Der Rettungschirm rettet vor allem die EZB, europäische Banken, Hedgefonds und andere Investoren
In erster Linie sollten sie den EUR verlassen, wieder eine eigene Währung einführen, damit sie ihre eigene Geldpolitik machen können. Ueber eine Abwertung würden sie konkurrenzfähig und Arbeitsplätze würden geschaffen. Die Steuereinnahmen würden steigen.
Griechische Privathaushalte sind die grossen Verlierer
Alles was die übrigen EU-Länder wollen, ist den Griechen ihre zu einem Bettelbatzen (Rendite 20%, Preise entsprechend tief) erworbenen Obligationen zu 100% zur Tilgung zu präsentieren. Ein riesengrosser Reibach. Dies innerhalb der EU. In Tat und Wahrheit nehmen all jene, welche den Griechen "geholfen" haben, diese Griechen AUS.
Ueber den Rettungsschirm - garantiert durch die Steuerzahler der EU - gibt die EZB den Griechen zum Beispiel EUR 1 Milliarde, um ihr, den Banken und anderen Investoren die Obligationen, welche diese vor drei Jahren zu 40% gekauft haben, zu 100% zurückzubezahlen.
Der Grosse Reibach
Griechen, Italiener, Portugiesen... jede Bevölkerung, deren Staat die "Hilfe" der EZB in Anspruch nimmt, wird gerupft auf Teufel komm raus.
Fair wäre gewesen, wenn die EZB den Griechen damals das Geld geliehen hätten, um ihre eigenen Schulden zu den damals ausserordentlich tiefen Preisen zurückzukaufen.
Anstatt dies zu tun, kauften sie diese zu Tiefstpreisen selber; sie wussten schon damals, dass sich die Bürger mit dem grossartigen Getue wegen der "Hilfe" hüben und drüben über den Tisch ziehen lassen würden.
Marshallplan nach zweitem Weltkrieg
Genauso wurde in den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit dem Marshallplan verfahren.
1) Gewisse Kreise kauften Aktien der Deutschen Industrie zu einem Bettelbatzen - kein realistisch denkender Mensch hätte die gekauft - wohlwissend, dass nachher der Marshallplan in Kraft gesetzt würde. Eine Mehrheit dafür zu finen in den USA war ein Leichtes, denn jeder, welcher zustimmen musste, hatte sich vorher bis unters Dach vollgeladen mit an und für sich wertlosen Papieren.
Dann wurde mit grossem Pomp der Marshallplan eingesetzt, um mit der Deutschen Schaffenskraft Milliardengewinne einzufahren.
Das Deutsche Wirtschaftswunder - letztlich haben die Deutschen alles zurückbezahlt - war vor allem das grosse Reibachwunder für die Aliierten.....
copyright thomas ramseyer
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Friday, May 16, 2014
Thursday, December 22, 2011
EZB/ECB - EUR 500 Milliarden Linie für Europäische Banken - Risikotransfer von den Investoren zum Steuerzahler - Operation Dora gestartet
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thomas ramseyer
Autor Thomas Ramseyer
Europäische Zentralbank/European Central Bank (EZB/ECB) richtete am 21. Dezember 2011 eine Refinanzierungs-Fazilität im schwindelerregend exorbitant hohen Volumen von einer Halben Billion EUR (EUR 500'000'000'000 oder EUR 500 Milliarden)
Fakten
EUR 500 Milliarden lediglich Kreditlinie
Es handelt sich um eine Kreditlinie im Umfang von EUR 500 Milliarden.
Ausserordentlich ist nebst dem Betrag die lange Laufzeit von drei Jahren.
Der Zinssatz wird auf in etwa 1.35 % p.a. betragen.
Banken greifen nur im Bedarfsfall auf Limit zu
Die Banken können im Bedarfsfall auf diese Limite zurückgreifen.
Bei den Operationen handelt es sich um Repo-Transaktionen, welche mit Staatspapieren oder anderen gemäss Angabe der Zentralbank Obligationen besichert werden müssen.
Repotransaktion zwischen Banken und Zentralbanken (EZB und andere)
Bei einer Repo-Transaktion handelt es sich ähnlich dem Währungsswap um den Verkauf von Obligationen aus den Beständen der die Fazilität benutzenden Banken mit gleichzeitigem Rückkauf der selben Werte auf ein zu bestimmendes in der Zukunft (hier maximal 3 Jahre) liegendes Datum.
Veränderung am Geldmarkt ist nur Zinssatz
Die einzige Veränderung am Geldmarkt ist somit der günstige Zinssatz auf drei Jahre.
Die einzige Veränderung am Geldmarkt ist somit der günstige Zinssatz auf drei Jahre.
Das Schaufenster der Zentralbanken - Notenbankgeldmenge (M0) und andere Grössen
Im Schaufenster erhöht sich zwar die Zentralbankgeldmenge; die Geldmengen M1, M2, M3 verändert sich indessen nicht. Die Bilanzen der Banken verlängern sich in einer ersten Phase aufgrund solcher Transaktionen überhaupt nicht. M0 kann beliebig verändert werden.
Per Notrecht können Banken verpflichtet werden, eigene Schuldverschreibungen der Zentralbanken zu übernehmen. Diese werden nicht zu M0 gezählt. (Um die tatsächliche Grösse von M0 abschliessend zu beurteilen, werden die eigenen Schuldverschreibungen ganz einfach zu den Giralgeldern addiert.
Beispiel Bilanzpositionen Schweizerische Nationalbank (SNB); siehe Passiven (Münzen und Noten + Giroguthaben + eigene Schuldverschreibungen) in der Zeitreihe. Volumen wird zwischen Schuldverschreibungen und Giralgeldern hin- und hergeflippert.
Wirtschaftausblick verhalten - Kunden fragen keine neuen Kredite nach
Die Kunden (Kreditnehmer) der Banken fragen wegen der lahmenden Wirtschaft keine Mittel nach.
Aus gleichen Ueberlegungen gepaart mit Angst keine neuen Kredite von Banken
Auf der anderen Seite gewähren die Banken den Kreditoren aufgrund des Ausblicks, die nämliche Verlangsamung bzw. Kontraktion der Wirtschaft kein Geld. Sie haben Bedenken, sich weiteren Abschreibungsbedarf ins Haus zu holen.
Zinsvorteil wird nicht an Wirtschaft weitergegeben - Banken sanieren sich
Es ist fraglich, ob die Banken den Zinsvorteil an ihre Kunden (KMU und grosse) bei der Verlängerung deren zur Fälligkeit gelangende Kredite weitergeben. Angesichts des prekären Ausblicks wohl eher nicht.
Wahrscheinlichkeit gross - Mittel in Staatspapieren geparkt
Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass diese Mittel in Staatspapieren angelegt werden. Hier verdienen die Banken mit kleinem bis gar keinem Risiko während vergleichsweise langer Zeit einen erklecklichen Zinsspread. Sie können sich dank der EZB/ECB gesundstossen. Dies haben die USA - Fed mit Grossbanken - seit Jahrzehnten vorexerziert.
EZB führt mehr als EUR 240 Milliarden Garbagepapiere
Die EZB/ECB hat Garbage-Staatspapiere im Umfang von zirka EUR 240 Milliarden gekauft.
Wöchentlich kommen ungefähr EUR 7 Milliarden hinzu.
Es kann davon ausgegangen werden, dass der Nominalwert ungefähr 500 Milliarden beträgt.
