfangreiche Analysen und Ratings.

19.11.2008
Die SIX Swiss Exchange hat ihr Informationsangebot auf dem Internet massiv erweitert. Zahlreiche Werkzeuge (Tools) richten sich speziell auch an den privaten Anleger. «Wir möchten mit unserer neuen Webseite die breite Öffentlichkeit erreichen und damit das Börsengeschäft und die Börsenprodukte transparenter und insbesondere verständlicher machen», so Christoph Bigger, CEO SIX Swiss Exchange.

Die Marktdaten auf der neuen Homepage sind benutzerfreundlich nach Aktien, Anleihen sowie ETFs & Fonds gegliedert.  

Produktinformationen sind leicht zu finden und detailliert aufbereitet. So lassen sich unterschiedliche Finanzprodukte besser vergleichen.

Spezielle Wertpapier-Analyse-Tools unterstützen Anleger bei der Überprüfung ihrer Anlagestrategie. 

Einfach verständliche Webtutorials führen ausführlich in die Thematik ein.
Die Rubrik «Know-how» vermittelt Börsenneulingen Basiswissen rund um den Börsenhandel und einzelne Finanzprodukte

Ein Glossar sowie aktuelle Finanzartikel runden das grosse Informationsangebot ab.

Die Webseite der SIX Swiss Exchange wird kontinuierlich mit weiteren Informationen und Analyse-Hilfsmitteln erweitert.

Zur Zeit stehen den Anlegern folgende Instrumente zur Verfügung

Aktien, Anleihen, ETFs und Fonds
Detaillierte Informationen und Börsenkurse zu allen an der SIX Swiss Exchange kotierten und gehandelten Wertschriften.

News 
AWP-News, Neuzulassungen, offizielle Mitteilungen, Management-Transaktionen, bedeutende Aktionäre und Mitteilungen zu Indizes.

Know-how 
Basiswissen rund um den Börsenhandel und die Finanzprodukte Aktien, Anleihen, ETFs und Fonds.
• myMarketpulse: Der persönliche Bereich mit vielen Features, um den Markt aktiv zu beobachten wie Watchlist oder Alarmliste.

Tools 
Tools zur Analyse von Finanzprodukten wie Anleihenrechner, Analysten-Kompass und Zinsstrukturkurven.

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Für weitere Fragen steht Ihnen
Werner Vogt, Head Media Relations, gerne zur Verfügung.
Telefon: +41(0)58 854 26 75 Fax: +41(0)58 854 27 10
E-Mail: pressoffice@six-swiss-exchange.com
SIX Swiss Exchange

SIX Swiss Exchange ist eine der technologisch führenden Börsen der Welt. SIX Swiss Exchange realisiert erstklassige Börsendienstleistungen und führt Teilnehmer, Emittenten und Investoren auf einem effizienten und transparenten Wertpapiermarkt zusammen. Neben der breiten Produktepalette überzeugt das integrierte, vollautomatische Handels-, Clearing- und Settlement-System. www.six-swiss-exchange.com
SIX Swiss Exchange ist ein Unternehmen der SIX Group. SIX Group bietet weltweit erstklassige Dienstleistungen in den Bereichen Wertschriftenhandel und -abwicklung sowie Finanzinformationen und Zahlungsverkehr.
ZITATENDE

Thomas Ramseyer

Monday, November 24, 2008

Hoffmann-La Roche kippt «Herzog & de Meuron-Turm» – eine Notbremsung??