Die Renditen auf Endverfall bewegen sich zwischen 6% und 20% p.a. Bei Griechischen Anleihen ist der Kapitalschnitt sicher mit berücksichtigt.
Der Grundstein für die Operation Dora ist gelegt
Eine Bazooka - sie wurde letzmals in den fünfziger Jahren von den USA eingesetzt - genügt hier wohl nicht. Es braucht ein grosskalibriges Geschütz mit enormer Durchschlagskraft, einer grossen Streuung und je nach Ladung einer mehr oder minder weiten Reichweite.
Der Hebel kann seine Wirkungsweise entfalten
1) Anforderung an Collateral verwässert
Die Anforderungen der EZB/ECB an die Qualität der Sicherheiten - bei Repo-Transaktionen "Collateral" genannt - werden aufgeweicht.
2) Haircut inexistent - faktische Garantie und Not heiligt die Mittel
Der Haircut (Sicherheitsmarge) wird auf NULL gesetzt.
3) Mark-to-market ausgesetzt
Das Prinzip der Bewertung nach Marktverhältnissen wird sistiert; von den Banken brauchen im Falle von Preissenkungen keine Margincalls budgetiert zu werden. Die EZB/ECB wird keine zusätzlichen Sicherheiten einfordern.
4) Limite von EUR 500 Milliarden wird verdoppelt
Die Limite von zur Zeit EUR 500 Milliarden kann von der EZB/ECB unter dem Druck der Politiker bei dringendem Bedarf kräftig erhöht werden.
5) Banken erwerben unbeschränkt Garbagestaatspapiere
Die Banken können fast unbeschränkt weitere Staatsobligationen erwerben; deren Refinanzierung wird von der EZB sichergestellt. (Die Geldmenge wird sich auf diese Weise NICHT vergrössern. Die Risiken der Investoren werden lediglich auf die Banken übertragen. Die Investoren sitzen auf immensen Cashbeständen. Die Verschiebung von M0 zu M3 zeigt dies auf.
6) EZB verkauft Repo-finanzierten Garbage an die Banken
In einem einem ersten Schritt wird die EZB ihre Garbage-Bestände an die Banken gegen gleichzeitige Refinanzierung mittels Repo verkaufen. Für die EZB und die Banken erfolgt ein Aktiventausch ohne grossen Administrativaufwand.
7) EZB interveniert weiterhin an den Anleihenmärkten
Die EZB tritt weiterhin als kaufende Marktstütze auf; die Titel werden unverzüglich in der unter 6) beschriebenen Manier umgelagert.
8) EFSF, ESM verkaufen Putoptionen an Teilnehmer der Unternehmung Dora
EFSF und ESM - voll und ganz im Besitz der Staaten - verkauft den Banken Put-Optionen auf Garbageobligationen, um deren von der EZB neu erworbenen Bestände abzusichern.
9) Putoptionen verfügen über faktische Staatsgarantie
Die Bestände von die Garbageobligationen absichernden Put-Optionen (Berechtigung zur Andienung von Werten zu einem fixierten Preis für eine fixierte Laufzeit) haben faktisch Staatsgarantie. Der Steuerzahler, letztlich einzig wahrer Saviour of the last resort, wird es richten.
10) Finanzmarktaufsichten sind abgesichert
Den Anforderungen von Finanzmarktaufsichten ist somit Genüge getan. Dies sowohl für die Banken und viel wichtiger noch für die EZB/ECB.
Fazit
Investoren fürchten weitere Verluste
Die Investoren verharren immer noch an der Seitenlinie. Sie sitzen auf immensen Beständen von kurzfristigen Instrumenten aller Stufen.
Risiko wird an den Steuerzahler weitergereicht
Das Risiko wird von den Investoren über die Banken, EZB/ECB, EFSF, und ESM über die Staaten an die Steuerzahler weitergereicht.
Umlagerung der Risiken von Mittel- und Unterschicht an Oberschicht
Einer weiteren Umlagerung von der Mittel- und Unterschicht an die Oberschicht wird Vorschub geleistet. Der bravourös aufgesetzte Gimmik ist schwierig zu beurteilen bzw. das Zerstörungspotential ist für den Mainstream fast nicht sichtbar.
Steuerzahler sind so oder so gelackmeiert
Vom Steuerzahler wird erwartet, dass er den Investoren so oder so den Gewinn aus den SPV ermöglicht. Die Rückzahlung zu Pari wird den SPV und somit deren Aktionäre dazu verhelfen.
Einzig Kapitalschnitte bzw. Verminderung der Nominalwerte der ausstehenden Staatsschulden sowie Rückkauf von Staatsobligationen durch die Staaten selber tragen zur Entlasung der steuerzahlenden Bürgern und Einwohnern bei; dies verursacht eine vorgezogene Verbesserung der Volkswirtschaften.
Dringende Empfehlung
0) Die Staaten kaufen ihre Schulden zurück oder sie halten Beteiligungen an den zu erschaffenden SPVs.
1) Die steuerzahlenden Stimmberechtigten und sämtliche Einwohner, die Exekutive, die Parlamente, alle Politiker werden zwingend von ESM/EFSF mit grosser Sorgfalt aufgeklärt.
2) Anreize werden geschaffen, damit sich die Bevölkerung vorsehen (Kreditabbau, Sparen) kann. Wirtschaftsflaute in Kauf nehmen.
3) Der Risikotransfer von den Investoren an die Steuerzahler/Bevölkerung muss im Auge behalten werden.
4) Der Risikotransfer muss im Verlauf dreier Jahre umgekehrt werden. Das Risiko muss wieder von Investoren getragen werden. Der Steuerzahler wird vom Risiko befreit.
Remedur zur Umkehr der Risikoverlagerung - Special Purpose Vehicles (SPV)
1) Lösung Special Purpose Vehicles in Form von AG
Special Purpose Vehicles in Form von Aktiengesellschaften werden geschaffen.
1.1) Collateral der Banken als Einlage bei SPVs
Die als Collateral dienenden bei den Zentralbanken eingelagerten Garbageobligationen nebst den Putoptionen, deren Laufzeit maximal 3 Jahre betragen werden gegen Zeichnung bzw. Liberierung des Aktienkapitals von den Banken und ESM, EFSF, EZB, als Realeinlagen an die Special Purpose Vehicles (SPV) übertragen.
2) Primärzeichner EFSF, ESM und Staaten des EUR-Raumes
Der EFSF, ESM und die Staaten zeichnen und liberieren das Aktienkapital.
3) Emissin grosser Anzahl von Aktien
Eine ausserordentlich grosse Anzahl von Aktien werden geschaffen.
4) Sekundärplazirungen im Publikum
Die Investment Banken arrangieren Sekundärplazierungen für das Publikum.
4.1) Die Sekundärplazierungen im Publikum erfolgen zu Marktwerten.
5) SPV AG hat lediglich Eigenkapital; niemals aber Fremdkapital
Es werden zwingend keine Obligationen verschiedener Risikoklassen wie etwa beim Prinzip Gordon Knot der Pleite gegangenen Sigma emittiert.
7) Risikofähige Investoren vorhanden - positive Aussicht für SPV
Das Publikum (risikofähige Investoren) übernehmen die Aktien mit der Aussicht auf die Rückzahlung der in Portolios der Special Purpose Vehicels Aktiengesellschaften liegenden Garbage Staatsobligationen.