© Thomas Ramseyer
Büroturm erfülle einige Anforderungen nicht, so z.B. genügend Platz zur Realisierung eines 500-plätzigen Auditoriums.
PHARAONEN VERZICHTEN auf PYRAMIDE
Beurteilung
Die Entscheidung, auf den Dubai-mässigen Herzog & de Meuron Büroturm zu verzichten, ist sicher nicht auf die Nichterfüllung „wesentlicher funktionaler Bedürfnisse“ zurück zu führen, sondern eher auf den Umstand eines angesichts der voraussehbaren Durststrecke vorsichtigeren Treasury-Managments.
Die Anforderungen an das Gebäude sind angesichts der Wichtigkeit sicher vom Auftraggeber Roche gestellt worden; Herzog & de Meuron haben sicher nicht am Auftrag vorbei konzipiert. Ausser wäre es ein Leichtes, die notwendigen Aenderungen vorzunehmen. Ein 500-plätziges Auditorium ist eh eine reine Prestigeangelegenheit.
Das erwähnte Alternativprojekt entlastet Hoffmann-La Roche vordergründig davon, sich der ganzen, bestehenden Infrastruktur im gegenwärtigen Umfeld eines zunehmend schlechteren Wirtschafts- und Investitionsklimas sowie eines einbrechenden Marktes für Geschäftsliegenschaften zu entledigen.
Fakt
Gemäss dem veröffentlichten Halbjahresergebnisses haben die leicht verwertbaren Aktiven (marketable securities, cash and cash equivalents) in einem halben Jahr von CHF 20447 Mio. um CHF 8'497 Mio. oder 35.11 % auf CHF 15'705 Mio. abgenommen. Siehe auch --->> http://www.roche.com/hy08e.pdf
US-Administration strebt gemäss Presse tiefere Medikamentenpreise an.
Bemerkungen
Auch das Alternativprojekt ist überflüssig; in der heutigen mit hervorragend aufgebauter Kommunikation ist es nicht notwendig, sämtliche Mitarbeiter an einem Ort zu konzentrieren. Roche führt ein weltweit geographisch diversifiziertes Unternehmen. Die Dezentralisation in Basel wird wie bis anhin sicher kein Problem darstellen. Ausserdem wird die Realisierung des angetönten Projektes - Verlagerung von 1700 Arbeitsplätzen auf das Roche-Areal - mit ausgedehnten komplexen Logistikproblemen behaftet sein.
Sollte Hoffmann-La Roche das Ersatz-Projekt durchsetzen, wird der Nutzen des wichtigsten Stakeholders, nämlich des Aktionärs, völlig ausser Acht gelassen. Zur Zeit ist ein die Liquidität verschlechternder Aktiventausch unbedingt zu unterlassen. Dem Aktionariat sowie als auch dem Gesamtmarkt wird von der Geschäftsleitung wegen unveränderter Eigenmittel verführerische Sicherheit vorgegaukelt. Im Fall eines weltweiten Liquiditäts-Engpasses – worst case Szenario – ist eine Sale/LeaseBack Lösung unter Umständen ein Ding der Unmöglichkeit.
Fazit
Das fast heimatschützerische Alternativkonzept unter der Prämisse „Rückbesinnung auf die Fortführung des architektonischen Erbes von Roche“ in Basel kaschiert die wahren Gründe des Rückzuges. Der Markt kriegt Sand in die Augen gestreut.
Empfehlung
Alles beim Alten belassen, technologische Neuerungen an den bestehenden Produktionstätten vornehmen, Sale/LeaseBack wegen Zinsänderungsrisiken (schwache Konjunktur bei steigenden Zinsen) unterlassen, keine Aktien- rückkaufsprogramme vornehmen..

copyright Thomas Ramseyer
http://www.xing.com/profile/Thomas_Ramseyer5?sc_o=mxb_p

Thursday, November 20, 2008

Tafel ethischer Prinzipien von Rupert Lay (1983, S.352/352)