8) Disziplinierte Staaten verhelfen SPVs zum Erfolg
Aufgrund von Austerität, Disziplin und Durchhaltewillen gestützt durch die Androhung empfindlicher Strafen der EUR-Mitgliedstaaten, verbessern sich die Staatsfinanzen substantiell; Rückzahlungen zu Pari (100%) stehen ins Haus. Die Konvergenzkriterien werden wieder angewendet.
9) Aktien an Börsen kotiert - Marketmaking garantiert
Die Aktien der SPVs werden an den Börsen kotiert und gehandelt. Das Marketmaking wird von EZB und bezeichneten Banken garantiert.
Die Aktien der SPVs werden an den Börsen kotiert und gehandelt. Das Marketmaking wird von EZB und bezeichneten Banken garantiert.
10) Privatanlegern, Hedgefunds, Fonds und Banken legen an
Die Aktien werden von Privatanlegern, Hedgefunds, Fonds und Banken weltweit gekauft. Die Kotierung erlaubt Portfoliomanagern und Anlegern das Umschichten bezüglich Qualität und Anlagegruppen.
Anweisung
Remedur raschmöglichst implementieren.
copyright Thomas Ramseyer
Wednesday, December 7, 2011
EU: Rettung der EU und EURO - Vereinigte Staaten von Europa vs Verein Europäischer Staaten | Van Rompuy contra Merkel/Sarkosy
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thomas ramseyer
Autor Thomas Ramseyer
Van Rompuy, Merkel/Sarkosy und die Chefs der EURO17-Staaten raufen sich zusammen
Van Rompuy, Merkel/Sarkosy und die Chefs der EURO17-Staaten raufen sich zusammen
Special Purpose Vehicels werden als Aktiengesellschaften aufgesetzt
Das Alphabet der Mitstreiter
Der Präsident der Europäische Zentralbank (EZB/ECB) hält sich an der Seitenlinie; er stellt sich tot und will die Entwicklung er EZB zur vollausgebauten Zentralbank verzögern.
Die Bundeskanzlerin Deutschlands will Bonitätsabstriche möglichst klein halten. Sie strebt eine Aenderung der EU-Verfassung an.
Der Präsident Italiens ein Mitglied der PIIGS-Länder befindet sich im Spannungsfeld Deutschland - Italien.
Sarkosy
Der Präsident Frankreichs will die Bonität zu Lasten Deutschlands verbessern.
Der Präsident Frankreichs will die Bonität zu Lasten Deutschlands verbessern.
Van Rompuy
Der Präsident will den Marktwert sämtliche 60% übersteigende Schulden der EUR-Mitglieder in einen Amortisationsfonds einbringen.
Der Präsident will den Marktwert sämtliche 60% übersteigende Schulden der EUR-Mitglieder in einen Amortisationsfonds einbringen.
Van Rompuy will dass der Europarat zum Parlament
der ins Haus stehenden Vereinigten Staaten von Europa (VSE/USE) mutiert.
Einschätzung
Der Euroäische Stabilitätsmechanismus (ESM) wird seine Banklizenz erhalten. Somit ist er in der Lage, sich jederzeit bei der Europäischen Zentralbank (EZB/ECB) Liquidität zu beschaffen. Die in ESM eingebrachten Staatspapiere dienen als Sicherheiten (Collateral) für Repo-Transaktionen. Vor dem Hintergrund der Massnahmen zur Verbesserung unverhältnismässig heftig erodierender Volkswirtschaften gewisser Länder ist dies durchaus realistisch und vertretbar.
Vorschlag
Aktiengesellschaft kontra Staatsfonds
a) Aktiengesellschaft wird der Vorzug gegeben; reiner Staatsfonds zu starr
Verschiedenste Varianten - auch Einbezug von Privatanlegern und Institutionen - eröffnen ungeahnte Perspektiven. Das Fremdkapital wird sukzessive gegen Eigenkapital eingetauscht. Die Repo-Transaktionen mit der EZB laufen allmählich aus. Die Notenbankgeldmenge somit die massive Ueberschussliquidität der Banken wird fortlaufend abgebaut.
b) Eröffnungsbilanz ohne Einfluss auf Liquidität
1) Staaten
1) Staaten
Die Staaten nehmen einen Passiventausch vor. Dabei wird NICHT verbrieftes Fremdkapital zu mit den Gläubigern ausgehandelten Preisen auf den Kreditor Rettungsschirm ESM übertragen. Es resultiert also keine Veränderung der Bilanzlänge und es handelt sich lediglich um einen Tausch innerhalb der Passiven.
2) Europäische Zentralbank (EZB)
Die Europäische Zentralbank (EZB/ECB) überträgt die verbrieften am Markt zusammengekauften Obligationen maroder Staaten zu Einstandspreisen an den ESM. Dabei wird verbrieftes Fremdkapital in Form von Obligationen gegen einen Kredit an den ESM transferiert. Hierbei handelt es sich lediglich um einen Passivtausch in der Bilanz der EZB. Es resultiert keine Verlängerung der Bilanz. Die Notenbankgeldmenge verändert sich NICHT; die Liquidität wird nicht tangiert.
3) Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM)
Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) übernimmt die Staatsobligationen von der EZB zu deren Einstandspreisen gegen Eröffnung eines Kredites mit eben dieser EZB. Dabei verbleiben die Wertschriften - es handelt sich in der Tat um eine Repo-Transaktion (besicherter Kredit) - als Collateral (Sicherheiten) bei der Europäischen Zentralbank (EZB). Ein Haircut ist nicht notwendig; dies liegt in der Natur der Sache. Die EURO-Staaten übernehmen die Haftung.
4) ESM interveniert am Obligationenmarkt für Staatsanleihen
Die Marktpflege kann nun vollständig an den ESM ausgelagert werden. Die mit Stützungskäufen erworbenen Obligationen werden von der EZB jederzeit und unbegrenzt als Besicherung für die Repo-Transaktionen angenommen.
5) Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) implementiert Special Purpose Vehicles (SPV) als Aktiengesellschaften - beteiligt sind vorerst ESM, Deutschland und Frankreich
5.1) Gründung von Aktiengesellschaften
In einer ersten Phase werden je nach Risikoklasse bzw. pro Land Aktiengesellschaften (SPV) mit den EUR17-Staaten als Aktonäre implementiert. Das Aktienkapital ist minimal, die Anzahl geschaffenen Aktien maximal; die Anteile werden gemäss der Grösse der Volkswirtschaften bemessen. Einziger Zweck dieser SPV ist das Kaufen und Halten von Staatspapieren der EU.
5.2) Beteiligung von weiteren EUR-Staaten, Privatanlegern, Institutionen und/oder NICHT-EURO-Staaten
Diese aussereuropäischen Anleger werden eingeladen, Aktien ohne Stimmrecht - aber mit allen restlichen Rechten und Pflichten - bzw. eine Minderheit bis zu einem gewissen Ausmass zu übernehmen. Dazu dienen einerseits auf Vorrat geschaffene Aktien bzw. Sekundärabgaben aus den bestehenden Beständen beteiligter Staaten. Dabei wird ein Aktionärsbindungsvertrag unterzeichnet; die Anzahl der frei verfügbaren Aktien wird limitiert.
5.3) Sekundäre Emissionen erfolgen nach Besserung der Staatbilanzen
Die Bewertung Portfolios verbessert sich je nach dem Fortschritt einzelner Staatsfinanzen. Auf diese Weise wird fortlaufend zusätzliches Aktienkapital geschaffen. Das Agio wird jeweils als Eigenkapital verbucht. Der Amortisationsfonds ist somit geschaffen. Sämtliche Zinszahlungen aus den Wertschriftenportfolios werden thesauriert; sie verbleiben als Reserven auf der Bilanz. Angesichts des besonderen Hintergrundes - Rettung der EU und deren EURO - verzichten die Staaten auf die Steuern.