    1. Handle so, dass du und jeder andere Mensch nicht NUR als Mittel dient, Handlungszwecke zu erreichen, sondern dass du den Menschen, den du als Mittel gebrauchst, ZUGLEICH AUCH als Ziel deiner Handlungen einsetzt.
    2. Handle so, dass du in deinem Handeln beachtest, dass deine Mitmenschen bedürftig sind wie du.
    3. Alles was du von einem anderen Menschen erwartest, das tue auch ihm.
    4. Handle so, dass deine Bedürfnisse bzw. die deiner Gruppe oder der Mitglieder deiner Gruppe in möglichst hohem Masse für lange Zeit befriedigt werden.
    5. Handle stets so, dass dein Handeln offen bleibt für die Erkenntnis von Lebenslügen.
    6. Handle so, dass du niemals unter Gruppennötigung entscheidest.
    7. Handle so, dass die Zwänge, die dein Handeln für dich und andere schafft, niemals über das zur Bewältigung real notwendiger Aufgaben hinaus geht.
    8. Gestalte deine kommunikativen Interaktionen stets so, dass es nicht zu Phantombildungen kommt.
    9. Grenze deine Bedürfnisse gegen die anderer Menschen so ab, dass ein Optimum an der Befriedigung der Erhaltungs- und Entfaltungsbedürfnisse möglich wird.
    10. Versuche, andere Menschen nicht unter dir leiden zu lassen.
    11. Handle so, dass auch in 100 JAHREN die Erde noch Lebensraum für Menschen sein kann.
    12. Löse keine Probleme, die aus dem Umgang mit der Naturwelt entstehen, nach Massgabe technisch-rationellen Verhaltens.
    13. Handle so, dass sich deine Arbeit und die Folgen deiner Arbeit nicht gegen die Naturwelt stellen, sondern deren Möglichkeiten zum Nutzen der Menschen ordnen.
    14. Handle so, dass du deine eigenen sozialen und kosmischen Grenzen akzeptierst und realisierst.
    15. Verantworte, was du tust - ohne Bedingungen.
    16. Handle nicht, um zu haben, sondern um zu sein.
    17. Handle so, dass du niemals mittelbar oder unmittelbar wider das Leben eines formal und material unschuldigen Menschen entscheidest.
    18. Handle STETS so, dass du, insofern es zu deiner Disposition steht, niemals Situationen fahrlässig oder gar mutwillig herstellst oder deren Herstellung durch andere duldest, in denen sittliches Entscheiden nicht mehr oder kaum mehr möglich ist.
    19. Handle in deinem Erziehungsverhalten so, dass du die personalen Bedürfnisse des Kindes an die erste Stelle setzt und die der konkreten Gesellschaft nur berücksichtigst, insofern sie diesen nicht widersprechen.
    20. Handle so, dass die familiären Konflikte offen ausgetragen werden können, und sorge dafür, dass diese Austragungen niemals einen Besiegten hinterlässt.
    21. Handle in deiner Familie so, dass eine partnerschaftliche Grundeinstellung deine Interaktionen bestimmt.

      Wednesday, November 19, 2008

      Economy: Special Purpose Vehicles // ABS - SWX-Information zu Asset-Backed Securities und Auswirkung auf Finanzsystem

      © Thomas Ramseyer
      Oktober 2008, Author Thomas Ramseyer
      Als Basis genutzte Quelle: Admissions Board, Titel: Asset-Backed Securities, Herausgeber: SWX Swiss Exchange Ausgabe Februar 1998verfügbar unter:
      http://www.swx.com/download/about/div_pub/asset_backed_de.pdf
      In ( ) gesetzt die Bemerkungen des Verfassers zum Inhaltsverzeichnis
      Dieser Leitfaden klärt den Anleger auf nur neun Seiten in sechs Kapiteln über Aufbau, Abwicklung und Risiken von Asset-Backed Securities auf.
      _________________________________________________________
      Inhalt1) Was sind Asset-Backed Securities
      2) Die verschiedenen Kateogorien der Asset-Backed Securities
      3) Gründe zur Begebung einer Asset-Backed Security
      (die unter diesem Titel erwähnte Verbesserung zwischen Eigen- und Fremdkapital wurde im Gegensatz zur Annahme nicht zum Abbau von Fremdkapital sondern zur Verminderung des Eigenkapitals wie etwa Nennwertherabsetzungen, Dividendenerhöhun-
      gen und Aktienrückkaufprogramme verwendet.)

      4) Historische Würdigung

      (hier wird nur die Zeit von 1983 bis 1996, sie muss um ein weiteres trauriges Kapitel erweitert werden)

      5) Die Zukunft von Asset-Backed Securities

      (Diese wurde damals 1998 in rosiges Licht getaucht wahrgenommen. Heute im Jahre 2008 ziehen sich dräuende Gewitterwolken über dem gesamten Finanzsystem, der Weltvolkswirtschaft und sämtlichen Staaten zusammen.)