5.4) SVPs werden an den Aktienmärkten kotiert - sie können gehandelt werden
Die fortlaufende Verbesserung eröffnet den Märkten Perspektiven. Als Marktmacher wird der Europäische Stabilitätsfonds (ESM) eingesetzt.
5.5) Rückzahlung der Schulden zu Nominalwerten
Die laufende Verbesserung der Staatsfinanzen schlagen als Wertsteigerung der Aktiengesellschaften zu Buche. Bei ungenügender Liquidität ehemals maroder Staaten werden deren Schulden gerollt bzw. konvertiert. Sie bleiben verbrieft. Ist die Liquidität gewisser Staaten genügend, oder deren Kapitalmarktfähigkeit gar wieder hergestellt, zahlen sie ihre Obligationen zurück.
5.6) Auflösung oder Teilauflösung von SPV
Sind die Schulden teilweise oder ganz zurückbezahlt, wird das Special Purpose Vehicle liquidiert. Der Liquidationserlös wird den Aktionären in der Grössenordnung ihrer Beteiligung steuerfrei ausgeschüttet.
Vorteile
1) Staatsrechnungen und Bonität einzelner Staaten werden schlagartig verbessert.
2) Unbeschränkte Mittel zu Eingriffen am Markt sind Dank der EZB-Fazilität vorhanden.
3) Ausgestaltung als Aktiengesellschaften ermöglichen Marktliquidität; eine weltweite Beteiligung auch kleiner Anleger ist möglich.
4) Dank positiver Perspektiven - weitergehende Verbesserung der Staatsfinanzen - werden die Anleger das Fremdkapital (Repotransaktion mit der EZB) mittels laufend aufgelegten Kapitalerhöhungen sowie als auch den Verkauf von Vorratsaktien ersetzen.
5) Die auf SPV fussende Notenbankgeldmenge wird verringert.
6) Die Gesundung der Staatsrechnungen sowie die Steuerbefreiung ermöglichen über Aktienbeteiligungen allen garantierenden Staaten sowie den übrigen Aktionären erkleckliche Gewinne.
7) Die Zinssätze werden allmählich nivelliert; sie kehren verkraftbaren Kreditspreads zurück. Schlechtergestellte Staaten vermindern sich die Zinskosten in beträchtlichem Umfang.
Nachteile
1) Für die heute bessergestellten Staaten verteuern sich die Zinskosten minim.
2) Sonst KEINE
Bemerkungen
1) Bonität einzelner EU-Staaten
Die von S&P angedrohte Rückstufung um einen sogenannen Notch - die Buschleute säbeln eine weitere Kerbe in ihre Revolvergriffe - braucht nicht beachtet zu werden. Wenn alle Staaten gleichzeitig in gleichem Ausmass zurück gestuft werden, ist der Effekt auf die Marktverhältnisse nach kurzer Zeit verpufft.
Den Anlegern - besonders den Institutionellen - spritzt deren aus Verkäufen generierte Liquidität bald einmal aus allen Löchern. Die Staaten bleiben hart; Obligationenanleihen können dank des massiv verbesserten Rettungsschirmes zu realistischen Konditionen durchgesetzt werden.
Empfehlung
1) Special Purpose Vehicles
Implementation von Special Purpose Vehicles SPV als Aktiengesellschaften zwingend und dringlich mit aller Kraft - auch Notrecht - vorantreiben.
2) Anlagerichtlinien verschärfen
Verschärfung der Anlagerichtlinien für Vorsorge- und Spargefässe wie etwa Anlagefonds und Pensionskassen hin zu einem grösseren Prozentanteil in erster Linie an Staatsobligationen der eigenen Staaten und in zweiter Linie an Staaten des übrigen EURO-Raumes.
3) Risikokontrolle - Datawarehouse
Errichten eines umfassenden Data-Warehouses für Staatsfinanzen. Die in Form von Datensätzen angeordneten Daten erlauben Datamining aus verschiedensten Blickwinkeln. Reports können ja nach angestrebtem Resultat intuitiv gestaltet werden. Das diesbezügliche Know-How - erworben durch learning by exerience - ist in Konzernen innerhalb der Privatwirtschaft vorhanden.
copyright Thomas Ramseyer
Thursday, December 1, 2011
EU: Banking Crisis: Solving Financial Crisis - Taking destructive Potential off Banks' Balance Sheets
posted by
thomas ramseyer
Author Thomas Ramseyer
Rescue of the World's Financial System
Special Situations ask for Special Action
The Goal is the Survival of the worldwide Financial System
European Central Bank (ECB) supporting Market
European Central Bank (ECB) supporting Market
Banks to found Shareholder Company (SPV); they outsource all Derivatives into this Special Purpose Vehicle
ECB buys debt of countries shaken by politicians, rating agencies and markets. By the end of November ECB has bought government bonds of EU-members amounting to some EUR 203.5 billion.
Impakt accurate to textbook
1) Sight funds massivly mushroom
The public holds additional EUR 203.5 billion on sight (cash and bills) because of ECB action taken.
2) EUR considered shaking more and more
Investors sell EUR against other currencies such as CHF. These funds are held very short term. Alternativly investors may buy treasury bills or debt of Swiss National Bank (SNB).
3) Domestic interest rates are pressurized
Swiss Government yield curve hover dependent on duration between 0.01% (one year) and 0.93s% (10 year).
Swiss Government debentures are even issued at prices above par thus negative rates.
4) Escape from EUR
Banks sell EUR as well as USD to the Swiss National Bank (Switzerland's fully fledged central bank). The latter's foreign exchange assets broaden to CHF 305.281 billion. (evaluated in Swissfrancs: USD 103.01 billion, EUR 154.876 billion, Yen 20.8 billion, CAD 9.1 billion and others 7.078 billion)
5) Funds never leave their domestic markets
The Swiss National Bank invest the proceeds of foreign exchange transactions in the specific countries' treasury bill market.
Remarks
1) The content of the worldwide barrel does not change
The investors linger at the sideline. If the trust of investors and other institutions of the troubled countries thus in the earlier sold currencies ameliorates the weel will turn the other way round once more.
2) Investors are ready to act; they maintain liquidity
The investors linger at the offshoot. Once trust in the now ailing countries comes back the weel is turned back.
3) Recovery will upgrade economy - confidence ameliorates
EUR, USD and other currencies are bought back; money supply in Switzerland contracts. Same is valid for EU. EUR-bonds are being asked for again (e.g. Germany's flop emerged because of incertitude regarding the umbrella) or bought back by the ECB. ECB's money supply contracts; interest rates trend higher.
Important
In a crisis the public is not ready to contribute equity to the banks' balance sheets. Credits not needed (high interest rates) are being cut. Thus the banks' debt/equity relation upgrade by restructuring the business activity. This will shorten the balance sheets. Unwinding of derivatives also contributes to the downsizing.
Because of severe uncertainty regarding further interventions of the central banks liquidity provided by foreign exchange transactions and other measures taken at very low interest levels the public does not ask for it nor the banks do offer it. Other reason also is the worldwidely faltering economy. Regarding the insecurity of the time horizon of the Central banks' and International Monetary Funds (IMF) action taken, stakeholders around the globe are reluctant to tap the market.