      6) Grundsatzentscheid der Zulassungsstelle für die Kotierung von ABS

      ____________________________________________
      Bemerkungen

      Qualität der Aktiven
      Die Aufzählung der verbriefbaren Aktiven (Asset) liess schon immer klar darauf schliessen, dass von - zur Bilanzentlastung des Originators gegründete - Special Purpose Vehicles herausgegebene Asset-Backed Securities (mit Aktiven gesicherte Wertpapiere, Schuldverschreibungen, Kredite) von der Erfüllung der durch Individuen und Firmen eingegangenen Verpflichtungen und somit deren Solvabilität abhängt. Bei diesen Aktiven handelt es sich vor allem um Konsumkredite und Kredite zum Erwerb dauerhafter Güter durch Privatpersonen. Diese wiederum hängen direkt vom Verlauf des Weltwirtschafts- wachstums ab, welches vor allem von den Zentralbanken über die Zinspolitik gesteuert wird.
      Rating-Agenturen als Transmissionsriemen zur Plazierung bei Insitutionellen
      Vor dem Hintergrund von Statistiken vergangener Zahlungsausfällen
      durch verschiedene Rating-Agenturen erteilten Bestnoten hat sich das Uebel auf der ganzen nördlichen Hemisphäre verbreitet. Vom Start 1983 bis zum Platzen der Blase 2008 hat es somit nur 25 Jahre gedauert. Dies trifft das gesamte System, die gesamte Ordnung bis ins Mark, was die weltweit angeleierten Rettungsprogramme der Regierungen unterlegen.
      Spirale
      Die Spirale (höhere Zinsen, Zahlungs- und Kreditausfälle, teuer finanzierter Lageraufbau, verschlechterte Geschäftsresultate, Entlassungen, Firmenzusammenbrüche, Massenentlassungen, Konsumverminderung, Rezession) begann sich vor ungefähr zwei Jahren zu drehen, hat Eigendynamik entwickelt und droht der Politik und Wirtschaft die Kontrolle zu entreissen.


      copyright Thomas Ramseyer
      http://www.xing.com/profile/Thomas_Ramseyer5?sc_o=mxb_p

      Tuesday, November 18, 2008

      Finanzkrise: UBS mit neuem Vergütungsmodell - Economic Profit (EP) und Total Shareholder Return (TSR)

      © Thomas Ramseyer
      Ein Schritt in die richtige Richtung ? - Es hat sich gar NICHT viel geändert !
      Nach oben bleibt alles offen ..Die Möglichkeit der Beeinflussung der Resultate - durch Steuerung des Eigenkapitals mittels Rückkaufsprogrammen, Kapitalherabsetzung sowie die Steuerung der Ergebnisse mit Fixkostenänderungen (Humankapital, Werbung, Sponsoring) - besteht immer noch.


      Fakten
      Die Bezüge werden nach oben NICHT limitiert.

      Mitwirkung der Aktionäre
      Die Mitwirkung der Aktionäre wird auf die Konsultativabstimmung
      anlässlich der ordentlichen Generalversammlung (GV) bezüglich Prinzipien und Grundlagen des Vergütungsmodells beschränkt . Der Umfang der Bezüge wird an der GV weder offengelegt noch diskutiert.

      Präsident des Verwaltungsrates
      Der Verwaltungsratspräsident erhält ein fixes Honorar in bar und in Aktien, welche über vier Jahre gesperrt sind. Die variable Komponente - sowohl in Aktien als auch in Bargeld - entfällt. Aufgrund der Resultate der Jahre 2007 und 2008 werden dessen Bezüge verglichen mit früheren Zeiten drastisch gekürzt.

      Bezüge
      Die Bezüge des Verwaltungsratspräsidenten werden jeweils zu Beginn des Geschäftsjahres durch interne Stellen der UBS festgelegt. Sie hängen zu keiner Zeit von den im jeweiligen Geschäftsjahr erzielten Resultaten ab.

      Damit wird die Unabhängigkeit des VR-Präsidenten vom kurzfristig beobachteten Geschäftsverlauf sicher gestellt.

      Philosophie und Elemente des neuen Modells
      1. Fixes Grundsalär
      2. Variable Barvergütung (Cash Balance Plan)
      (die Barvergütung wird lediglich zu einem Drittel ausbezahlt. Zwei Drittel
      verbleiben auf dem jeweiligen Sperrkonto und kann im Folgejahr wegen
      ungenügender Leistungen gekürzt werden. Bonus-Malus System)
      3. Variable Aktienbeteiligung (Performance Equity Plan)
      (die Aktien gehen erst nach drei Jahren in das Eigentum der Führungskräfte
      über. Dies nur wenn die Leistungskriterien während der gesamten Messperiode
      dreier Jahre erzielt worden ist. Der Anspruch wird je nach den Ergebnissen
      gekürzt oder entfällt ganz. Ausserdem müssen drei Viertel der Aktien nach
      Steuerzahlungen - es dürfen Aktien im Umfang der zu leistenden Steuern
      verkauft werden - für weitere (noch festzulegende) Anzahl von Jahren
      gehalten werden.) Dies soll die Bindung an das Aktionariat verstärken.



      Partizipanten
      Konzernleitung, obere Führungsleitung der Unternehmensbereiche, sowie zweite Führungsebene partizipieren am Gesamtplan - Komponenten 1., 2., und 3.;
      Personen in leitender Stellung und in Schlüsselstellungen jedoch lediglich an den Komponenten 1. und 2. Der betroffene Personenkreis wird noch festgelegt und hängt von deren Verantwortung ab.


      Leistungskriterien

      1. Economic Proft (EP)
      Hierbei handelt es sich um eine interne Messgrösse für die Wertschöpfung.
      Dabei wird der adjustierte Nachsteuergewinn in Zusammenhang mit der
      Eigenkapitalrendite - Return on Equity (RoE) - gebracht:

      adjustierter Nachsteuergewinn - (Eigenkapital x Eigenkapitalrendite)

      Anmerkung: als Eigenkapitalrendite für die Aktionäre werden die Schätzungen von Analysten herangezogen. Frage: Analystenschätzung welchen Zeitpunktes?

      2. Total Shareholder Return (TSR)
      Hier sprechen wir vom lediglich durch das Wort "Shareholder" angereicherten seit jeher
      bekannten Total Return (Kursveränderung inklusive allfällige Ausschüttungen). Für die Zielerreichung wird lediglich das RELATIVE Ergebnis herangezogen. Als Messlatte dienen Firmen mit gleichem Geschäftszweck bzw. Gruppen ausgewählter Bankinstitute oder ein marktüblicher Bankenindex. Kurz: das Ziel wird erreicht, wenn das Ergebnis des Total Shareholder Return (TSR) besser ist als das Ergebnis der Vergleichsgruppe (Peergroup) bzw. als jenes eines vergleichbaren Universums wie etwa ein gängiger TR-Marktindex.

      Bemerkungen
      Die Möglichkeit der Beeinflussung der Resultate - durch Steuerung des Eigenkapitals mittels Rückkaufsprogrammen, Kapitalherabsetzung sowie die Steuerung der Ergebnisse mit Fixkostenänderungen (Humankapital, Werbung, Sponsoring) - besteht immer noch.

      Zusätzlich können die Schätzungen der Analysten mittels geeigneter Rhetorik und Dialektik manipuliert werden.

      Fazit
      Bei sich erholender Wirtschaft sowie eines zu erwartenden erneuten Auf- schwungs des Finanzsektors werden sämtliche Stakeholder vergangene Krisen vergessen haben. Es wird Aufgabe der Aktionäre oder deren Repräsentanten sein, zukünftigen Exzessen vorzubeugen.

      Empfehlung
      Das Vertrauen der Belegschaft sämtlicher Stufen in die Führung und in die Unternehmung muss mit geeigneten Massnahmen - Wertschätzung, positiver Feedback, Mitarbeiter ernst nehmen, Integrität der Kader sämtlicher Stufen, Abbau von Zynismus und Arroganz, stufengerechte Transparenz - gefördert werden. Die UBS muss wieder einer der gefragtesten Arbeitgeber werden.