Remedy and Advice
Emergency situations ask for emergency measures
The financial system is concedered to survive
Governments
1) Similar to Swiss National Banks' stability fund
On the occasion of freeing UBS from "poison papers" ECB has to invent an identical construct: issue credit to the EU; management by ECB. EUR 203 billion are transferred to the special purpose vehicle. On account of EU's stability fund ECB accumulates depending on EU-members' debtduration bonds and bills with remaining lives of one month to four years. ECB focuses on Italy and Greece. ECB concentrates on Italy in the first place because one third of the latter's debt expire in 2012. Such papers are held until their final redemptions. As a matter of fact his turns out to be a guarantee of the EU.
2) All credit rating agencies' judgements EU does not consider
Rating agencies are disempowered regarding EU-members' government debt. The investors ascertain the Quality themselves. They enforce their research departments and take back responsibility.
3) The recovery of ramshackled EU-members' financial situations
are discounted by the Euopean Union.
Banks
4) World wide banks get rid of their derivative assets
by forcedly putting them on the balance sheet of a share holder company at market conditions. Those banks hold shareholder capital of the company just found according to their ceded assets.
5) Unwinding of the items
The shareholder company unwinds all active transactions existing between the banks. The result of this unequally sense making Special Purpose Vehicel (SPV) will turn out to be zero. It can be liquidated.
The cost of unwind, foundation and liquidation are to be debited to the banks according to their stakes.
6) Further SPV to be found by banks
The purpose of this shareholder company is similar to a stock exchange's to enable private households' (institutions, private investors and governments) transactions. As those positions do counterbalance each other the total of the market value sums up to ZERO.
7) Revenue achieved from exchange transaction
The Result of the exchange activity is to be credited to the shareholders' accounts according to their participation. Turnover tax will be transferred to the government.
Remarks
The impact of the measures taken is that the risk taking private households (institutions and private investors) and governments bear the netrisk. All influence to bank balance sheets thus are eliminated.
The volatility of the markets cools off. The banks gradually approach their core business which is to facilitate payments as well as reasonably sized credits.
United States President Obama's full-boldied announcement to provide support and help for the EU and the whole world including the US respectivly, must be the persuasion of the politicians of the countries with banks active in the derivative market.
copyright Thomas Ramseyer
http://www.xing.com/profile/Thomas_Ramseyer5
Tuesday, November 29, 2011
EZB/ ECB: Rettung des weltweiten Finanzsystems: Interventionen der EU und der weltweiten Finanzindustrie | EZB gründet der SNB ähnlichen Stabilitätsfonds
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thomas ramseyer
Autor Thomas Ramseyer
Europäische Zentralbank (EZB) stützt den Markt
Banken gründen eine Aktiengesellschaft (SPV); sie bringen sämtliche Derivativpositionen in diese Gesellschaft ein
Banken gründen eine Aktiengesellschaft (SPV); sie bringen sämtliche Derivativpositionen in diese Gesellschaft ein
EZB kauft Anleihen von Politikern und Märkten marode gemachter Staaten. Bis Ende November hat die EZB Staatsobligationen von EU-Mitgliedstaaten im Umfang von rund EUR 203.5 Milliarden gekauft.
Effekte getreu dem Textbuch
1) Sichtguthaben vergrössern sich massiv
1) Sichtguthaben vergrössern sich massiv
Das Publikum hält wegen diesem Programm EUR 203.5 Milliarden mehr in der Kasse. (Sichtguthaben, Noten)
2) EUR zunehmend als unsicher erachtet
Die Anleger verkaufen EUR und erwerben andere Währungen wie etwa CHF. Diese werden kurzfristig, das heisst als Sichtguthaben gehalten. Allenfalls kaufen solche Anleger kurzfristige Obligationen und eigene Schuldverschreibungen der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
3) die Zinsen in der Schweiz geraten unter Druck
Die Zinskurve für Eidgenössische Obligationen befindet sich je nach Laufzeit zwischen 0.01% (1 Jahr) und 0.93% (10 Jahre).
Schuldverschreibungen der Schweizerischen Eidgenossenschaft werden seit geraumer Zeit mit NEGATIVZINSEN ausgegeben.
4) Flucht aus dem EUR
Die Banken verkaufen EUR und USD an die Schweizerische Nationalbank (Zentralbank der Schweiz). Deren Devisenbestand weitet sich auf CHF 305.281 Milliarden aus. (Wert in Schweizerfranken: USD 103.01 Mrd, EUR 154.876 Mrd, Yen 20.8 Mrd, CAD 9.1 Mrd und übrige 7.078 Mrd)
5) Die Mittel verlassen die Heimmärkte nicht
Die Schweizerische Nationalbank legt solche Gelder in den jeweiligen Ländern in Form von kurzfristigen Staatspapieren an.
Bemerkungen
1) Der Inhalt des Beckens ist immer noch gleich gross
1) Der Inhalt des Beckens ist immer noch gleich gross
Der Rundlauf ist vollzogen. An der Gesamtliquidität der involvierten Staaten hat sich wegen der beschriebenen Transaktionen nichts verändert.
2) Anleger bereit zu neuen Taten; sie halten die Liquidität
Die Anleger befinden sich an der Seitenlinie. Wenn das Vertrauen der Anleger und anderer Institutionen in die in Schwierigkeiten geratenen Länder und somit die verkauften Währungen steigt, wird das Rad ganz einfach zurückgedreht.
3) Heilungsprozess verbessert die Wirtschaft - Vertrauen steigt
EUR, USD und andere Währungen werden zurückgekauft; die Geldmenge in der Schweiz verkleinert sich dementsprechend. Ebenso geschieht es im EUR-Raum. EUR-Obligationen werden wieder gezeichnet (Bsp. Misserfolg Deutschland vor zufolge grosser Unsicherheit bezüglich Rettungsschirm/Eurobond) bzw. von der EZB zurückgekauft. Die Geldmenge nimmt ab, die Zinssätze tendieren höher.Wichtig
Das Publikum ist während der Krise nicht bereit, den Banken zu mehr Eigenkapital zu verhelfen. Unbenötigte Kredite (hohe Zinssätze) werden abgebaut. Die Eigenmittelrelationen der Banken verbessern sich zufolge Redimensionierung der Geschäftstätigkeit. Dies führt zur Verkürzung der Bilanz. Zur Verkürzung der Bilanzen tragen auch Abwicklungen aus Derivattransaktionen bei.
Wegen der grossen Unsicherheit bezüglich weiterer Interventionen der Zentralbanken werden die wegen Devisentransaktionen zur Verfügung gestellten tief zu verzinsenden Mittel vom Publikum weder nachgefragt noch von den Banken angeboten. Das Vertrauen des Publikums in die Europäische Zentralbank ist empflindlich gestört. Bezüglich der Fristigkeiten der Interventionen herrscht grosse Unsicherheit.
Remedur und Empfehlung
Notsituationen erfordern Notmassnahmen
Es geht um das Ueberleben des Welt weiten Finanzsystems
1) Oeffentliche Hand
1.1) Aehnlich des Stabilitätsfonds der Schweizerischen Nationalbank
anlässlich der Befreiung der UBS von sogenannten "Giftpapieren" eröffnet die EZB ein exakt identisches Konstrukt: Kredit an die EU; Management durch die EZB. EUR 203 Mrd lagert sie in diesen Fonds um. Für Rechnung des Stabilitätsfonds erwirbt die EZB je nach EU-Mitgliedstaat deren einmonatige bis vierjährige Anleihen. Vor allem Griechische und Italienische Papiere. Sie konzentriert sich vor allem auf Italien mit einem Drittel seiner Fälligkeiten im Jahre 2012. Solche Papiere werden bis zum Endverfall gehalten. Dies erlaubt die faktische Garantie der EU als Ganzes.1.2) Bonitätsbeurteilungen sämtlicher Ratingagenturen lässt die EU ausser Acht
Die Ratingagenturen werden entmachtet. Die Anleger bestimmen die Bonitäten selber. Sie verstärken ihre Research Abteilungen und übernehmen die Verantwortung wieder selber.
1.3) Verbesserung der Staatsfinanzen
maroder Länder nimmt die EU ganz einfach voraus.
2) Banken
2.1) Gründung einer Aktiengesellschaft zwecks Rückabwicklung sämtlicher Derivativpositionen zwischen Banken
Sämtliche Banken bringen ihre mit Bank-Gegenparteien gehaltenen Derivativpositionen
zwangweise und der Einfachheit halber zu Marktkonditionen in eine Aktiengesellschaft ein. Sie beteiligen sich im Umfang ihrer mit Banken gehaltenen Nettopositionen am Aktienkapital der neu gegründeten Gesellschaft.
2.2) Rückabwicklung der Positionen - Unwinding
Diese Aktiengesellschaft wickelt sämtliche zwischen diesen Banken ausstehenden Transaktionen ab. Das Ergebnis dieses in der Geschichte einzig sinnvolle Special Purpose Vehicels (SPV) wird Null sein. Es kann aufgelöst werden.
2.3) Eine weiteres SPV wird von den Banken ins Leben gerufen
Der Zweck dieser Aktiengesellschaft wird ähnlich einer Börse der Handel zwischen den Privathaushalten (Institutionen, Privatanleger und Staaten) sein. Da sich diese Positionen gegenseitig kompensieren, ist der Gesamtwert des Marktes gleich NULL.2.4) Der Ertrag aus den Börsentransaktionen
wird zwischen den Aktionärsbanken anteilmässig aufgeteilt. Die Umsatzabgabe wird an die öffentliche Hand abgeführt.
Bemerkung
Der Effekt aus diesen Massnahmen ist, dass die letzlich Risiko tragenden Privathaushalte das zusammen das Nettorisiko tragen. Sämtliche Einflüsse sind auf diese Weise aus den Bankbilanzen eliminiert.
Die Volatilität der Aktienmärkte verringert sich. Die Banken nähern sich sukzessive ihrem Kerngeschäft an.
Die vom Präsidenten der USA vollmundig angekündigte Hilfe ist die volle Unterstützung in die weltweite Ueberzeugungsarbeit.
Die Volatilität der Aktienmärkte verringert sich. Die Banken nähern sich sukzessive ihrem Kerngeschäft an.
Die vom Präsidenten der USA vollmundig angekündigte Hilfe ist die volle Unterstützung in die weltweite Ueberzeugungsarbeit.
copyright Thomas Ramseyer
Sunday, November 27, 2011
Europe: Government debt debacle - remedy to cure the problem
posted by
thomas ramseyer
Author Thomas Ramseyer
EFSF and ESM - the wrong way to solve the problem
Reasons
1) EFSF issues debt at substantial lower levels in favour of caving in countries such as Portugal, Italy, Greece and Spain. Bad behaviour of the aforesaid countries is even remunerated.
2) EFSF's activity will be consolidated within ESM, an intergovernmental company. EU-Governments are subject to stepping in in case of Portugal's failure to service the loan.
3) Outstanding pre-EFSF/ESM issued debt will stay the same risk for investors. The haircut will be effective never the less. Another bonus for the weeklings.
4) There will be two markets for government debt throughout Europe. It will become more and more difficult to tell one from the other in a later stage.
5) Because of their stakes in EFSF/ESM EU-countries' qualitiy will gradually deteriorate thus leading to higher interest costs regarding their own issues.
6) It will become more difficult for EU-states to compete because of higher production costs.
Remarks
European Financial Stability Facility (EFSF) as well as European Stability Mechanism (ESM) cannot be set up like a Hedge Fund.
The envisaged project heavily reminds of the "Gordian Knot" later Sigma Finance Corporation originally found by Deutsche Bank, F. Sarofim & Co and management to be staffed by some well reputated Universities' offspringing econometricians. As known the Sigma acivity has been closed producing a multibillion USD loss to be faced by the rating adict community. Sigma's double digit yielding equity literally imploded.
Remedy
1) EFSF fully fledged public shareholder company
EFSF's construction must be a fully fledged public shareholder company. All investors will be entitled to recieving the pro-rata results of the company.
2) Sole purpose is buying week states' outstanding debt
The sole business activity of EFSF is buying bonds issued by states recognized week by the market participants. E.g. Portugal, Italy, Ireland, Greece and others to come.
3) 80% shareholders' equity - only 20% bonds allowed
The shareholders' capital must count at least for 80% of the balance sheet.
Advantage - potentially huge gain
Equity Investors can participate in huge gains actually granted by the supervision of the week states' financial situations by Germany and France.
Advice
1) Invent aforesaid public shareholder company
EFSF and ESM - the wrong way to solve the problem
Reasons
1) EFSF issues debt at substantial lower levels in favour of caving in countries such as Portugal, Italy, Greece and Spain. Bad behaviour of the aforesaid countries is even remunerated.
2) EFSF's activity will be consolidated within ESM, an intergovernmental company. EU-Governments are subject to stepping in in case of Portugal's failure to service the loan.
3) Outstanding pre-EFSF/ESM issued debt will stay the same risk for investors. The haircut will be effective never the less. Another bonus for the weeklings.
4) There will be two markets for government debt throughout Europe. It will become more and more difficult to tell one from the other in a later stage.
5) Because of their stakes in EFSF/ESM EU-countries' qualitiy will gradually deteriorate thus leading to higher interest costs regarding their own issues.
6) It will become more difficult for EU-states to compete because of higher production costs.
Remarks
European Financial Stability Facility (EFSF) as well as European Stability Mechanism (ESM) cannot be set up like a Hedge Fund.
The envisaged project heavily reminds of the "Gordian Knot" later Sigma Finance Corporation originally found by Deutsche Bank, F. Sarofim & Co and management to be staffed by some well reputated Universities' offspringing econometricians. As known the Sigma acivity has been closed producing a multibillion USD loss to be faced by the rating adict community. Sigma's double digit yielding equity literally imploded.
Remedy
1) EFSF fully fledged public shareholder company
EFSF's construction must be a fully fledged public shareholder company. All investors will be entitled to recieving the pro-rata results of the company.
2) Sole purpose is buying week states' outstanding debt
The sole business activity of EFSF is buying bonds issued by states recognized week by the market participants. E.g. Portugal, Italy, Ireland, Greece and others to come.
3) 80% shareholders' equity - only 20% bonds allowed
The shareholders' capital must count at least for 80% of the balance sheet.
Advantage - potentially huge gain
Equity Investors can participate in huge gains actually granted by the supervision of the week states' financial situations by Germany and France.
Advice
1) Invent aforesaid public shareholder company
2) Do not run EFSF/ESM as intended by potentially parasitizing EU-members.
3) Every EU-country may issue its own debt.