      Die Bonussysteme müssen im Verlauf der Zeit abgeschafft werden

      Begründung
      Bonussysteme, welche auch immer, waren sind und bleiben schädlich für Tugenden wie etwa Zusammenarbeit, Team, Gruppendenken, Loyalität, Identifikation mit der Firma sowie Selbstachtung und Stolz, welche insbesondere die Belegschaften der Schweiz auszeichneten.

      Zu erreichende Messlatten fördern Missgunst, Neid und dem Teamgedanken abträgliches Verhalten.

      Die Mitarbeiter bleiben weiterhin vereinzelt. Gerangel um Positionen - wer partizipiert an welchem Programm - verschleisst wegen unnötigem Stress die Produktivität sowie die Gesundheit sämtliche Mitarbeiter (Humankapital). 


      Unter Umständen gehen der Unternehmung wegen des hintergründig immer noch grassierenden Konkurrenzdenkens gute Vorschläge zur Verbesserung der Geschäftsabläufe bzw. die Kreativität der Mitarbeiter verlustig.

      copyright Thomas Ramseyer
      http://www.xing.com/profile/Thomas_Ramseyer5?sc_o=mxb_p

      Monday, November 17, 2008

      Politics: World Finance Summit 2 - OLD WINE in NEW SKINS

      © Thomas Ramseyer
      Leading Industrialized as well as threshold (emerging) countries (G20) meet at the White House for a closed-door session
      Result: So far never seen consensus amongst them: joint force shall cure the Financial Markets. But nobody is prepared to substantially change the financial system. Advised by the Pied Piper of Hamelin's vassals blindfold country leaders take manipulated decisions.

      Facts:It is clear-cut that the result has been grown on the soil fertilized by the manure of the so called developed countries' elites: USA, Great Britain, Europe and the sort. Thus the basis for the new financial market order will be lead by countries where the evil behaviour of the last decades originally emerged from. Most of the other attending countries' specialists may be considered mere exotic spectators to be held ignorant at the event's sideline.

      Reasoning: On one hand the country-leaders avowed themselves to the actual market principles such as open market and a liberal investment regime. On the other hand they called for more efficient regulation still allowing dynamic (aggressivness?!), innovaton and entrepreneurship.

      They even presumed self-criticism and of course criticism.

      They consider the last boom to have lead to neglecting risk while thriving for more and more return. (my remark: bonus-driven??) The declared measures to immediately be taken are more stringent regulations to evaluate komplex financial structures/products. Rating agencies shall be supervised more closely as well as compliant behaviour of all market participants. Equity is to be subject to more stringent rules (debt/equity ratio) and regulations. Unfair competition as well as risks implemented by offshore (tax-shelter) companies were also stated. (remark: what is absent Switzerland considered?)

      Conclusion:
      Somehow all this sounds familiar; we have had it.

      To cure the disastrously faltering world economy, governments are aiming at the gradually growing number of the population's infantile ignorants. To repeat it: nothing actually is going to be changed but for the market participants' responsibility for their transactions. They just are to be lulled at sleep by the above mentioned measurements. To cut it short: just band-aid cure; we do not want to get rid of the malignant ulcer.

      The real cause - i.e. heavy debt burden of today's and future's not yet born generations - has not been addressed; but it has to be tackled.

      Suggestion: The lowering of debt by the abdication of consuming is the one and only remedy to cure the disaster in the long run.

      New (old) World Order Rules
      1) pay back outstanding individual dept.
      2) build up savings.
      3) forget the use of credit cards, whenever using cards use only debit cards
      4) first save only then consume
      5) Don't buy just for fancy; your belongings must yours not the banks'
      6) Don't buy adventurous and promising financial structures.
      7) Apply simply the old rule since ever "the higher the return the higher the risk"
      8) There is no free lunch
      9) Do not eat unknown things - Do not eat sushi, grow your own potato
      10 Go back to the roots - Otherwise the disaster will repeat over and over again

      Only austerity will be the remedy for a sound recovery!

      Risk: Human beings are most likely to forget.

      copyright Thomas Ramseyer
      https://www.xing.com/profile/Thomas_Ramseyer5