4) If any EFSF/ESM acitivity is to be run parallelly on a voluntary level.
copyright Thomas Ramseyer
Friday, November 25, 2011
Griechenland: Eurobond - Alternative zu Eurobond --> Aktienkapital ausgeben
posted by
thomas ramseyer
Autor Thomas Ramseyer
Griechenland: Eurobond - Nachteil für EU | Vorteil USA
Nivellierung der Zinslandschaft
beseitigt Anreiz einzelner Staaten die Staatsfinanzen ins Lot zu bringen. Die Euroäische Union (EU) gerät zur Blackbox ganz wie es die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) seit Jahrzehnten sind. Im Gegensatz zu den USA kann die EU ihre Kräfte nicht bündeln.
Die EU ist einer Hydra mit sich gegenseitig bekämpfenden Köpfen gleich. Mit all ihren Unsummen verschlingenden Institutionen und politischen Reibungsverlusten irrt sie zerstritten auf dem Planfeld umher. Dies zum Schaden der EU und zum Nutzen der USA und Chinas.
USA
Hier handelt es sich um einen Staat, eine Einheit, welcher sein Mittel - Armee, Entwicklung und Volkswirtschaft ohne Rücksicht auf die Bürger und einzelne am Rande des Zusammenbruchs dümpelnde Staaten bündeln können. Resultat: die Handelspartner der USA liessen sich nicht täuschen, was der sich zunehmend beschleunigender Zerfall des US-Dollars gegenüber den Währungen disziplinierter und desshalb stabileren Staaten belegt. Insbesondere der Franken (CHF) der Schweiz mit ihrer unabhängigen Schweizerische Nationalbank (SNB) ist als Indikator geeignet.
Der aus verschiedenen illustren Gestalten zusammengesetzte wilde EU-Haufen verfügt über wenige Gemeinsamkeiten.
1) Schengenraum
Die gemeinsame Aussengrenze der EU mit all ihren Vor- und Nachteilen. Die auf unterschiedliche Mentalitäten und Gewohnheiten einzelner Staaten zurückzuführende Durchlässigkeit der Schengenaussengrenze führt zur unkontrollierbaren Aufblähung der Staatsapparate ihrer Mitglieder.
2) Zoll
Dank gewisser Zollerleichterungen können einzelne Länder ihre Wettbewerbsfähigkeit vor allem wegen niedrigerer Löhne verbessern. Sie dienen mehr und mehr als Produktions- und Dienstleistungsstandorte von Firmen aus Ländern mit vergleichsweise höherem Lohnniveau und somit höheren Produktionskosten. Auswirkungen: Migration von Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen, Wachstum und Aussenhandelszahlen.
3) EUR
Die gemeinsame Währung rationalisiert den Zahlungsverkehr. Eine Vielzahl mit Währungsgeschäften zusammenhängenden Transaktionen sind überflüssig geworden. Der Nachteil ist der fehlende Indikator der Veränderung von Währungsrelationen, welcher die Disziplin einzelner Staaten widerspiegelt.
4) Europäische Zentralbank (EZB, ECB) verweigert ihre Aufgabe
Wie sich heute zeigt, verweigert diese ihre Aufgabe als
Zentralbank. Sie erleichtert bloss den Zahlungsverkehr und liess die EU
als Einheit erscheinen, welche den einzelnen Mitgliedern bis vor kurzem
ein nahezu gleichwertiges Zinsniveau bescherte. Ausserdem versteigen sich ihre hysterischen Kader zu ungerechtfertigten Angriffen
5) Verlust der Eigenständigkeit bezüglich Geldpolitik
Alle vormaligen Zentralbanken verkamen zu blossen Statistikerinnen. Das Wissen um die Steuerung der Geldmenge und der Stabilität ging allmählich verloren.
6) Einschränkung der Wirtschaftspolitik
Mit einer unabhängigen Zentralbank und eigener Landeswährung passen sich Zinsaufwand und Produktionskosten über den Wechselkurs an. Mittels Geldpolitik werden Zinsniveau, Wechselkurs und Preisstabilität gesteuert. Somit nimmt die mit umfassender Kompetenz ausgerüstete Zentralbank Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Einwohner, Nation und Volkswirtschaft.
7) Zinsatz - der Preis für Liquidität - Disziplin und Konvergenz
Im Hinblick auf die Einführung der Gemeinschaftswährung EUR unterzogen sich die Anwärter strikten von Deutschland vorgegebenen die Volkswirtschaft betreffenden Eckwerten. Dies führte zur Konvergenz der Zinssätze. Die immensen Zinsdifferenzen wurden abgebaut.
Die vormals teilweise exorbitant hohen Zinssätze wurden über Inflation und deren Ausgleich über Lohnerhöhungen kompensiert. Sie führten lediglich zur Aufblähung der volkswirtschaftlichen Zahlen ohne grossen Einfluss auf die realen Kosten von Staat und Wirtschaft.
Wegen der durch die Bush Administration verursachten Krise der USA - der Totalzusammenbruch wurde von der Obama Administration mit massiven Interventionen bewahrt. Der Zerfall des Finanzsektors und des USD wies einmal mehr auf die Folgen einer exzessiven in den USA doppelten Schuldenwirtschaft. Vom Papier auf Rollen bis zu Häusern und einem Grossteil der Infrastruktur wird in diesem Land so ziemlich alles fremdfinanziert.
Die Marktteilnehmer wurden weltweit und nachhaltig aufgerüttelt. Die ins Haus stehende Zahlungsunfähigkeit der USA wird wegen politischen Geplänkels zwischen einzelnen Parteien in der Presse breit ausgewalzt.
Die im Zuge der Aufarbeitung des durch amerikanische Hasardeure verursachten Derivativdebakels gewonnenen Erkenntnisse erlaubten und erlauben es der Obama Administration, den Fokus der Finanzgemeinde auf Griechenland und somit auf die für die USA beängstigend wachsende Volkswirtschaft des Europäischen Kontinents zu lenken. Die Spatzen begannen es von den Dächern zu pfeiffen; die PIGS sind am verlumpen. Scherenschleifer und Kupferstecher mischen sich zunehmend in die Diskussionen ein.
Mitglieschaft in der EU keine Garantie - sogar der allerletzte Anleger begreift es
Bei einem einheitlichen Wechselkurs - wie der EUR im Verbund der EU - kann die Leistung einer Regierung mit Bezug auf die Volkswirtschaft lediglich über die Zinssätze belohnt oder bestraft werden.
Herdentrieb der Investment-, Portfolio- Asset- und anderen Managern
Die Herabstufung der Bonität einzelner Staaten durch Moody's & Cie - gebrannte Kinder der Fernost-Staatspapierkrise - wird vor allem von den Rating anbetenden professionellen Investment Managern wahrgenommen.
Professionelle ohne Panik
Entgegen der Annahme des Mainstreams handeln die Professionellen ganz ohne Panik. Der letzte von denen hält sich bloss an in Verträgen nieder geschriebene Vorgaben und Restriktionen der Auftraggeber. Von Tripple-A (AAA) bis Tripple-B (BBB) kann so ziemlich alles gehalten werden. So lange sie sich innerhalb dieser Grenzen bewegen, sind jeglicher Manager Aersche bottomup abgesichert.
Entgegen der Annahme des Mainstreams handeln die Professionellen ganz ohne Panik. Der letzte von denen hält sich bloss an in Verträgen nieder geschriebene Vorgaben und Restriktionen der Auftraggeber. Von Tripple-A (AAA) bis Tripple-B (BBB) kann so ziemlich alles gehalten werden. So lange sie sich innerhalb dieser Grenzen bewegen, sind jeglicher Manager Aersche bottomup abgesichert.
Fällt die Bonität unter die mit den Auftraggebern vereinbarte Stufe, verkaufen die coolen Stockpicker konzertiert. Käufer sind keine vorhanden, Marketmaker sind innert Minuten "abgefüllt". Die Preise fallen ins Bodenlose. Männiglich stimmt ins Gezeter ein. Die Kaninchen sitzen vor der Schlange.
Sogar Verantwortung diversifiziert
Die Verantwortung ist auf unzählige Schultern verteilt. Jedermann tut sein Mögliches und ist juristisch unangreifbar. Speziell geschaffene Einheiten - Compliance Departments - sorgt bei Strafandrohung für Kontrolle und Einhaltung der vertraglich festgelegten Limiten und Vorgaben. Solange interne und schriftlich festgehaltene Arbeitsprozesse und Kompetenzen eingehalten werden, ist jedermann vor Unbill gefeit. Männiglich sitzt im selben Boot, mal taucht es rauf, mal taucht es unter. Alles was die Besatzung braucht sind lange Schnorchel.
8) Unterschiedliche Zinssätze - gleiche Währung
Die wegen fehlender Landeswährungen starren Wechselkurse innerhalb des EUR-Raumes kombiniert mit dem agressiv höheren Zinsnivau zwingen Länder mit liederlichem Management in eine von Deutschland und Frankreich verordnete Austerität. Wohlgemerkt: nur die Steuerzahler - die Bevölkerung - leidet. Die Arbeiter werden hin, her, rauf und runter gezerrt, sie sind Spielball von Regierung und Wirtschaft.
9) Regierungen ohnmächtig - wegen fehlendem Instrumentarium EU-adicts
Wie der Junky an der Nadel hängen die infantil gewordenen Staaten am Tropf von Deutschland und Frankreich, dem Macker und dem Halbmacker des EUR-Raumes.
10) Soziale Stabilität - Vertrag zwischen Staat und Einwohnern
Das liederliche an der Grenze zur Legalität liegende Gebaren einzelner Regierungen nach Einführung des EUR hat deren Staaten und somit deren Bevölkerung an den Rand des Unterganges gedrängt. Viele von ihnen wurden auf die Strasse gestellt. Viele von ihnen protestieren in den Strassen gegen die von der 17er-Gruppe unter Führung der den EUR mit allen Mitteln verteidigenden Bundeskanzlerin verordnete Abmagerungskur.
11) Zorn der Bevölkerung richtet sich gegen ihre eigenen Regierungen
Ihr Zorn richtet sich gegen die Falschen.In Tat und Wahrheit sind sie selber schuld. Sie selber haben sich für den Beitritt zur EU entschieden. Sie selber haben die Uebernahme des EUR gewollt. Sie selber haben damit die wirtschaftspolitische Unabhängigkeit freiwillig aufgegeben und ihre eigene Zukunft in die Wagschale geworfen.
12) Demokratischer Entscheid zum EU-Beitritt offenbar irreversibel
Ein von Präsidenten allfällig angestrengter demokratisch erzeugter Volksentscheid zum Austritt aus dem unseligen Verbund wird von der gegenwärtigen Führung überhaupt nicht zugelassen. Die Schulbuben werden vorgeladen, eingeseift, abgerieben, in den Senkel gestellt und wieder nach Hause geschickt, auf dass sie ihr teilweise verlorenes Gesicht noch ganz verlieren. Sie treten ab.
Bemerkungen
Keine der vorgeschlagenen Massnahmen wird greifen. Anstrengungen gewisser Universitäten, der Allgemeinheit unzulässige gar illegale Praktiken ganz einfach in andere Kleider zu stecken, als Allerweltsheilmittel zu verklickern, sind obsolet. Auch diese werden nicht greifen.
Sie stellt sich gegen Eurobond - sie verweigert. Sie hat Recht. Wenn Deutschland bei den Eurobonds - Vorgeschmack am Beispiel Ergebnis Bundesanleihe - mitmacht, gerät das Deutsche Volk einmal mehr zum Nettozahler. Das Fehlverhalten der Liederlichen wird sogar erhalten; deren Narrenfreiheit gewahrt.
Eines allerdings geht nicht: Merkel will den Föifer und das Weggli
Den EUR retten und Deutschland raushalten aus dem Debakel ist mit dem heute aufgespannten Rettungsschirm nicht möglich. Wenn nichts geändert wird, müssen die maroden Staaten zumindest aus dem EUR-Raum entlassen werden. Also EU-Mitliedschaft ja, EUR-Mitgliedschaft nein bei eigener voll instrumentierter Zentralbank wie etwa das von der Schippe gesprungene Grossbritannien.
Remedur
Die European Financial Stability Facility (EFSF) - Unwort der Jahre 2010/2011 - kann nicht wie ein Hedge-Fund ausgestaltet werden. Das Konstrukt mahnt an das Produkt "Gordian Knot" - die von Asset Managern fast heilige Kuh. Ins Leben gerufen von der Deutschen Bank, F. Sarofim & Co und dem Management bestückt mit einigen amerikanischen Universitäten entsprungenen verwegenen Oekonometrikern - welches in der Krise 2007&ff zu einem Multimilliarden schweren Totalverlust führte. Die Jungens hatten damals Hemd und Hose verloren, das zuvor zweistellig rentierende Eigenkapital verschwand sang- und klanglos.
EFSF muss als voll ausgestaltete Publikumsgesellschaft als AG konzipiert werden. Jedermann, private sowohl als auch öffentliche Haushalte müssen sich als Aktionäre mit allen Rechten und Pflichten und Aussicht auf das anteilmässige Geschäftsergebnis beteiligen können.
Die Aktie der EFSF wird an den wichtigsten Börsen kotiert; das Marketmaking wird garantiert. Das notwendige Risikokapital wird gefunden werden.
Dringliche Empfehlungen
1) Alternative A für EU
So schnell als möglich umsetzen. Mit dieser Lösung hat der EUR, also auch die EU, die Möglichkeit der Rettung. Die Basis der geballten Macht für eine geeinigte EU bleibt erhalten.
2) Alternative 2 für EU
EU entlässt die Absteiger aus dem EUR-Raum und gibt ihnen die Eigenverantwortung zurück.
3) Länder welche nicht zum EUR-Raum und/oder zur EU treten nicht bei
Es zeigt sich, dass die Ausgestaltung der EU und des EUR zum finanziellen Debakel gereicht. Die Unabhängigkeit wird aufgegeben, verstärkte Infantilisierung des begetrenen Staates ist die Folge.
4) Bürger verhindern Beitritt
Bürger von Ländern, welche nicht Mitglied der EU sind, verhindern den Beitritt mit allen zur Verfügung stehenden demokratischen Mitteln.
5) Politiker mit EU-Beitritts-Befürworter-Vergangenheit
Politiker, welche in der Vergangenheit einen Beitritt befürworteten und wegen der gegenwärtigen Lage opportunistischerweise kein Beitragsgezeter mehr veranstalten, wählt das Volk NICHT bzw. wählt sie ungeachtet ihrer sonstigen Fähigkeiten so bald als möglich ab.
6) Direkte Demokratie
Das Volk unterstützt Politiker, welche die Direkte Demokratie noch direkter machen wollen. Es ergreift Initiative und nimmt die verloren gegangene Verantwortung zurück.
copyright Thomas Ramseyer
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